Die Kriminalpolizei ermittelt nach einem gewaltsamen Vorfall zwischen zwei Männern in einer Gemeinschaftsunterkunft. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und sitzt nun in Haft.
Augsburg: Tötungsdelikt in Donauwörth

Augsburg (ost)
In der offiziellen Mitteilung Nr. 1329 haben wir Folgendes berichtet:
Donauwörth – Am Dienstagabend (18.08.2026) ereignete sich in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Hochbruckerstraße eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 43-jähriger Mann tödlich verletzt wurde.
Um 22.00 Uhr kam es zu einem Streit zwischen einem 43-jährigen Mann und einem ebenfalls 43-jährigen Bekannten in der Gemeinschaftsküche, der dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskalierte. Der 43-jährige Verdächtige schlug laut aktuellen Ermittlungen mehrmals mit einem stumpfen Gegenstand auf seinen Kontrahenten ein. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und den Rettungsdienst verstarb der 43-Jährige noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen.
Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter vor Ort vorläufig festnehmen. Aufgrund einer festgestellten Alkoholisierung bei dem 43-jährigen Verdächtigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Es wird derzeit ausgeschlossen, dass weitere Personen an dem Vorfall beteiligt waren.
Im Laufe des Tages wird der 43-Jährige dem Haftrichter vorgeführt.
Es bestand keine Gefahr für unbeteiligte Personen.
Die Kriminalpolizei Dillingen hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts übernommen, unter Einbeziehung des Kriminaldauerdienstes, der Spurensicherung und der Rechtsmedizin. Sowohl der 43-jährige Tatverdächtige als auch das 43-jährige Opfer sind ukrainische Staatsbürger.
Ab hier neu:
Der 43-jährige Verdächtige wurde gestern (19.08.2026) einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags und setzte ihn umgehend in Vollzug. Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








