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Augsburg: Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr auf E-Scootern

Zwei E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss gestoppt. Polizei leitet Ermittlungen ein.

Foto: unsplash

Augsburg (ost)

Stadtzentrum – Am Wochenende hat die Polizei im Augsburger Stadtzentrum zwei E-Scooter-Fahrer gestoppt, die unter Alkoholeinfluss unterwegs waren. Fall 1 (Maximilianstraße): Am Sonntag (16.08.2026) haben Beamte um 07.08 Uhr einen 25-jährigen E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Der Fahrer war alkoholisiert. Es gab auch klare Anzeichen für den Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Beamten stoppten die Weiterfahrt, nahmen den Führerschein an sich und ordneten eine Blutentnahme an. Fall 2 (Volkhartstraße): Am Samstag (15.08.2026) fiel einer Streife um 03.00 Uhr ein 22-jähriger E-Scooter-Fahrer auf, der in Schlangenlinien über mehrere Fahrstreifen fuhr. Auch hier wurde eine Alkoholisierung festgestellt. Die Weiterfahrt wurde gestoppt und eine Blutentnahme angeordnet. Die Polizeiinspektion Augsburg Mitte ermittelt nun in beiden Fällen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr.

Polizeihinweis:

Elektrokleinstfahrzeuge (E-Scooter) werden gesetzlich als Kraftfahrzeuge betrachtet. Daher gelten die gleichen Promillegrenzen und rechtlichen Konsequenzen wie beim Autofahren: – 0,5-Promille-Grenze: Ab 0,5 Promille liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote nach sich zieht. – Absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille: Ab diesem Wert (sowie ab 0,3 Promille bei auffälliger Fahrweise oder Unfall) handelt es sich um eine Straftat. Dies führt in der Regel zum Entzug der Fahrerlaubnis, einer Geld- oder Freiheitsstrafe sowie Punkten im Fahreignungsregister. – Fahranfänger: Für Personen in der Probezeit sowie unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot (0,0 Promille).

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Daten über Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Unter den Verdächtigen waren 35704 Männer und 5868 Frauen im Jahr 2022, während es 35301 Männer und 5623 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 13630 im Jahr 2022 auf 15083 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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