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Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 01.06.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 01.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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01.06.2026 – 21:34

POL-MFR: (539) Versammlungsgeschehen in Nürnberg am 01.06.2026

Nürnberg (ost)

Am Montagabend (01.06.2026) fanden in Nürnberg mehrere bewegliche Versammlungen statt. Die Polizei sorgte für einen weitgehend geordneten Ablauf der Versammlungen.

Ab 18:30 Uhr versammelten sich etwa 50 Teilnehmer unter dem Motto "Für die Wahrung der Versammlungs- und Pressefreiheit" am Jakobsplatz. Gleichzeitig begannen mehrere angemeldete Gegenproteste in der Nähe, an denen insgesamt etwa 150 Personen teilnahmen. Um die Teilnehmer der verschiedenen politischen Lager zu trennen, wurden von der Polizei an verschiedenen Orten Absperrgitter eingesetzt.

Nach der Eröffnungskundgebung starteten die Teilnehmer des ersten Aufzugs durch die Innenstadt und den Himpfelshof. Während des Aufzugs bildeten kleine Gruppen des Gegenprotests an verschiedenen Stellen Sitzblockaden, die meist umgangen werden konnten. In einem Fall war dies nicht möglich, daher musste die Aktion seitens der Einsatzleitung eingeschränkt werden. Die Teilnehmer wurden mehrmals aufgefordert, den Weg freizumachen und den Protest an einem nahegelegenen Ort fortzusetzen. Einige Personen folgten dieser Aufforderung nicht und mussten letztendlich von Polizeibeamten beiseite getragen werden. Anschließend leiteten die Polizisten entsprechende Untersuchungen ein.

Um 21:10 Uhr war die Versammlung beendet. Die Nürnberger Kriminalpolizei prüft nun, ob es weitere Verstöße im Zusammenhang mit den Versammlungen gab und übernimmt die Ermittlungen zu den gemeldeten Straftaten.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte leitete die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Nürnberger Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei Nürnberg.

Verfasst von: Marc Siegl

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01.06.2026 – 20:40

POL-MFR: (538) 22-Jähriger bei Frontalzusammenstoß mit Falschfahrerin schwer verletzt

Seukendorf (ost)

Ein 22-jähriger Fahrer wurde am Montagnachmittag (01.06.2026) bei einem Frontalzusammenstoß mit einer Falschfahrerin auf der B 8 bei Seukendorf (Lkrs. Fürth) schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Um 15:45 Uhr fuhr eine 66-jährige Frau (deutsch) entgegen der Fahrtrichtung mit ihrem Auto auf der Südwesttangente im Bereich der Erddeponie. Dabei kollidierte ihr Mercedes (SUV) frontal mit dem entgegenkommenden VW Touran eines 22-jährigen Mannes, der ordnungsgemäß in Richtung Fürth unterwegs war. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Der 22-jährige wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die 66-jährige erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die Verkehrspolizeiinspektion Fürth untersuchte den Unfall vor Ort. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und das Fahrzeug der Frau wurde beschlagnahmt.

Die Südwesttangente wurde in Fahrtrichtung Nürnberg/Fürth für die Unfallaufnahme gesperrt.

Verfasser: Gloria Güßbacher

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01.06.2026 – 15:25

POL-MFR: (537) Dachstuhl eines Wohnhauses gerät in Brand - kein Personenschaden

Feuchtwangen (ost)

In Gräbenwinden, einem Ortsteil von Herrieden (Landkreis Ansbach), geriet am Montagvormittag der Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand. Es gab keine Verletzten, die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache.

Am Montag (01.06.2026) um 11:15 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Ansbach ein Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus in Gräbenwinden gemeldet. Als die Polizeiinspektion Feuchtwangen eintraf, stand der Dachstuhl bereits fast vollständig in Flammen.

Gemeinsam mit den Ortsteilfeuerwehren löschte die Freiwillige Feuerwehr Herrieden den Brand.

Die Kriminalpolizeiinspektion Ansbach hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt.

Verfasser: Oliver Trebing

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01.06.2026 – 15:04

POL-MFR: (536) Unbekannte griffen 41-Jährigen an - Zeugen gesucht

Erlangen (ost)

Früh am Sonntagmorgen (31.05.2026) wurden drei bisher unbekannte Männer angegriffen ein 41-Jähriger am Martin-Luther-Platz. Die Polizei Erlangen untersucht einen möglichen antisemitischen Hintergrund und bittet um Zeugenhinweise.

