Ein 16-jähriger Fahrgast griff am Sonntagmorgen einen Taxifahrer an. Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und zeigte sich aggressiv gegenüber den Beamten.
Augsburg: Polizei ermittelt gegen Fahrgast

Augsburg (ost)
In Kriegshaber ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (08.02.2026) ein gewaltsamer Angriff auf einen Taxifahrer.
Um 03.00 Uhr löste der Taxifahrer einen Überfallalarm aus, nachdem ein Fahrgast ihn plötzlich angegriffen hatte. Zuvor gab es Unstimmigkeiten über den Fahrpreis am Zielort in der Reinöhlstraße.
Der Fahrgast schlug wiederholt auf den Taxifahrer ein, wodurch dieser Verletzungen im Gesicht und an der Schulter erlitt. Der Taxifahrer wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Täter verließ zunächst den Ort, ohne die Fahrtkosten zu bezahlen.
Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnten Polizeibeamte einen 16-jährigen Verdächtigen im Bereich der Grenzstraße / Gundelfinger Weg finden und vorläufig festnehmen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille.
Der Jugendliche zeigte sich den Polizeibeamten gegenüber zunehmend aggressiv und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Da der 16-Jährige offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation war, wurde er in ein entsprechendes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen räuberischer Erpressung, Körperverletzung, Leistungserschleichung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Der 16-Jährige ist rumänischer Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2361 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2771 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1722 im Jahr 2022 auf 2061 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2275 im Jahr 2022 auf 2743 im Jahr 2023. Darunter waren 2023 männliche Verdächtige und 252 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, sowie 2461 männliche und 282 weibliche Verdächtige im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1040 im Jahr 2022 auf 1355 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.361 | 2.771 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.722 | 2.061 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.275 | 2.743 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.023 | 2.461 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 252 | 282 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.040 | 1.355 |
Quelle: Bundeskriminalamt








