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Bamberg: Haftbefehle vollstreckt an einem Tag

Die Bundespolizei vollstreckte am Mittwoch drei offene Haftbefehle in Würzburg und Retzbach-Zellingen, darunter Diebstahl und Betäubungsmittelvergehen.

Foto: unsplash

Würzburg (ost)

Am Mittwoch wurden in der Gegend des Hauptbahnhofs Würzburg und am Bahnhof Retzbach-Zellingen drei Haftbefehle von der Bundespolizei vollstreckt.

Am Nachmittag des Mittwochs (06. Mai) überprüften Einsatzkräfte am Hauptbahnhof Würzburg einen 31-jährigen Marokkaner. Es wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls gegen ihn vorlag. Er hätte eine Geldstrafe von 190 Euro zahlen müssen, alternativ waren 19 Tage Haft festgesetzt. Da er den Betrag nicht beglich, wurde er in das Gefängnis Würzburg gebracht.

Am Mittwochabend kontrollierte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Würzburg einen 47-jährigen Polen. Auch bei ihm lag ein Haftbefehl vor, ausgestellt von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen Leistungsbetrugs. Er sollte 500 Euro zahlen oder alternativ fünf Tage im Gefängnis verbringen. Da er den geforderten Betrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Haftstrafe in das Gefängnis Würzburg gebracht.

Fast zeitgleich wurde am Mittwochabend am Bahnhof Retzbach-Zellingen ein 44-jähriger Deutscher kontrolliert. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bamberg wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vor. Der Mann musste eine Haftstrafe von fünf Monaten antreten und wurde entsprechend in das Gefängnis Würzburg gebracht.

Durch die drei Festnahmen konnten die Bundespolizisten innerhalb weniger Stunden mehrere offene Strafverfahren erfolgreich abschließen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Fälle von Drogen mit 73917 registriert wurden, niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 50012 Fälle von Drogen registriert, während es 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 46698 im Jahr 2022 auf 46959 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 41572 im Jahr 2022 auf 40924 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren 35301 männlich, 5623 weiblich und 15083 nicht-deutsch.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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