Wenig später als 4 Uhr rief ein Mitarbeiter der Straßenreinigung die Polizei an und berichtete, dass gerade am Martin-Luther-Platz eine Person von drei Männern angegriffen wurde. Als die Streifenwagen der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt eintrafen, waren die Täter bereits geflohen. Der 41-jährige Mann musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Er wurde nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung wurden mittlerweile von der Kriminalpolizei Erlangen übernommen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug der 41-Jährige eine Halskette mit Davidstern-Anhänger. Die Polizei prüft daher auch, ob der Angriff möglicherweise einen antisemitischen Hintergrund hatte. Um die Hintergründe aufzuklären, bitten die Ermittler Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.

Verfasst von: Marc Siegl

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01.06.2026 – 14:22

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßlicher Schleuser bei Mittenwald gefasstOffenkundig Geschleuste zurückgewiesen - einer davon nach Ägypten

Mittenwald (B2) / Rosenheim (ost)

Am Freitag und Samstag (30. Mai) beschäftigte sich die Bundespolizei mit dem offensichtlich illegalen Einreiseversuch von drei ägyptischen Staatsangehörigen. Ein vermeintlicher Schleuser versuchte, sie mit seinem Auto von Italien nach Deutschland zu bringen. Der rumänische Fahrer wurde in Mittenwald vorläufig festgenommen und später angezeigt. Zwei seiner Mitfahrer mussten mit dem Zug in Richtung Österreich abreisen, während der dritte Nordafrikaner - mit einem Strafbefehl im Gepäck - sofort mit dem Flugzeug in sein Heimatland zurückkehren musste.

Die Beamten der Bundespolizei stoppten das Auto mit italienischem Kennzeichen an der Bundesstraße in der Nähe von Mittenwald. Ein Rumäne saß am Steuer und konnte sich mit seinem Personalausweis ausweisen. Auf der Rückbank des Autos befanden sich drei Männer. Der erste übergab den Beamten einen ägyptischen Reisepass. Der zweite versuchte, sich mit einem Handyfoto seines abgelaufenen ägyptischen Passes auszuweisen. Der dritte Ägypter hatte nur einige persönliche Dokumente, aber keinen Pass dabei. Keiner der drei hatte Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland. Sie gaben an, auf dem Weg nach München zu sein, um dort zu leben und zu arbeiten.

Bei der Überprüfung der Personalien des 27-jährigen Mitfahrers stellte sich heraus, dass er seit über einem Jahr von der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gesucht wurde, da ihm ein Strafbefehl über 200 Euro wegen Urkundenfälschung vorliegt. Außerdem stellten die Bundespolizisten fest, dass der Asylantrag des Ägypters in Deutschland bereits 2024 abgelehnt worden war und er auch in Italien, wo er zuvor längere Zeit verbracht hatte, keinen Schutzstatus hatte. Auf Anordnung des Amtsgerichts Rosenheim wurde er in Haft genommen, um seine Rückführung nach Ägypten sicherzustellen. Die Bundespolizei brachte ihn in die Abschiebehafteinrichtung Eichstätt, wo er auf seinen Rückflug in sein Heimatland warten muss.

Die beiden Landsleute des Ägypters, die mit ihm im Auto des Rumänen saßen, mussten ebenfalls Deutschland verlassen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie mit dem Zug nach Österreich zurückgeschickt. Der rumänische Fahrer wurde von der Bundespolizei wegen des Einschleusens von Ausländern angezeigt, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte. Der vermeintliche Schleuser, der in Italien gemeldet ist, muss wahrscheinlich bald mit einem Strafverfahren rechnen.

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Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

01.06.2026 – 13:17

POL-MFR: (535) Mit entwendetem Motorrad unterwegs

Nürnberg (ost)

Am Sonntagabend (31.05.2026) haben Polizeibeamte im südlichen Teil von Nürnberg einen 28-jährigen Mann kontrolliert, der ohne Helm mit einem Motorrad unterwegs war. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug vor ein paar Tagen aus einer Tiefgarage gestohlen wurde (vgl. Bericht 498 vom 22.05.2026).

