Zwei Frauen nach Kollision zweier Fahrzeuge in München verletzt. Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz für schonende Rettung einer Beifahrerin.
Aubing: Schweres Gerät zur schonenden Rettung

München (ost)
Montag, 1. Juni 2026, 14.07 Uhr
Aubinger Straße
Im Westen von München gab es einen Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem beide stark beschädigt wurden. Zwei Frauen wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.
Am frühen Nachmittag kollidierte ein grauer Opel Corsa, der in Richtung Stadtzentrum auf der Aubinger Straße unterwegs war, aus unbekannten Gründen mit einem ebenfalls grauen Citroen C5. Aufgrund der Beschreibung des Notrufs wurden Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Alarmwort „Verkehrsunfall – Person eingeklemmt“ gerufen. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten die 64-jährige Fahrerin des Citroens und die unverletzte 30-jährige Fahrerin des Opels ihre Fahrzeuge bereits verlassen. Der Rettungsdienst, der bereits vor Ort war, untersuchte die Beteiligten und versorgte die 27-jährige Beifahrerin des Opels, die noch im Auto saß, jedoch nicht eingeklemmt war, wie zunächst angenommen. Die Feuerwehr unterstützte bei den Rettungsmaßnahmen, sicherte die Unfallstelle ab und sorgte für den Brandschutz. Nach einer ärztlichen Untersuchung der 27-Jährigen entschied sich der Rettungsdienst für eine schonende Rettung, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Mit einer hydraulischen Rettungsschere wurde dann das Dach des Corsas entfernt und die Patientin anschließend mit einem Wirbelsäulenbrett – einem sogenannten Spineboard – achsengerecht befreit.
Die 27- und 64-Jährige wurden in Münchner Krankenhäuser transportiert. Die 30 Jahre alte Frau konnte vor Ort unverletzt bleiben.
Nachdem auslaufende Betriebsstoffe gebunden und die Fahrbahn gereinigt waren, konnte die Einsatzstelle nach etwa einer Stunde an die Polizei übergeben werden und die 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr München konnten wieder abrücken.
Zu der Unfallursache und dem Schaden liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen.
(pes)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 329.741 (84,81%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








