Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 01.07.2026
Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 01.07.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei nimmt Tatverdächtigen nach Betrugsversuch fest
Augsburg (ost)
Oberndorf am Lech - Am letzten Donnerstag (25.06.2026) hat ein zunächst Unbekannter einen 70-jährigen Rentner kontaktiert und behauptet, seine Büchersammlung für 80.000 Euro kaufen zu wollen. Noch am selben Tag hat der Mann den älteren Herrn zu Hause besucht, um die Sammlung zu begutachten. Als Voraussetzung für das Geschäft verlangte er im Voraus eine angebliche Gebühr von etwa 13.000 Euro. Die Überweisung dieses Betrags konnte von einem aufmerksamen Bankangestellten gestoppt werden. Da der 70-Jährige dadurch den Betrug durchschaute, hat er sofort die Polizei informiert. Als der Verdächtige am Montagnachmittag (29.06.2026) erneut beim 70-Jährigen auftauchte, um das Bargeld abzuholen, haben Beamte der Kriminalpolizei Dillingen ihn vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg hat das Amtsgericht Augsburg am Dienstag (30.06.2026) Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten gewerbsmäßigen Betrug erlassen. Der 20-jährige Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Der 20-Jährige und der 70-Jährige sind deutsche Staatsbürger.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
Telefon: 0821 323 - 1013 /-1014 /-1015
E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de
POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Dienstag (30.06.2026) verletzte ein 20-Jähriger einen 36-Jährigen in der Fuggerstraße. Um 23:30 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20-Jährigen und einem 36-Jährigen, die zunächst verbal war. Später griff der 20-Jährige den 36-Jährigen mehrmals an und schlug ihm außerdem eine Glasflasche auf den Kopf. Danach floh der 20-Jährige, wurde aber kurz darauf im Rahmen der Fahndung festgenommen. Der 36-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der 20-Jährige in das Arrest des Polizeipräsidiums Schwaben Nord gebracht. Die Polizei ermittelt nun gegen den 20-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der 20-Jährige hat die ukrainische Staatsangehörigkeit. Der 36-Jährige hat die deutsche Staatsangehörigkeit.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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POL Schwaben Nord: 0993 - Polizei ermittelt nach Trunkenheits-/ und Drogenfahrten
Augsburg (ost)
Hochfeld - In der Haunstetter Straße fuhr ein 26-jähriger Mann am Mittwoch (01.07.2026) gegen 02:45 Uhr mit seinem Fahrzeug. Während der Überprüfung durch die Polizei zeigte der junge Mann verdächtiges Verhalten, das auf Drogenkonsum hindeutete. Als er versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, wurde er nach kurzer Flucht gestellt. Die Beamten stoppten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz. Der Mann ist türkischer Staatsbürger.
Haunstetten-Siebenbrunn - Am Dienstag (30.06.2026) wurde ein 54-jähriger Fahrer unter Alkoholeinfluss in der Johann-Strauß-Straße erwischt. Gegen 21:30 Uhr beobachtete ein 54-jähriger Mann, wie ein gleichaltriger Fahrer offensichtlich betrunken in sein Auto stieg und die Johann-Strauß-Straße entlangfuhr. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Bei der Kontrolle rochen die Beamten starken Alkoholgeruch beim Fahrer, zudem befand sich eine geöffnete Bierflasche auf dem Beifahrersitz. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und ordnete eine Blutentnahme an. Die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgrund von Alkoholkonsum. Der 54-jährige Fahrer besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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Bundespolizeidirektion München: Aggressive Reisende im ICE greift Zugbegleiterin an und wird nach Ladendiebstählen erneut festgenommen
Aschaffenburg (ost)
Am Nachmittag des Dienstags (30. Juni) soll eine 51-jährige Deutsche ohne gültigen Fahrschein mit einem ICE von Frankfurt am Main nach Aschaffenburg gereist sein. Bei der Fahrkartenkontrolle soll sie eine Zugbegleiterin beleidigt und bedroht haben. Danach soll sie versucht haben, die Zugbegleiterin mit der Faust zu attackieren. Die Zugbegleiterin konnte den Angriff abwehren und blieb unverletzt, sie konnte weiterhin ihren Dienst versehen.