Um 16:20 Uhr haben Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in der Allersberger Straße einen 28-jährigen rumänischen Staatsbürger kontrolliert, der ohne Helm mit einem Motorrad unterwegs war. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Bei der nachfolgenden Untersuchung des Motorrads stellte sich heraus, dass es vor ein paar Tagen aus einer Tiefgarage in der Langen Zeile gestohlen wurde. Außerdem ergaben die Ermittlungen, dass gestohlene Kennzeichen am Fahrzeug angebracht waren.

Die weitere Untersuchung des gestohlenen Motorrads wird von der zuständigen Abteilung der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt.

Gegen den 28-Jährigen hat die Polizei Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet.

Verfasst von: Michael Sebald

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01.06.2026 – 13:01

POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Einbruchsdiebstahl

Augsburg (ost)

Neusäß - Zwischen dem 28.05.2026 und dem 03.05.2026 ereignete sich ein Einbruch in der Lortzingstraße. Während dieser Zeit waren die Opfer im Urlaub. Ein unbekannter Täter gelangte ins Haus und durchsuchte es. Er stahl verschiedene Wertgegenstände und Bargeld. Der Schaden durch den Diebstahl wird auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen dazu aufgenommen.

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01.06.2026 – 13:01

POL Schwaben Nord: Verkehrsunfall mit drei Leichtverletzten

Augsburg (ost)

Autobahn 8/ FR Stuttgart/ AS Dasing - Friedberg - Am Sonntag (31.05.2026) ereignete sich auf der A8 ein Verkehrsunfall, bei dem drei Personen leichte Verletzungen erlitten. Um 15.00 Uhr fuhr ein 49-Jähriger mit einem Lieferwagen auf der A8 und überholte ein anderes Fahrzeug, das sich auf dem mittleren Fahrstreifen befand. Beim Versuch, sich wieder rechts auf den mittleren Fahrstreifen einzuordnen, verlor der 49-Jährige möglicherweise aufgrund des Unwetters die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lieferwagen geriet daraufhin nach rechts in den Grünstreifen und kippte auf die linke Seite. Die drei Insassen des Fahrzeugs konnten es selbstständig und mit Hilfe von Ersthelfern verlassen. Alle drei wurden bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Der mittlere und rechte Fahrstreifen wurden für ca. zweieinhalb Stunden gesperrt, um den Unfall aufzunehmen und die Fahrbahn aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen zu reinigen. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 16.500 Euro. Der 49-Jährige besitzt die rumänische Staatsbürgerschaft.

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01.06.2026 – 12:59

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach unerlaubtem Entfernen vom Unfallort

Augsburg (ost)

Lechhausen - An diesem Wochenende ereigneten sich zwei Fälle von unerlaubtem Verlassen des Unfallorts. Die Polizei sucht nun in beiden Fällen nach Zeugen: Fall 1: Zwischen Freitag (29.05.2026), 22.00 Uhr und Samstag (30.05.2026), 11.00 Uhr, parkte die Geschädigte ihren Hyundai in der Scharnhorststraße am rechten Fahrbahnrand. Als sie zu ihrem Auto zurückkehrte, bemerkte sie einen Schaden an der hinteren Stoßstange. Der Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Die Polizei Augsburg Ost bittet nun um Hinweise zum Verursacher unter Tel. 0821/323-2310. Fall 2: Zwischen Freitag (29.05.2026), 10.00 Uhr und Samstag (30.05.2026), 16.00 Uhr, wurde ein Renault in der Kurt-Schumacher-Straße beschädigt. Der Geschädigte entdeckte bei seiner Rückkehr einen Schaden an der vorderen rechten Stoßstange sowie am linken vorderen Scheinwerfer. Der Schaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Die Polizei Friedberg bittet nun um Hinweise zum Verursacher unter Tel. 0821/323-1710.

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01.06.2026 – 12:58

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Trunkenheit im Verkehr

Augsburg (ost)

Lechhausen - Am Sonntag (31.05.2026) entschied ein 41-Jähriger, einen Verlust bei der Polizei Augsburg Ost zu melden - mit tragischen Konsequenzen. Um 16.00 Uhr betrat der 41-Jährige die Dienststelle, um einen Verlust zu melden. Die Polizeibeamten bemerkten jedoch, dass der Mann trotz eines bestehenden Fahrverbots mit einem E-Scooter zur Dienststelle gefahren war. Zudem wurde starker Alkoholgeruch festgestellt, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,5 Promille. Daraufhin wurde eine Blutentnahme bei dem 41-Jährigen durchgeführt. Nach Abschluss aller Maßnahmen durfte der Mann zu Fuß nach Hause gehen. Der 41-Jährige wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohols angezeigt. Seinen Führerschein wird er auch nach Ablauf des Fahrverbots vorerst nicht zurückerhalten. Der 41-Jährige besitzt die litauische Staatsbürgerschaft.

