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Augsburg: Polizei ermittelt wegen Urkundenfälschung und Drogenbesitz

Ein 41-jähriger Fahrer wurde mit gefälschten Dokumenten und einer großen Menge Betäubungsmittel kontrolliert. Er wurde vorläufig festgenommen und Haftbefehl wurde erlassen.

Foto: Depositphotos

Augsburg (ost)

Oberhausen – Am Freitag (07.08.2026) führten Polizisten in der Donauwörther Straße eine Kontrolle an einem 41-jährigen Autofahrer durch, der gefälschte Dokumente und eine große Menge Betäubungsmittel bei sich hatte. Um etwa 16.50 Uhr stoppten die Beamten das Fahrzeug in der Nähe einer Tankstelle für eine Verkehrskontrolle. Der 41-jährige Fahrer zeigte einen gefälschten Führerschein und ein gefälschtes Ausweisdokument vor. Es stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Bei weiteren Überprüfungen entdeckten die Polizisten eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel. Im Auto wurden Heroin im mittleren dreistelligen Grammbereich sowie kleine Mengen Kokain und Crack gefunden und beschlagnahmt. Die Polizisten nahmen den 41-Jährigen vorübergehend fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der Verdächtige dem Ermittlungsrichter zur Haftprüfung vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen unter anderem des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und setzte ihn in Vollzug. Der 41-jährige Verdächtige ist deutscher Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 50.012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 50.746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 46.698 Fällen im Jahr 2022 und 46.959 Fällen im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 41.572 im Jahr 2022 auf 40.924 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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