Am Mittwochvormittag ereignete sich in einem Fliesengeschäft in Baiersdorf ein Raubdelikt. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.
Baiersdorf: Raub in Fliesengeschäft – Zeugenaufruf

Baiersdorf (ost)
Am Mittwochmorgen (11.03.2026) fand ein Raubüberfall in einem Fliesengeschäft in Baiersdorf (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) statt. Die Polizei bittet um Hilfe von Zeugen.
Um 10:00 Uhr betrat ein bisher unbekannter Mann das Fliesengeschäft in der Straße An der Galgenbrücke. Der Täter bedrohte einen Mitarbeiter angeblich mit einem Messer und verlangte Bargeld. Danach floh er mit der Beute in östliche Richtung zur Autobahnbrücke über die A73.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit einem Polizeihubschrauber konnte der Täter nicht gefunden werden. Seine Beschreibung lautet wie folgt:
Männlich, etwa 30 bis 40 Jahre alt, ungefähr 180 bis 190 cm groß, trug einen blauen Hoodie, einen schwarzen Schlauchschal, schwarze Handschuhe und Jeans.
Die zuständige Abteilung der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Mann vor oder nach der Tat gesehen haben oder Hinweise zur Identität des Unbekannten geben können, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 3333 an die Polizei zu wenden.
Verfasst von: Michael Sebald
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Räuberieraten in Bayern stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2361 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2771 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1722 auf 2061. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2275 auf 2743, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2023 auf 2461 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 252 auf 282 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1040 auf 1355. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.361 | 2.771 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.722 | 2.061 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.275 | 2.743 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.023 | 2.461 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 252 | 282 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.040 | 1.355 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei 390 Männer, 58 Frauen und 185 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle von Mord registriert, was die Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in ganz Deutschland macht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








