Zwei Brüder geraten in Firnhaberau in Messerstreit. 28-Jähriger verletzt 30-Jährigen schwer, beide im Krankenhaus. Haftbefehl erlassen.
Augsburg: Polizei ermittelt nach Tötungsversuch

Augsburg (ost)
In Firnhaberau – Am Freitag (01.05.2026) gegen 22.00 Uhr ereignete sich in Firnhaberau eine körperliche Auseinandersetzung mit einem Messer zwischen zwei Brüdern. Ein 30-jähriger Mann wurde während des Streits von seinem 28-jährigen Bruder schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der 28-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 28-Jährige am 02.05.2026 einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und setzte ihn um. Der 30-Jährige befindet sich nun in Haft. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt gegen den 28-jährigen Mann wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Weitere Einzelheiten zum Tathergang werden im Rahmen der laufenden Ermittlungen ermittelt. Sowohl der 28-Jährige als auch der 30-Jährige sind kroatische Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle registriert, von denen 380 gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 420, von denen 405 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 448, darunter 390 Männer, 58 Frauen und 185 Nicht-Deutsche.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








