Ein 20-jähriger Mann und ein unbekannter Täter flüchteten vor einer Verkehrskontrolle auf E-Scootern. Der Mann war alkoholisiert und wies drogentypisches Verhalten auf.
Augsburg: Polizei stoppt E-Scooter Fahrer

Augsburg (ost)
Am Montag (20.04.2026) gegen 23:45 Uhr entkamen ein junger Mann im Alter von 20 Jahren und ein bislang unbekannter Täter auf Elektrorollern einer Verkehrskontrolle in der Sommestraße. Beide Personen ignorierten die Anweisung der Polizei, stehen zu bleiben, und flüchteten über den Parkplatz der Bischof-Ulrich-Realschule. Während der Verfolgung warf der unbekannte Täter eine Bierflasche auf den Boden und ließ seinen Elektroroller sowie persönliche Gegenstände zurück. Der 20-jährige Mann steuerte auf einen Polizisten zu, der sich durch einen Sprung zur Seite retten musste. Schließlich konnte der Mann auf einem Parkplatz in der Reinöhlstraße gestoppt werden. Bei dem 20-Jährigen stellten die Beamten fest, dass er unter Alkoholeinfluss stand und sich drogentypisch verhielt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,3 Promille. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain und THC. Die Polizei beschlagnahmte den Elektroroller und ordnete eine Blutentnahme bei dem 20-Jährigen an.
Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung gegen den 20-jährigen Mann. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizeiinspektion Augsburg West unter der Telefonnummer 0821/323-2510 entgegen. Der 20-jährige Mann ist deutscher Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Daten zu Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen, dass im Jahr 2022 insgesamt 50012 Fälle erfasst wurden, wovon 46698 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 41572, darunter 35704 männliche und 5868 weibliche Verdächtige. Es gab auch 13630 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 50746, wobei 46959 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 40924 zurück, davon waren 35301 männlich und 5623 weiblich. Es gab 15083 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








