Im Juli ereignete sich in Hochfeld ein Verkehrsunfall. Ein Streifenwagen kollidierte mit einem geparkten Audi, der auf einen Mazda und dann auf einen BMW geschoben wurde. Die Polizei sucht nach dem unbekannten Renault Twingo 2, der ebenfalls beschädigt sein könnte.
Augsburg: Polizei sucht nach beschädigtem Auto

Augsburg (ost)
Am 10. Juli 2026 ereignete sich in der Firnhaberstraße / Robert-Gerber-Straße ein Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden in Hochfeld.
Um 17.15 Uhr fuhr ein Polizeiwagen im Rahmen eines Einsatzes mit Blaulicht und Martinshorn in südlicher Richtung die Firnhaberstraße entlang.
Ein 78-jähriger Autofahrer wollte mit seinem Fahrzeug von der Robert-Straße nach links in die Firnhaberstraße in südlicher Richtung abbiegen und hatte dabei die Vorfahrt zu beachten. Offensichtlich fuhr der 78-Jährige aufgrund der örtlichen Gegebenheiten zu weit in die Firnhaberstraße hinein.
Der 35-jährige Fahrer des Streifenwagens versuchte, einen Zusammenstoß zu vermeiden, was dazu führte, dass der Streifenwagen auf einen geparkten Audi auffuhr. Der Audi wurde gegen einen Mazda geschoben, welcher wiederum gegen einen BMW stieß.
Vor dem BMW stand ein weißer Renault Twingo 2. Bei der Unfallaufnahme ergaben sich keine Anzeichen dafür, dass auch dieser beschädigt wurde. Ein Gutachten des BMW zeigte jedoch, dass er einen Frontschaden erlitten hatte, was darauf hindeutet, dass der Renault hinten beschädigt sein muss. Der Renault parkte zum Zeitpunkt des Unfalls in der Firnhaberstraße 16. Bei dem Unfall wurde eine 25-jährige Polizistin leicht verletzt. Zeugen, die Informationen zum Fahrzeug oder dem Besitzer des Fahrzeugs haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bobingen unter der Telefonnummer 08234/96060 zu melden.
Die 25-Jährige, der 35-Jährige und der 78-Jährige sind deutsche Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 2.153 Fällen, also 0,55%, vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, die 329.741 Fälle oder 84,81% ausmachten. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Die Anzahl der Getöteten betrug 499, Schwerverletzte 9.257 und Leichtverletzte 53.102.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








