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Augsburg: Polizei ermittelt wegen mehrerer Delikte

Am Donnertag wurde die Polizei zu einer Streitigkeit im Park gerufen. Ein Passant wurde dabei leicht verletzt. Ermittlungen wegen Körperverletzung und Betäubungsmittelgesetz laufen.

Foto: unsplash

Augsburg (ost)

In Göggingen wurde die Polizei am Donnerstag (19.03.2026) wegen eines Streits im Wittelsbacher Park gerufen. Um 20.30 Uhr beobachtete ein Passant einen Konflikt zwischen einer 40-jährigen Frau und einem 32-jährigen Mann. Als der Passant die Frau fragte, ob sie Hilfe brauche, schlug der 32-Jährige ihm ins Gesicht. Der 30-jährige Passant wurde dadurch leicht verletzt. Danach verließen das Paar den Tatort. Während einer polizeilichen Suche meldete sich ein anderer Passant bei der Polizei. Er berichtete von einem Streit zwischen einem Mann und einer Frau in einer nahegelegenen Wohnung. Die bereits bekannte 40-jährige Frau wurde offenbar von dem 32-jährigen Mann aus der Wohnung gestoßen. Die Beamten konnten die 40-jährige Frau und den 32-jährigen Mann vor Ort nicht finden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine Person in einer hilflosen Lage befand, betraten die Beamten die Wohnung. Dort wurden keine Personen angetroffen, jedoch verschiedene Betäubungsmittel gefunden. Kurz darauf kehrte die 40-jährige Frau zur Wohnung zurück. Der 32-jährige Mann war nicht auffindbar. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Körperverletzung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und weiteren Straftaten sowohl gegen die 40-jährige Frau als auch gegen den 32-jährigen Mann. Alle Beteiligten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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