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01.06.2026 – 12:57

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Samstag (30.05.2026) ereignete sich eine Hausfriedensbruch am Rathausplatz mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte. Um 23.00 Uhr entdeckte die Polizei zwei Personen, die das Rathaus bestiegen, und umstellte daraufhin das Gebäude. Mithilfe einer Drohne konnte beobachtet werden, wie die Personen das Innere des Rathauses betraten. Als die Polizei ebenfalls das Rathaus betrat, versuchten die Personen über ein Geländer zu fliehen und wurden draußen festgenommen. Es handelte sich um zwei 22-jährige Männer. Einer der Männer beleidigte die Beamten und wehrte sich, als er ins Polizeiauto gebracht wurde. Auch auf der Wache leistete er körperlichen Widerstand gegen alle Maßnahmen und griff Einrichtungsgegenstände an. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Aufgrund der Befürchtung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen. Die beiden Männer erwarten nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Gegen einen der beiden wird zusätzlich wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, Beleidigung und Körperverletzung ermittelt. Beide Männer besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

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01.06.2026 – 12:56

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Augsburg (ost)

In Oberhausen kam es am Sonntag (31.05.2026) zu einem Vorfall in der Kreutzerstraße, bei dem Polizeibeamte Widerstand leisteten. Um 12.45 Uhr bemerkte eine Polizeistreife einen 41-jährigen Mann, der mehrmals unerwartet auf die Donauwörther Straße lief und dadurch Autofahrer zum starken Abbremsen zwang. Als der Mann das Polizeifahrzeug sah, rannte er weg, wurde jedoch kurz darauf von den Beamten in der Nähe entdeckt. Der 41-Jährige machte einen verwirrten Eindruck und zeigte sich aggressiv gegenüber den Polizisten. Nach einem weiteren Fluchtversuch, bei dem er ein Kleinkraftrad beschädigte, wurde er von der Polizeistreife festgenommen. Dabei wehrte er sich gegen die Festnahme, schlug in Richtung der Beamten und wurde schließlich gefesselt. Er trat nach einer Polizistin, die dabei leicht verletzt wurde. Bei der Durchsuchung seiner Jackentasche wurde ein Küchenmesser gefunden. Da der Mann offensichtlich in einem psychischen Ausnahmezustand war, wurde er in ein entsprechendes Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Widerstands und Körperverletzung gegen den 41-Jährigen. Der 41-Jährige besitzt die deutsche und russische Staatsbürgerschaft.

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01.06.2026 – 12:51

Bundespolizeidirektion München: Auseinandersetzung am Ostbahnhof

München (ost)

Am frühen Sonntagmorgen (31. Mai) ereignete sich am Ostbahnhof in München eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Dabei wurde unter anderem ein 18-Jähriger in den Gleisbereich gestoßen. Zeugen griffen ein und trennten die betrunkenen Beteiligten, bis die Bundespolizei eintraf. Um 5 Uhr informierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion München über eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen am Ostbahnhof München. Ersten Ermittlungen zufolge gerieten vier Jugendliche bereits in einer S-Bahn der Linie S8 verbal aneinander. Nach Ankunft der S-Bahn am Münchner Ostbahnhof verlagerte sich der Streit auf den Bahnsteig am Gleis 5, wo es schließlich zu einer gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den Deutschen kam. Dabei stießen ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Landshut und sein 18-jähriger Begleiter aus dem Landkreis Ebersberg einen ihrer Kontrahenten, ebenfalls 18 Jahre alt und aus dem Münchner Landkreis, ins Gleis. Als dieser versuchte, wieder auf den Bahnsteig zu gelangen, sollen die beiden Jugendlichen ihm gegen den Kopf getreten haben. Danach kam es zu weiteren gegenseitigen Schlägen.

