Ein 47-jähriger Mann verletzte einen 32-jährigen Mann mit einem Messer. Beide wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Augsburg: Polizei ermittelt nach Tötungsdelikt

Augsburg (ost)
—In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft— Oberhausen – Am Mittwoch (08.04.2026) gegen 17.45 Uhr ereignete sich am Helmut-Haller-Platz eine physische Auseinandersetzung zwischen zwei Individuen. Dabei verletzte ein 47-jähriger Herr einen 32-jährigen Mann mit einem Messer. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen während der Auseinandersetzung und wurden ins Krankenhaus gebracht. Nach der ambulanten Behandlung konnten beide Personen das Krankenhaus wieder verlassen. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 47-Jährige am Donnerstag (09.04.2026) einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und setzte diesen um. Der 47-Jährige befindet sich nun in einer Haftanstalt. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen den 47-jährigen Mann. Genauere Einzelheiten zum Tathergang sind Teil der laufenden Ermittlungen. Der 32-Jährige und der 47-Jährige sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht erhöht. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