Als der Zug am Hauptbahnhof Aschaffenburg ankam, wurde die 51-Jährige von alarmierten Bundespolizeikräften vorläufig festgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau vorerst freigelassen.
Kurz darauf soll die 51-Jährige in drei Geschäften am Hauptbahnhof Aschaffenburg Waren im Gesamtwert von 60 EUR gestohlen haben. Die alarmierten Bundespolizisten nahmen sie erneut vorläufig fest. Die zuständige Staatsanwaltschaft lehnte die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens ab. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau erneut freigelassen.
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Verfahren wegen des Verdachts des Schwarzfahrens, versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Diebstahl eingeleitet.
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Nora Zeidler
Bundespolizeiinspektion Würzburg
Bahnhofplatz 2 - 97070 Würzburg
Tel.: 0931 32259-1061
E-Mail: bpoli.wuerzburg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von fünfzehn
Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr
örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken
und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die
Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen
der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der
Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der
Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.
POL-MFR: (611) Raub am Plärrer - Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Nürnberg (ost)
In den frühen Morgenstunden des Dienstags (30.06.2026) haben zwei 18-jährige Personen einen 26-jährigen Mann am Nürnberger Plärrer angegriffen und Bargeld gestohlen. Dank der schnellen Reaktion eines Zeugen konnten die Polizei die beiden Verdächtigen noch am Tatort vorläufig festnehmen.
Um 02:45 Uhr hat ein 26-jähriger Deutscher in einer Sparkassenfiliale am Plärrer Geld abgehoben. Nach Verlassen der Filiale und dem zu Fuß in Richtung Norden gehen, wurden die beiden 18-jährigen Deutschen nach ein paar Metern angegriffen. Sie haben den Mann niedergeschlagen und eine kleine Menge Bargeld gestohlen. Dann sind sie geflohen.
Mehrere Zeugen haben den Vorfall beobachtet. Ein aufmerksamer Zeuge hat es geschafft, die beiden Flüchtigen einzuholen und sie dazu zu bringen, mit ihm gemeinsam zum Tatort zurückzukehren. In der Zwischenzeit haben die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte die beiden 18-Jährigen vorläufig festgenommen.
Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die weiteren Untersuchungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg am Mittwoch (01.07.2026) Haftbefehle gegen beide Verdächtige erlassen.
Verfasst von: Michael Sebald
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Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
Jakobsplatz 5
D-90402 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de
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Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h
POL-MFR: (610) Mordfall Marion Baier - Plakat-Aktion unweit des Tatorts
Zirndorf / Kempten (ost)
Wie bereits in den Berichten 40, 53, 57, 87 und 609 erwähnt wurde, wurde die damals zwölfjährige Marion Baier vor 53 Jahren in Kreutles (Lkrs. Fürth), einem Ortsteil von Oberasbach, von einem bisher unbekannten Täter ermordet. Um den Cold Case zu lösen, führte die Kriminalpolizei Fürth heute (01.07.2026) eine ungewöhnliche Plakataktion durch.
In der Nacht von Mittwoch (01.07.2026) auf Donnerstag (02.07.2026) jährt sich das Verbrechen, dem die zwölfjährige Marion Baier im Jahr 1973 zum Opfer fiel, zum 53. Mal. Die Ermittler nutzten diesen Tag, um mit einer Plakataktion in der Nähe des Tatorts erneut die Aufmerksamkeit auf die Ermittlungen zu lenken und weitere Hinweise auf den bisher unbekannten Täter zu erhalten.
Zu diesem Zweck brachten die Ermittler zwei große Banner mit dem Bild des Opfers und der Frage "Kennst du meinen Mörder?" an der Hainbergstraße in der Nähe des Tatorts an.