Drei 18-jährige Zeugen griffen ein und trennten die Beteiligten, bis die alarmierten Bundespolizisten eintrafen. Ein unbekannter Jugendlicher, der ebenfalls an der Auseinandersetzung beteiligt war, konnte sich zuvor vom Tatort entfernen. Die Beamten brachten die Jugendlichen zur weiteren Klärung des Vorfalls zum Revier im Ostbahnhof und informierten im Fall des 17-Jährigen die Erziehungsberechtigten.

Freiwillige Atemalkoholtests ergaben bei dem 17-Jährigen einen Wert von 1,59 Promille, bei seinem 18-jährigen Begleiter 1,81 Promille und bei dem 18-Jährigen aus dem Landkreis München 1,92 Promille. Die Beteiligten erlitten offensichtlich nur leichte Verletzungen, lehnten jedoch eine ärztliche Behandlung ab. Die Staatsanwaltschaft München I verzichtete auf eine Blutentnahme und eine Vorführung beim Haftrichter. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften die drei Heranwachsenden das Revier verlassen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den 17-Jährigen und seinen Begleiter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der 18-Jährige aus dem Landkreis München muss sich ebenfalls wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten. Die Identität des vierten Jugendlichen ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

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Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
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E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

01.06.2026 – 11:58

POL-MFR: (534) Nach Einbruch in Fahrschule Pkw entwendet - Festnahme

Nürnberg (ost)

Im südöstlichen Teil von Nürnberg brachen zunächst unbekannte Täter in eine Fahrschule ein und stahlen neben Bargeld auch ein Auto. In Brandenburg stoppten Einsatzkräfte das Fahrzeug und nahmen die Insassen vorübergehend fest.

Von Samstagnachmittag (30.05.2026) bis Sonntagmorgen (31.05.2026) drangen zunächst unbekannte Täter in eine Fahrschule in der Altenfurter Straße in Nürnberg-Altenfurt ein. Sie durchsuchten mehrere Räume und Schränke und stahlen neben Bargeld auch einen VW Golf.

Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd trafen am Tatort erste Maßnahmen. Gemeinsam mit dem Geschädigten ermittelten die Beamten den Standort des gestohlenen Autos.

Die örtliche Autobahnpolizei in Michendorf stoppte das Fahrzeug, nahm die Insassen vorübergehend fest und sicherte das Auto. Der Fahrer war ein 17-jähriger Deutscher. Die mögliche Beteiligung der anderen beiden Insassen wird vom zuständigen Fachkommissariat geprüft.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die Spurensicherung am Tatort durch. Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Personen, die Informationen zu dem Einbruch haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

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01.06.2026 – 11:27

Bundespolizeidirektion München: Angriffe auf Bahnpersonal

München (ost)

Am Samstagnachmittag (30. Mai) wurde ein 46-Jähriger unvermittelt körperlich gegen einen 25-jährigen Triebfahrzeugführer am S-Bahnhof Feldmoching angegriffen. Bereits am Freitagnachmittag (29. Mai) gab es einen ähnlichen Vorfall in Englschalking. Dort attackierte ein 21-Jähriger einen Fahrkartenkontrolleur.

* Angriff auf Triebfahrzeugführer

Um 13:10 Uhr (30. Mai) griff ein 46-jähriger Portugiese am S-Bahnsteig Feldmoching unvermittelt einen 25-jährigen Triebfahrzeugführer an. Der 25-jährige Italiener sollte dort eine S-Bahn übernehmen. Der 46-Jährige stieg aus dem Zug aus und attackierte den Bahnmitarbeiter ohne ersichtlichen Grund körperlich. Der Mann konnte einem ersten Schlag ausweichen, wurde dann jedoch vom aggressiven Angreifer zu Boden gestoßen und mehrmals auf den 25-Jährigen eingetreten. Zwei Zeugen griffen ein und konnten den Portugiesen stoppen. Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen und begab sich zur ärztlichen Behandlung. Zudem wurden seine Handys beschädigt. Die Bundespolizei traf vor Ort ein und nahm den Portugiesen mit zur Dienststelle, wo ein Atemalkoholtest 0,00 Promille ergab. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige freigelassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

** Körperlicher Angriff in Englschalking

Am Freitagnachmittag (29. Mai) konnte ein 21-jähriger Deutscher bei einer Fahrkartenkontrolle in der S-Bahnlinie S8 kein gültiges Ticket vorzeigen. Am Bahnhof Englschalking verließen die Kontrolleure mit ihm den Zug, woraufhin es zu einem Streit kam. Der Deutsche griff einen der Mitarbeiter - einen 51-jährigen Tunesier - mit Faustschlägen an. Ein 43-jähriger Deutscher griff ein und wurde vom 21-Jährigen gebissen. Die Bundespolizei nahm den Angreifer fest. Der 51-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht, während der 43-Jährige eine Bisswunde hatte, die vom Rettungsdienst versorgt wurde. Beide lehnten einen Krankenhausaufenthalt ab. Ein Atemalkoholtest ergab 0,96 Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Beteiligten freigelassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Erschleichens von Leistungen.

