Ein 57-jähriger Mann wurde Opfer eines Betrugs, nachdem er einem Unbekannten Zugriff auf seinen Laptop gewährte und Kontodaten preisgab. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs.
Augsburg: Betrug durch falschen Bankmitarbeiter in der Innenstadt

Augsburg (ost)
Stadtzentrum – Am Montag (30.03.2026) zwischen 09.00 Uhr und 15.30 Uhr wurde ein 57-jähriger Mann in der Reichenberger Straße Opfer eines Betrugs durch einen falschen Bankangestellten.
Ein bisher unbekannter Täter rief den Mann an und forderte ihn auf, seinem Laptop Zugriff zu gewähren sowie Kontodaten und Passwörter preiszugeben. Der 57-Jährige bestätigte mehrere Transaktionen über SMS-Codes, die er dem Unbekannten weiterleitete. Der Sachschaden wird derzeit untersucht. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrugs gegen den bislang unbekannten Täter.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegen.
Die Polizei hat folgende Ratschläge, um sich vor solchen Betrügereien zu schützen:
Weitere Empfehlungen und Informationen finden Sie unter folgenden Verknüpfungen: – https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug – https://www.polizei.bayern.de/nmmo
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Bayern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15889 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 16397 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5068 auf 5737. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3974 auf 4098, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 2795 fast gleich blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1173 auf 1303 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 1266 nahezu konstant. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.889 | 16.397 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 5.068 | 5.737 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.974 | 4.098 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.801 | 2.795 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.173 | 1.303 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.276 | 1.266 |
Quelle: Bundeskriminalamt