Auf dem Plakat befindet sich auch ein QR-Code, der zu einer Website führt, auf der weitere Informationen zum Ermittlungsverfahren zu finden sind. Die Website kann auch über den folgenden Link aufgerufen werden:
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/104098/index.html
Zusätzlich verteilte die Kriminalpolizei Fürth Flyer mit dem gleichen Inhalt in verschiedenen Seniorenwohnanlagen.
Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Verbrechens oder zur Festnahme des Täters führen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung ohne Möglichkeit eines Rechtsmittels erfolgen. Außerdem ist die Belohnung ausschließlich für Privatpersonen bestimmt und nicht für Amtsträger, deren Beruf die Verfolgung von Straftaten beinhaltet.
Hinweise nimmt die mittelfränkische Polizei rund um die Uhr unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen. Es besteht auch die Möglichkeit, Beweismaterial wie Fotos vom Fischerfest am 01. Juli 1973 über ein Upload-Portal an die Polizei zu senden:
https://medienupload-portal04.polizei.bayern.de/
Verfasst von: Michael Petzold
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Polizeipräsidium Mittelfranken
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Bundespolizeidirektion München: Hundewelpen an dubiosem Ort zum VerkaufBundespolizei nimmt mutmaßlichen Betrüger vorläufig fest
Lindau (ost)
Am Freitag (26. Juni) hat die Bundespolizei im Bereich Lindau ein Fahrzeug mit fünf Hundewelpen überprüft, nachdem sie Hinweise erhalten hatte. Die Dokumente der Hunde wiesen offensichtliche Merkmale von Fälschungen auf. Die Beamten informierten das Veterinäramt.
In der Nacht führten Bundespolizisten am Grenzübergang Lindau Einreisebefragungen bei den Insassen von zwei Fahrzeugen mit Schweizer Zulassung durch, die unabhängig voneinander aus Österreich einreisten. Beide Fahrer gaben an, jeweils in derselben Nacht im Bereich Lindau einen Hundewelpen kaufen zu wollen. Aufgrund vergangener Vorfälle mit Hundewelpen, des verdächtigen Verkaufsortes und der ungewöhnlichen Verkaufszeit entschieden die Bundespolizisten, die Situation zu überprüfen.
An einer Tankstelle in Lindau, dem vereinbarten Treffpunkt, sah die verstärkte Streife zwei Stunden später nicht nur die zuvor kontrollierten Fahrzeuge vom Grenzübertritt, sondern auch einen Transporter mit ungarischer Zulassung, der als mutmaßliches Transportfahrzeug der Welpen diente.
Die Bundesbeamten überprüften den Transporter und fanden auf der Ladefläche sechs Hundekäfige, wovon einer leer war. Der 50-jährige ungarische Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer aus dem gleichen Land erklärten, bereits einen Hund in Österreich verkauft zu haben, während sie den Beamten die Papiere der Tiere übergaben. Schon vor Ort hatten die Bundespolizisten Zweifel an der Echtheit der Dokumente. Zudem machte der Zustand der Tiere und des Transporters deutlich, dass der Transport für Tiere nicht angemessen war. Die beiden Ungarn mussten die Ladung mit zum Bundespolizeirevier Lindau bringen, wo die Beamten die Dokumente weiter überprüften und das Fahrzeug genauer unter die Lupe nahmen. Die Hundewelpen wurden währenddessen von erfahrenen Beamten betreut. Das Veterinäramt, das in den frühen Morgenstunden hinzugezogen wurde, überprüfte die Dokumente und Tiere und hatte ebenfalls Bedenken. Unter den Hunden befand sich auch ein Bullterrier, dessen Einfuhr nach Deutschland verboten ist. Bei den Ermittlungen stellten die Bundespolizisten fest, dass der Fahrer bereits 2023 an der tschechischen Grenze wegen Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz angezeigt wurde.
Der 50-Jährige musste nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten von den rund 3.300 Euro Bargeld, das er dabei hatte, 3.200 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen.
