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Augsburg: Polizei ermittelt nach Verkehrskontrolle

Eine 21-jährige Fahrerin warf am Mittwoch (04.11.2026) gegen 14.30 Uhr in der Kriemhildenstraße Drogentütchen aus ihrem Wagen. Sie fuhr trotz Fahrverbots mit nicht zugehörigen Kennzeichen.

Foto: unsplash

Augsburg (ost)

Innenstadt – Polizeibeamte kontrollierten am Mittwoch (04.11.2026) gegen 14.30 Uhr in der Kriemhildenstraße eine 21 Jahre alte Pkw-Fahrerin.

Zunächst versuchte die 21-Jährige, der Kontrolle zu entkommen, und warf während ihrer Flucht mehrere Tütchen aus dem Fahrzeug. Nachdem das Fahrzeug angehalten worden war, entdeckten die Beamten darin Betäubungsmittel. Die Tütchen, die die 21-Jährige zuvor aus dem Fahrzeug geworfen hatte, enthielten ebenfalls Betäubungsmittel. Bei der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass die am Fahrzeug befestigten Kennzeichen nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben wurden und die 21-Jährige wegen eines derzeit geltenden Fahrverbots kein Kraftfahrzeug führen darf. Da mehrere Anzeichen auf einen vorherigen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten, ordneten die Beamten bei der 21-Jährigen eine Blutentnahme an und untersagten ihr die Weiterfahrt.

Nun ermittelt die Polizei unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Urkundenfälschung, Fahrens trotz Fahrverbots sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Straßenverkehrsgesetz.

Die 21-Jährige hat sowohl die brasilianische als auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

In Bayern stieg die Zahl der registrierten Drogenfälle von 50.012 im Jahr 2022 auf 50.746 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 1,5 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 46.698 auf 46.959 zu, während die Zahl der Tatverdächtigen von 41.572 auf 40.924 sank. Darunter waren 2023 insgesamt 35.301 männliche und 5.623 weibliche Tatverdächtige; 2022 waren es 35.704 beziehungsweise 5.868. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg dagegen von 13.630 auf 15.083. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogenfälle in Deutschland und damit 23.171 mehr als Bayern.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden (12,72 %), 7.460 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (1,92 %), 2.153 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,55 %) und 329.741 übrige Sachschadensunfälle (84,81 %). Zur Ortslage wurden 37.412 Unfälle innerorts (9,62 %), 20.411 außerorts ohne Autobahnen (5,25 %) und 5.035 auf Autobahnen (1,29 %) angegeben. Bei den Unfällen wurden 499 Menschen getötet, 9.257 schwer und 53.102 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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