Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Augsburg: Polizei ermittelt nach versuchtem Tötungsdelikt

Ein 54-Jähriger griff eine 37-Jährige mit einem Messer an. Der Täter wurde festgenommen und sitzt jetzt in Haft.

Foto: Depositphotos

Augsburg (ost)

Haunstetten – Am Mittwoch (04.03.2026) gab es einen physischen Streit zwischen einem 54-jährigen Mann und einer 37-jährigen Frau in einer Wohnung in der Rathausstraße. Um 06.00 Uhr versuchte der 54-jährige Mann anscheinend, im Streit mit einem Messer auf die 37-jährige Frau einzustechen. Die Frau wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei konnte den Mann in der Nähe finden und festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 54-jährige Mann am Donnerstag (05.03.2026) einem Ermittlungsrichter präsentiert. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag und setzte ihn um. Der Mann befindet sich jetzt in einem Gefängnis. Die Polizei ermittelt nun wegen des versuchten Totschlags gegen den 54-jährigen Mann. Die 37-jährige Frau und der 54-jährige Mann haben beide die polnische Staatsangehörigkeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 370 auf 390 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 79 auf 58 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb bei 185. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24