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Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

01.06.2026 – 10:44

Bundespolizeidirektion München: Mann bedroht Reisende mit Glasscherbe - Sicherheitsmitarbeiter setzt Pfefferspray ein

Nürnberg (ost)

Mering - Ein 41-Jähriger hat am Abend des 28. Mai in einem Regionalzug Fahrgäste mit einem Glas bedroht, das mit Gurken gefüllt war. Ein Sicherheitsmitarbeiter, der mitreiste, stoppte ihn - die Staatsanwaltschaft betrachtete dies als Notwehr.

Am Donnerstag kurz nach 20 Uhr: Während der Fahrt im Regionalzug von Augsburg nach München bedrohte ein 41-jähriger Bulgare Mitreisende mit einem Glas, das vorher Gurken enthielt. Er zerbrach es dann und richtete die scharfe Kante auf einen 46-jährigen Deutschen, der im gleichen Abteil saß. Dieser Mann arbeitet als Sicherheitsmitarbeiter und war auf dem Heimweg - er trug Freizeitkleidung und war nicht im Dienst. Bevor er einschritt, brachte er die anderen Fahrgäste in Sicherheit. Danach griff er zum Pfefferspray und stoppte so den Angreifer. Die Zugbegleiterin von AGILIS informierte die Bundespolizei. Sanitäter versorgten den 41-Jährigen vor Ort, danach brachten Beamte ihn zur Bundespolizeiwache in Augsburg. Dort schlug er mehrmals seinen Kopf gegen die Zellentür und die Wand. Die Polizisten stoppten ihn und verhinderten, dass der Bulgare sich selbst verletzte. Die Staatsanwaltschaft betrachtete den Einsatz des Pfeffersprays als Notwehr. Da der 41-Jährige psychiatrische Betreuung benötigte, übergaben ihn Bundes- und Landespolizei gemeinsam an eine psychiatrische Einrichtung.

Hier geht es zur Originalquelle

Fridolin Schürer
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
Telefon: 0911 205551-105
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig
größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820
Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr
bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis
Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und
umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr
gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt
an.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet
der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die
öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern,
den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der
Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

01.06.2026 – 10:28

Bundespolizeidirektion München: Kaffee ins Gesicht: Streit im Nürnberger Hauptbahnhof endet mit Schlägerei

Nürnberg (ost)

Nürnberg - Ein 49-jähriger Mann hat einem 26-Jährigen heißen Kaffee ins Gesicht geschüttet und dadurch eine Schlägerei ausgelöst. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Am Donnerstag (28. Mai) kam es um 10:45 Uhr in der Galerie des Nürnberger Hauptbahnhofs zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 49-jährigen Türken und einem 26-jährigen Iraner. Der 49-Jährige goss dem 26-Jährigen heißen Kaffee ins Gesicht. Daraufhin kam es zu gegenseitigen Schlägen und Tritten. Beide Männer erlitten oberflächliche Kratzer. Trotzdem wurde keine medizinische Behandlung durchgeführt.

Die Sicherheitsmitarbeiter der Bahn trennten die Männer voneinander. Anschließend informierte die 3-S-Zentrale die Bundespolizei. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Nürnberg überprüften die Videoaufnahmen, die den Vorfall bestätigten, und brachten beide Männer zur Dienststelle.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Männer wieder freigelassen. Der 49-jährige türkische Staatsbürger ist der Polizei bereits aufgrund von Drogen- und Eigentumsdelikten bekannt. Der 26-jährige iranische Staatsbürger ist bisher nur wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht aufgefallen.

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Fridolin Schürer
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
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01.06.2026 – 10:18

Bundespolizeidirektion München: Schwarzfahrer tritt nach Bundespolizisten - Haftbefehl erlassen

Nürnberg (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (31. Mai) wurde ein 26-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz im ICE von München nach Augsburg erwischt, weil er ohne Ticket unterwegs war und am Augsburger Hauptbahnhof auf Bundespolizisten trat. Ein Haftbefehl wurde von einem Richter erlassen.

