Am Donnerstag fand eine geplante Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei Augsburg statt. Mehrere Haftbefehle wurden vollstreckt und Drogen sowie Waffen sichergestellt.
Augsburg: Polizei vollzieht Durchsuchungsbeschlüsse im Stadtgebiet

Augsburg (ost)
Augsburg – Am Donnerstag (12.03.2026) fand eine geplante Durchsuchungsaktion der Kriminalpolizei Augsburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Augsburg statt.
Um 10:30 Uhr durchsuchten Polizeibeamte sechs Standorte in Augsburg. Die durchsuchten Standorte waren sowohl privat als auch gewerblich.
Die Ermittler der Abteilung für Betäubungsmittel- und Organisierte Kriminalität hatten seit mehreren Monaten intensive Untersuchungen durchgeführt, unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels und des illegalen Waffenbesitzes.
Während des Einsatzes wurden insgesamt zwei Haftbefehle vollstreckt. Ein 46-jähriger kroatischer Staatsbürger wurde wegen Drogenhandels und eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz festgenommen.
Ein 34-jähriger polnischer Staatsbürger hatte einen Haftbefehl gegen ihn.
Bei einem anderen Verdächtigen fanden die Beamten verschiedene Drogen (Amphetamin, Ecstasy-Tabletten, Marihuana) in mittleren Mengen und stellten sie sicher. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wird der 44-Jährige wegen Drogenhandels in nicht geringer Menge am Freitag (13.03.2026) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Der 44-Jährige besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft.
Zusätzlich wurden mehrere Einheiten Kokain sowie Mobiltelefone und Datenträger von den Beamten sichergestellt.
Die Kriminalpolizei Augsburg erhielt Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und des Polizeipräsidiums Schwaben Nord.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 50.012 Fälle erfasst, wovon 46.698 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 41.572, wobei 35.704 männliche und 5.868 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 13.630. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 50.746 erfassten Fällen und 46.959 aufgeklärten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40.924, wobei 35.301 männliche und 5.623 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 15.083. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