Die Bundespolizisten erstatteten Anzeige gegen den Mann wegen schwerer Urkundenfälschung und schwerem Betrug und übergaben ihn zuständigkeitshalber an die Polizeiinspektion Lindau, die weitere Vergehen prüfen wird.
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Markus Knierim
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1011
E-Mail: Markus.Knierim@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.
Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.
Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.
Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
FW-M: Schnellere Hilfe dank innovativem Fahrzeugkonzept (Stadtgebiet)
München (ost)
Mittwoch, 1. Juli 2026
Feuerwache 5
Unter dem Projektnamen "Blitz" nimmt die Berufsfeuerwehr München am 1. Juli das erste von insgesamt drei neuen Vorauslöschfahrzeugen in Betrieb. Das Projekt wird dabei von der Technischen Universität München begleitet und verfolgt mit einem innovativen Ansatz vor allem ein Ziel: noch schnelleres Helfen.
Um insbesondere in den dicht bebauten Stadtbezirken mit hoher Geschosszahl schnellere Erstmaßnahmen treffen zu können, gründete die Branddirektion München 2023 die Projektgruppe "Blitz". Diese verfolgte das Ziel, die Geschwindigkeit für die initialen Aufgaben bei einem Feuerwehreinsatz in erheblichen Maßen zu erhöhen. Die Projektgruppe untersuchte, inwieweit gängige Standards überarbeitet und taktische Entscheidungen auf ein notwendiges Minimum beschränkt werden können. Auch die Beladung des Feuerwehrfahrzeuges sollte durch den Einsatz moderner Technik und aufeinander abgestimmten Gerätschaften diesen Ansatz unterstützen. Das Ergebnis ist ein Vorauslöschfahrzeug (VLF), das Taktik, Mannschaft und Gerät optimal für den Erstangriff verzahnt. Am 1. Juli 2026 geht das erste der drei VLF auf der Feuerwache 5 in den Dienst.
Das Fahrzeug wird bei größeren Bränden sowie zur Technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen eingesetzt. Da das VLF unabhängig vom Löschzug ausrückt, hat es einen Zeitvorteil an der Einsatzstelle. Nach dem Ankommen gibt es für alle Besatzungsmitglieder eine vordefinierte Aufgabenteilung. Einsatzstellenerkundung, das Verlegen der Schlauchleitung oder die Entnahme und Inbetriebnahme von technischem Gerät - die Arbeitsabläufe entsprechen einer fest einstudierten Choreografie und sind optimal aufeinander abgestimmt.
Das vollelektrische Fahrzeug verfügt über eine Hochdrucklöschanlage, welche mit 110 bar Druck bis zu 30 Liter Löschwasser pro Minute abgeben kann. Der Druckschlauch kann dabei bis zu einer Länge von 100 Metern abgerollt werden. Jede Einsatzkraft hat für den Brandeinsatz eine eigene im Helm integrierte Wärmebildkamera und die Möglichkeit über sogenanntes Team-Radio dauerhaften Funkkontakt zum Team zu halten. Für den Technischen Hilfeleistungseinsatz stehen ein Satz Hebekissen, Schnelleinsatzrüstholz sowie eine Kombination aus Rettungsschere und Rettungsspreizer zur Verfügung.
Neben der Feuerwache 5 - Ramersdorf werden künftig jeweils auf der Feuerwache 4 - Schwabing sowie auf der Feuerwache 3 - Westend die Vorauslöschfahrzeuge stationiert. Bis zum Jahreswechsel sollen alle Fahrzeuge einsatzbereit sein und belastbare Daten für eine wissenschaftliche Auswertung liefern können. Die Technische Universität München begleitet die Einführung des neuen Vorauslöschfahrzeugs der Feuerwehr München durch die Professur für Fire Science and Engineering unter Leitung von Prof. Dr. Claudius Hammann wissenschaftlich, um dessen Einsatzpotenziale, Wirksamkeit und Integration in moderne Feuerwehrstrategien fundiert zu evaluieren.