Eine Zugbegleiterin informierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Verkehrsleitung Frankfurt über zwei Männer ohne gültige Fahrkarte. Diese wiederum informierte die Bundespolizei.

Als der Zug um 01:30 Uhr am Hauptbahnhof Augsburg ankam, wurden die beiden Männer von Bundespolizisten kontrolliert. Einer von ihnen, ein 26-jähriger Deutscher, war stark alkoholisiert und zeigte sich unkooperativ. Die Deutsche Bahn verwies ihn aufgrund ihres Hausrechts von der Weiterfahrt. Die Bundespolizei brachte ihn zur Dienststelle. Auf dem Weg dorthin schrie der Mann laut und trat mehrmals nach den Beamten. Eine zweite Streife wurde zur Unterstützung gerufen. Auch auf der Wache zeigte sich der 26-Jährige aggressiv gegenüber den Polizisten. Die Beamten drohten daraufhin den Einsatz eines Elektroimpulsgeräts an. Beide Polizisten blieben unverletzt und konnten weiterhin ihren Dienst verrichten. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Mann wegen Widerstands, tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er noch am Sonntag einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Mann befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Gablingen. Er war der Polizei bereits aufgrund von Drogen-, Eigentums- und Gewaltdelikten bekannt.

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Fridolin Schürer
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umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr
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öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern,
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01.06.2026 – 09:43

FW-M: Wochenendrückblick der Feuerwehr München für den 29. bis 31. Mai 2026

München (ost)

Am Samstag, den 30. Mai 2026, um 14.38 Uhr kollidierte ein Auto mit einer Straßenbahn - fünf Verletzte und erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Dachauer Straße Ecke Landshuter Allee (Ebenau)

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einer Straßenbahn wurden am Samstagnachmittag fünf Personen verletzt. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Westen von München.

Als die Rettungskräfte an der Dachauer Straße ankamen, sahen sie ein Auto, das mit einer Straßenbahn zusammengestoßen war. Die Straßenbahn war entgleist.

Der 19-jährige Fahrer des Autos erlitt eine Kopfplatzwunde. Seine Mitfahrer, ein 19-Jähriger und zwei 21-Jährige, erlitten leichte Verletzungen. Auch eine 72-jährige Frau, die sich mit etwa 50 anderen Passagieren in der Straßenbahn befand, wurde leicht verletzt. Der Straßenbahnfahrer musste nach dem Unfall vom Kriseninterventionsteam (KIT) betreut werden. Vier der Verletzten wurden schließlich vom Rettungsdienst in Münchner Krankenhäuser gebracht.

Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen wurde das beschädigte Auto von einem Abschleppunternehmen entfernt. Die Straßenbahn konnte von Mitarbeitern der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit Unterstützung der Feuerwehr zurückgesetzt und wieder auf die Gleise gebracht werden.

Während der Rettungsmaßnahmen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Neben einer bereits bestehenden Baustelle an der Landshuter Allee führten die zeitweilige Sperrung von Fahrspuren auf der Dachauer Straße sowie die Unterbrechung des Straßenbahnverkehrs in beiden Richtungen zu Einschränkungen im Straßen- und Nahverkehr. Zusätzlich erhöhte eine gleichzeitig stattfindende Veranstaltung im SAP Garden das Verkehrsaufkommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Am Samstag, den 30. Mai 2026, um 21.29 Uhr, gab es einen Vegetationsbrand in der Nähe einer Bahnstrecke - ein Drohnenteam half bei der Lokalisierung in der Thomas-Hauser-Straße (Berg am Laim)

Am späten Samstagabend wurde der Feuerwehr München ein Vegetationsbrand im Bereich einer Bahnstrecke gemeldet. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte konnten zwar Rauchentwicklung feststellen, konnten die genaue Brandstelle jedoch zunächst nicht finden. Der Melder war nicht mehr vor Ort, als die Feuerwehr eintraf, und konnte die Einsatzkräfte daher nicht einweisen.

