Am vergangenen Samstag beschäftigten aggressive Männer die Bundespolizei an Münchner Bahnhöfen. Einer wurde mit einer Glasflasche beworfen, ein anderer leistete erheblichen Widerstand.
Bahnhof München Ost: Angriffe auf Sicherheitskräfte und Widerstand gegen Bundespolizisten

München (ost)
Letzten Samstag (17. Oktober) waren mehrere aggressive Männer an den Münchner Bahnhöfen ein Problem für die Bundespolizei. Am Ostbahnhof wurde ein Angestellter der Deutschen Bahn Sicherheit mit einer Glasflasche beworfen und mit einer Gehhilfe geschlagen. Am Hauptbahnhof widersetzten sich zwei Männer den polizeilichen Maßnahmen. Einer von ihnen trat und spuckte wiederholt in Richtung der Einsatzkräfte. Die Bundespolizei ermittelt wegen mehrerer Straftaten.
Hauptbahnhof: Bier über Kamera und Sprechanlage geschüttet – Widerstand gegen Bundespolizisten In der Nacht zum Samstag (17. Oktober) gab es am Münchner Hauptbahnhof einen Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderlich machte. Um 00:05 Uhr beobachtete eine Bundespolizeistreife, wie ein 26-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz Bier über eine Überwachungskamera und die Sprechanlage des Kontaktraumes der Bundespolizei schüttete. Nachdem der Mann kurz darauf erneut Bier über die Sprechanlage goss, sprachen ihn die Beamten auf sein Verhalten an. Anstatt den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten, versuchte der Mann gewaltsam Zutritt zu den Diensträumen zu erlangen. Da er trotz mehrfacher Aufforderung sein Verhalten nicht änderte, wurde er festgenommen und zur Bundespolizeiinspektion München gebracht. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten für das Strafverfahren wurde der 26-Jährige freigelassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Hauptbahnhof: 39-Jähriger tritt und spuckt nach Bundespolizisten Am Samstagabend (17. Oktober) gegen 18 Uhr eskalierte ein zunächst verbaler Streit vor der Bahnhofsmission am Münchner Hauptbahnhof und erforderte einen umfangreichen Polizeieinsatz. Eine Bundespolizeistreife wurde auf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aufmerksam und rief weitere Einsatzkräfte zur Hilfe. Zunächst gelang es den Beamten, die Streitigkeiten zu schlichten. Gegen die drei Beteiligten wurden Platzverweise ausgesprochen. Während zwei Männer den Anweisungen folgten, weigerte sich ein 39-jähriger Bulgare ohne festen Wohnsitz, den Bereich zu verlassen. Als die Beamten versuchten, den Mann in Richtung des Ausgangs Bayerstraße zu bringen, leistete er erheblichen Widerstand und versuchte, Passanten zu treten. Die Beamten brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Auch danach setzte der Mann seinen Widerstand fort und versuchte, die Beamten anzuspucken. Nachdem ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt wurde, wurde er mit einem Dienstfahrzeug zur Bundespolizeiinspektion München gebracht. Auch dort beruhigte sich der Mann nicht. Während des gesamten Vorfalls beleidigte er die Beamten mehrmals. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er freigelassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Ostbahnhof: DB-Mitarbeiter mit Glasflasche beworfen und mit Gehhilfe geschlagen Am Samstagabend (17. Oktober) gegen 22 Uhr wurde ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit am Münchner Ostbahnhof angegriffen. Ein 34-jähriger Rumäne, der in München lebt, blockierte mit seinem Rollstuhl eine Rolltreppe am Ostbahnhof. Als ein 27-jähriger DB-Sicherheitsmitarbeiter dem Mann seine Hilfe anbot, reagierte dieser unerwartet aggressiv. Er warf eine Bierflasche in Richtung des Mitarbeiters, verfehlte ihn jedoch. Danach schlug der 34-Jährige mit seiner Gehhilfe gegen das Bein des Sicherheitsmitarbeiters. Der 27-Jährige klagte nach dem Schlag über Schmerzen am Bein, lehnte jedoch eine medizinische Untersuchung durch den Rettungsdienst ab. Der Geschädigte meldete den Vorfall am Bundespolizeirevier München-Ost. Ein anderer Mitarbeiter der Deutschen Bahn hatte den Angriff beobachtet und konnte Angaben dazu machen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Angreifer freigelassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Quelle: Presseportal