"Das Projekt 'Blitz' verdeutlicht die besondere Innovationskraft der Berufsfeuerwehr München: Mit dem VLF ist ein modernes Feuerwehrfahrzeug entstanden, das im Notfall noch schnellere Hilfe zu den Münchner*innen bringt. Ich freue mich außerdem, dass die Branddirektion zum ersten Mal ein E-Fahrzeug im Einsatzbetrieb erprobt und auch hier einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft geht", sagt Oberbürgermeister Dominik Krause.
"Durch seine kompakte Größe, die dennoch alle wichtigen Geräte vereint, ist das Vorauslöschfahrzeug speziell auf die Bedingungen in der Großstadt abgestimmt. Mit dem Erprobungsprojekt 'Blitz' wollen wir die Sicherheit für die Münchner*innen weiter erhöhen und die Grundlagen für die künftige Arbeitsweise der Berufsfeuerwehr legen", sagt Kreisverwaltungsreferentin Dr. Hanna Sammüller.
"Mit diesem Projekt wollen wir die Geschwindigkeit an der Einsatzstelle deutlich verbessern und ganz neue Impulse setzen. Dabei nutzen wir alle möglichen Optimierungspotentiale und neueste Technologie. Das wird uns im Durchschnitt mehrere Minuten sparen und unsere Maßnahmen werden erheblich schneller vor Ort wirksam. Durch die wissenschaftliche Begleitung sammeln wir Daten, die verlässliche Aussagen über die tatsächliche Qualität der Maßnahmen unseres Projektes zulassen", sagt Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble, den die Idee schon seit über zehn Jahre begleitet. Nun sind die Möglichkeiten vorhanden, sie im Rahmen dieses Erprobungsprojekts umzusetzen.
(plo)
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Pressekontakt:
Feuerwehr München
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Telefon: 089 / 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 15:00 Uhr, Freitag von 08:30 bis
12:00 Uhr)
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Internet: www.feuerwehr-muenchen.de
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DPolG Bayern: Uniform auch weiterhin Zielscheibe von Gewalttätern
München (ost)
Die Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Bayern verharrt auf einem besorgniserregend hohen Niveau. Nach dem heute von Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich vorgestellten Lagebild "Gewalt gegen Polizeikräfte 2025" wurden im vergangenen Jahr erneut mehr als 3.000 Polizeibeschäftigte bei Angriffen verletzt. "Dass die Zahl der verletzten Kolleginnen und Kollegen erneut auf dem erschreckend hohen Niveau des Vorjahres liegt, zeigt deutlich: Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht", erklärt der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern, Jürgen Köhnlein. Die DPolG appelliert an die politischen Verantwortlichen, der zunehmenden Gewalt gegen Einsatzkräfte mit noch größerer Entschlossenheit entgegenzutreten. Erforderlich seien sowohl bessere Rahmenbedingungen für Strafverfolgung und Strafvollzug als auch verstärkte Anstrengungen in der Prävention. "Wer Polizistinnen und Polizisten angreift, greift den Rechtsstaat an. Die Uniform darf nicht länger Zielscheibe bleiben", betont Köhnlein. Die DPolG begrüßt, dass die Ausstattung der Polizei kontinuierlich verbessert wird. Eine moderne persönliche Schutzausstattung sowie eine den Gefahren angepasste Bewaffnung bleiben unverzichtbar. Auch die Erprobung des Distanz-Elektroimpulsgeräts (DEIG, umgangssprachlich Taser) im polizeilichen Streifendienst bewertet die DPolG als wichtigen Schritt und gewerkschaftlichen Erfolg. Darüber hinaus fordert die DPolG:
"Unsere Kolleginnen und Kollegen setzen sich täglich für die Sicherheit der Menschen in Bayern ein. Sie verdienen nicht nur Respekt und Rückhalt, sondern auch den bestmöglichen Schutz und die konsequente Unterstützung des Rechtsstaates", so Köhnlein abschließend.
