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Augsburg: Betrug in der Innenstadt

Die Polizei ermittelt nach einem Callcenterbetrug mit neuer Masche. Ein 68-Jähriger sollte 12.000 Euro zahlen, um eine Pfändung zu vermeiden. Eine 77-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Augsburg (ost)

Stadtzentrum – Am Montag (01.06.2026) ereignete sich ein Fall von Callcenter-Betrug mit einer neuen Betrugsmasche in der Viktoriastraße. Um etwa 10.00 Uhr erhielt ein bisher unbekannter Täter einen Anruf von einem 68-Jährigen. Er forderte 12.000 Euro Glücksspielschulden von Win24. Andernfalls würde sein Konto gepfändet. Um der Pfändung zu entgehen, verlangte der Täter insgesamt rund 7.000 Euro. Kurze Zeit später meldete sich erneut eine zunächst unbekannte Täterin bei dem 68-Jährigen und vereinbarte ein Treffen zur Geldübergabe. Der 68-Jährige wurde misstrauisch und alarmierte die Polizei. Die Polizei nahm daraufhin eine 77-jährige Tatverdächtige fest, die das Geld bei dem Mann abholen wollte. Die 77-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Betrugs gegen die unbekannten Täter.

Die Polizei gibt zudem folgende Ratschläge, um sich vor solchen Betrugsfällen zu schützen: – Seien Sie bei Anfragen zu Ihren persönlichen Daten oder Vermögensverhältnissen äußerst wachsam und geben Sie keine Informationen preis. – Lassen Sie keine fremden Personen in Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Nutzen Sie beispielsweise eine Gegensprechanlage. – Informieren Sie bei Kontakt mit solchen Personen sofort den Polizeinotruf 110. – Suchen Sie für einen Rückruf bei Auftraggebern/Unternehmen/Behörden immer selbst die Telefonnummer heraus und wählen Sie die Nummer selbst. Weitere Tipps und Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

Quelle: Presseportal

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