Nachdem die Bodensuche erfolglos war, beschloss der Einsatzleiter, das Drohnenteam der Feuerwehr München anzufordern. Mithilfe der Wärmebildkamera der Drohne konnte die betroffene Fläche schließlich aus der Luft erkannt und die Einsatzkräfte gezielt zur Brandstelle geführt werden.

Vor Ort bekämpfte die Feuerwehr dann die Glutnester mit einem Löschrohr und Feuerpatschen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Vegetationsbrand bereits auf eine Fläche von rund 120 Quadratmetern ausgebreitet. Durch den gezielten Einsatz der Drohne und die schnelle Lokalisierung des Brandherdes konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Es gab keine Verletzten. Die Ursache des Feuers ist unbekannt.

Am Samstag kam es im Münchner Stadtgebiet zu mehreren Gasaustritten Stadtgebiet

Auch am vergangenen Samstag gab es im Münchner Stadtgebiet innerhalb weniger Stunden mehrere Einsätze aufgrund von Gasaustritten. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr München zu einem Discounter-Markt alarmiert. Der Grund war eine Undichtigkeit an einer Kühlanlage, aus der Gas austrat. Da zunächst unklar war, welches Kältemittel verwendet wurde, wurde ein Erkundungsfahrzeug des Umweltdienstes mit speziellen Messgeräten hinzugezogen. Der Supermarkt und eine angrenzende Bäckerei wurden vorsorglich vor den Öffnungszeiten gesperrt. Einsatzkräfte unter Atemschutz kontrollierten zusätzlich die angrenzende Tiefgarage. Durch den Einsatz von Messgeräten und technischen Unterlagen konnte schließlich Kohlenstoffdioxid (CO₂) als austretendes Gas identifiziert werden. Ein Hochleistungslüfter wurde eingesetzt, um das Gas aus dem Kellerbereich zu entfernen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des Marktes wurde die weitere Vorgehensweise abgestimmt, und die Kühlanlage wurde außer Betrieb genommen. Dadurch konnte der Laden schnell wieder geöffnet werden, während Maßnahmen zur Erhaltung der gelagerten Lebensmittel bis zur Reparatur der Anlage ergriffen wurden.

Später am Tag wurde die Feuerwehr München zu einem Wohnhaus im Westend gerufen. Bei Wartungsarbeiten wurde im Erdgeschoss eine Erdgasleitung angebohrt. Das austretende Gas war deutlich hör- und riechbar. Die Einsatzkräfte evakuierten die betroffene Wohnung, dichteten die beschädigte Leitung provisorisch ab und sperrten die Gasversorgung des Gebäudes. Aufgrund der gemessenen Gaskonzentrationen wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, und das gesamte Haus wurde kontrolliert. Die Stadtwerke übernahmen die Reparatur der Leitung und die weiteren Arbeiten an der Gasanlage.

In der Nacht zum Sonntag löste die Gefahrstoffmeldeanlage eines bereits geschlossenen Lokals in der Altstadt aus. Die alarmierten Einsatzkräfte überprüften den Bereich mit Messgeräten und sperrten die Zugänge ab. Ursache war eine undichte 50-Liter-Kohlenstoffdioxidflasche einer Zapfanlage. Da sich das Ventil nicht mehr vollständig schließen ließ, brachten die Einsatzkräfte die Flasche nach draußen und ließen sie kontrolliert entleeren. Das im Keller angesammelte Kohlenstoffdioxid wurde durch natürliche Belüftung reduziert. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Verantwortlichen übergeben.

Informationen zu Kohlenstoffdioxid und Erdgas

Kohlenstoffdioxid (CO₂) ist ein farb- und geruchloses Gas, das natürlicherweise in der Atmosphäre vorkommt. In geschlossenen Räumen kann es sich bei höheren Konzentrationen insbesondere in Bodennähe ansammeln und den Sauerstoff verdrängen. Dies kann zu Schwindel, Bewusstlosigkeit und Erstickungsgefahr führen.

Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan und wird als Energieträger in Haushalten und Industrie eingesetzt. Bei unkontrollierter Freisetzung können sich mit Luft explosionsfähige Gemische bilden.

Bei Verdacht auf erhöhte Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen oder austretendes Erdgas sollten Betroffene sofort den Gefahrenbereich verlassen, andere Personen warnen und die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 informieren.

(ret)

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Pressekontakt:
Feuerwehr München
Pressestelle
Telefon: 089 / 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 15:00 Uhr, Freitag von 08:30 bis
12:00 Uhr)
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