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DPolG Bayern
Markus Haiß
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Bundespolizeidirektion München: Videoauswertung und Handyortung führen zu schnellem Fahndungserfolg - Bundespolizei nimmt zwei Tatverdächtige fest
Nürnberg (ost)
Mit Hilfe einer sofortigen Videoanalyse und der Ortung eines gestohlenen Smartphones konnte die Bundespolizei am Dienstagmorgen (30. Juni) zwei Verdächtige am Hauptbahnhof Nürnberg festnehmen. Das Smartphone im Wert von etwa 1.500 Euro wurde einem Reisenden während der Zugfahrt gestohlen.
Ein 27-jähriger Deutscher meldete um 5 Uhr den Diebstahl seines Smartphones bei der Bundespolizeiinspektion Nürnberg. Er gab an, mit dem Nachtzug NJ 493 von Hannover nach Nürnberg gereist zu sein. Während er schlief, lag sein Smartphone auf einem Klapptisch vor ihm. Als er aufwachte, bemerkte er den Diebstahl. Er konnte keine Details zum Tathergang angeben, teilte jedoch mit, dass das Smartphone geortet werden könne und sich am Hauptbahnhof Nürnberg befinden würde. Die Auswertung der Videoaufnahmen erwies sich als entscheidend für die Fahndung. Sie zeigte, wie zwei Männer gemeinsam den Zug verließen und sich dann trennten. Einer von ihnen versteckte das gestohlene Smartphone zunächst unter einem Mülleimer auf dem Bahnsteig. Kurz darauf nahm er es wieder an sich und übergab es schließlich seinem Komplizen. Mit Hilfe der Informationen aus der Videoanalyse, der Ortung des Smartphones und den Fahndungsfotos konnten Beamte der Bundespolizei die beiden Verdächtigen am Hauptausgang des Bahnhofs Nürnberg erkennen und vorläufig festnehmen. Es handelt sich um zwei Algerier im Alter von 20 und 28 Jahren. Das gestohlene Smartphone wurde bei der Durchsuchung des 28-Jährigen gefunden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer von der Dienststelle entlassen.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls ein.
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Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.
HZA-A: Haftstrafe wegen Nichtzahlung von Sozialabgaben
Augsburg/Ingolstadt/Oberbayern/Schwaben (ost)
Ein Angeklagter wurde vom Landgericht Ingolstadt zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, weil er Sozialabgaben nicht gezahlt hatte. Der Vorsitzende der 1. Strafkammer setzte die Bewährung auf drei Jahre fest.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Augsburg führte umfangreiche Untersuchungen gegen den Geschäftsführer einer Firma für Eisenflechter und Abbrucharbeiten im Raum Ingolstadt durch. Der Verdacht bestand, dass die Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß bei der Sozialversicherung angemeldet wurden. Durch den Abgleich von Geschäftsunterlagen mit den Arbeitszeitaufzeichnungen der Arbeiter stellte die FKS des Hauptzollamts Augsburg erhebliche Unregelmäßigkeiten fest. Trotz des laufenden Strafverfahrens führte der Beschuldigte seine fragwürdige Praxis fort.
Als er in Dresden bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit als Käufer von Scheinrechnungen auffiel, wurde ein weiteres Verfahren gegen ihn eingeleitet. Das durch Scheinrechnungen erworbene Geld wurde unter anderem für Schwarzlohnzahlungen verwendet. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf knapp 1,2 Millionen Euro.
Möchten Sie mehr über die vielfältigen Aufgaben des Zolls erfahren? Besuchen Sie den Tag der offenen Tür des Hauptzollamts Augsburg beim Zollamt Göggingen, Depotstraße 8, 86199 Göggingen. Von 12:30 bis 16:00 Uhr stehen Ihnen die Zollbeamtinnen und -beamten zur Verfügung, um Fragen zu beantworten. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
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Hauptzollamt Augsburg
Adrian Kube
Telefon: 0821/5012 161
Mobil: 0151/209 941 84
E-Mail: presse.hza-augsburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
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