Polizei stellt Messer und Äxte sicher. Fünf Männer festgenommen, einer flüchtig. Ermittlungen wegen Bedrohung und Widerstands eingeleitet.
Augsburg: Gefährliche Auseinandersetzung in Jakoberstraße

Augsburg (ost)
Stadtzentrum – Am Montag (30.03.2026) um 00.45 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei darüber, dass mehrere Personen in der Jakoberstraße mit Messern und Äxten kämpfen würden. Bei der Ankunft konnten die Einsatzkräfte zunächst niemanden sehen. Allerdings beobachtete eine Streife, wie fünf Männer in ein Wohnhaus flohen. Vier Männer im Alter von 21, 18, 18 und 19 Jahren wurden im Haus und im Garten festgenommen. Der 21-Jährige leistete erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme. Ein weiterer Täter ist noch auf der Flucht und unbekannt. Es gibt keine Beschreibung der Person. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 21-jährigen Mann sowie wegen Bedrohung gegen die drei 18- und den 19-jährigen Männer.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der Telefonnummer 0821/323-2110 entgegen. Der 21-jährige Mann sowie die drei 18- und der 19-jährige Männer haben die ukrainische Staatsangehörigkeit.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








