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Bad Aibling: ZOLL zieht Bilanz nach Techno-Festival-Wochenende

Zahlreiche Drogenaufgriffe bei Kontrollen von Anreisenden. Mehrere Festival-Besucher mit illegalen Substanzen gestoppt, darunter Kokain, Ecstasy und Marihuana. ZOLL sichert auch verbotene Waffen.

Rauschgiftaufgriffe des ZOLLs; Symbolbild (Quelle: Presse HZA Rosenheim)
Foto: Presseportal.de

Rosenheim, Bad Aibling (ost)

Mehrere Aufgriffe von Rauschgift, Aufputschmittel und auch verbotene Waffen hat der ZOLL am vergangenen Freitag und Samstag bei Kontrollmaßnahmen der zum Festival in Bad Aibling angereisten Techno-Fans sichergestellt. Zahlreiche Einsatzkräfte der Kontrolleinheit Verkehrswege stoppten am Freitag und am Samstag Fahr-zeuge, die zum Festivalgelände einfuhren. Das Augenmerk legten sie dabei auf Besucher, die aus dem Ausland angereist waren. Die Rauschgiftspürhunde des ZOLLs zeigten wiederholt das Vorhandensein von Rauschgift an. Letztlich stellten die Zöllnerinnen und Zöllner eine ganze Bandbreite an Rauschgift fest. Bei den Aufgriffen handelte es sich im Einzelnen um Größenordnungen, die offensichtlich für den jeweiligen Eigenverbrauch vorgesehen waren. Insgesamt wurden somit sechs Festival-Besucher mit Kokain, Kokain-Amphetamingemisch, Ecstasy, Arznei- und Schmerzmittel die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und Dopingmittel, gestoppt. Fünf weitere Personen hatten Marihuana bei sich. Der ZOLL stellte das Rauschgift sicher und leitete jeweils ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Verbringens von Drogen aus dem Ausland ein. Zusätzlich hat der Zoll diverse unerlaubte Gegenstände und Waffen, wie einen Schlagring und eine Softairpistole sichergestellt.

“Was vielen nicht bewusst ist: Die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Cannabis ist nach wie vor verboten und strafbewehrt.”, erklärt Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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