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Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 12.08.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 12.08.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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12.08.2026 – 15:03

FW-M: Ausgedehnter Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus (Neuharlaching)

München (ost)

Am Mittwoch, den 12. August 2026, um 3.48 Uhr

Peter-Auzinger-Straße

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ereignete sich in Neuharlaching, einem Stadtteil von München, ein schwerer Wohnungsbrand. Bevor die Feuerwehr eintraf, sprang eine Person aus einem Fenster der brennenden Wohnung.

Kurz vor 4 Uhr morgens gingen zahlreiche Anrufe bei der Integrierten Leitstelle München ein: In einer Wohnung in der Peter-Auzinger-Straße war es zu einem großen Zimmerbrand gekommen, wie die Anrufer berichteten. Die Flammen schlugen bereits aus dem Balkon im dritten Stockwerk und drohten, auf das Dach des Gebäudes überzugreifen. Aufgrund der Brandentwicklung sprang eine Person sogar aus einem Fenster in den Hinterhof.

Als die Polizei als erste eintraf, bestätigte sie das Ausmaß des Feuers und kümmerte sich um den verletzten Mann im Hinterhof. Bei der Ankunft der Feuerwehr wurde der Schwerverletzte sofort medizinisch versorgt und in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Gleichzeitig gingen Einsatzkräfte über das Treppenhaus zur brennenden Wohnung vor, brachen gewaltsam die Tür auf und begannen unter schwerem Atemschutz mit den Löscharbeiten und der Suche nach weiteren Personen. Um ein Übergreifen der Flammen auf das Dach zu verhindern, wurde auf der Straßenseite eine Drehleiter positioniert. Im Innenhof wurde außerdem ein C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung von außen eingesetzt.

Alle weiteren Wohnungen im dritten Stock sowie Räumlichkeiten im zweiten Stock und im Dachgeschoss wurden aufgrund der Rauchentwicklung evakuiert und überprüft. Die Bewohner wurden während des Einsatzes von der Polizei betreut und konnten nach gezielten Belüftungsmaßnahmen wieder in das Gebäude zurückkehren. In der brennenden Wohnung befanden sich glücklicherweise keine weiteren Personen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Dach konnte durch Kontrollen mit der Drehleiter schließlich ausgeschlossen werden.

Die Wohnung ist aufgrund des Feuers nicht mehr bewohnbar. Die Feuerwehr München hat keine Informationen zur Brandursache oder zur Schadenshöhe.

(plo)

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Pressekontakt:
Feuerwehr München
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12:00 Uhr)
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12.08.2026 – 14:23

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt u.a. nach exhibitionistischen Handlungen: Zeugen gesucht

Augsburg (ost)

In Aichach - Am Dienstag, den 11.08.2026, leistete ein Mann bei seiner Festnahme heftigen Widerstand und verletzte mehrere Polizeibeamte.

Um 14.40 Uhr sahen Zeugen einen Mann am Ufer der Paar, der eindeutig an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mann an einer Kiesbank in der Nähe der Kreuzung Oberbernbacher Weg und Donauwörther Straße.

Die Polizei traf vor Ort auf einen 29-jährigen Mann, der zur weiteren Bearbeitung mitgenommen werden sollte. Der Beschuldigte wehrte sich jedoch heftig gegen die Mitnahme.

Aufgrund des Widerstands erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Ein Beamter war danach nicht mehr dienstfähig und musste seinen Dienst beenden.

Es stellte sich heraus, dass der obdachlose Beschuldigte erst kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der 29-Jährige einem Richter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, der sofort vollstreckt wurde. Der Mann befindet sich nun in Haft.

Gegen den Beschuldigten wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und exhibitionistischen Handlungen ermittelt.

Der 29-jährige Mann ist Staatsbürger von Sierra Leone.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08251/8989-0 mit der Polizeiinspektion Aichach in Verbindung zu setzen.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
Telefon: 0821 323 - 1013 /-1014 /-1015
E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de

12.08.2026 – 14:23

POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei ermittelt nach Verkehrsunfall auf der A8

Augsburg (ost)

Am Dienstagnachmittag (11.08.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 in Richtung München, kurz nach der Ausfahrt Dasing.

Zu dem Unfall kam es gegen 15.11 Uhr, als ein 39-jähriger Mann mit einem Lieferwagen den rechten Fahrstreifen befuhr. Aufgrund eines Reifenplatzers geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und prallte gegen die rechte Leitplanke. Anschließend schleuderte der Lieferwagen über alle drei Fahrstreifen gegen die Betonwand und kam schließlich auf der Beifahrerseite liegend auf den mittleren und linken Fahrstreifen zum Stillstand.

Der Fahrer konnte sich aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreien und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Weitere Fahrzeuge wurden durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt.

Die A8 in Richtung München musste für etwa eine Stunde vollständig gesperrt werden, um den Unfall zu bergen und aufzuräumen. Danach blieben der linke und mittlere Fahrstreifen für weitere 1,5 Stunden gesperrt. Die Feuerwehren Dasing und Friedberg waren vor Ort, um zu helfen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 23.000 Euro geschätzt.

Die Autobahnpolizei Gersthofen ermittelt nun gegen den 39-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung.

Der Mann ist deutscher Staatsbürger.

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12.08.2026 – 14:22

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis

Augsburg (ost)

Stadtbergen - Am Dienstag (11.08.2026) fiel Streifenbeamten ein Mann auf, der mit einem technisch modifizierten Fahrrad unterwegs war.

Um 17.20 Uhr bemerkten die Beamten in der Ulmer Landstraße einen 37-jährigen Mann, der auf einem vermeintlichen E-Bike fuhr, ohne zu treten. Nach der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug weder eine Zulassung noch ein Versicherungskennzeichen hatte. Außerdem besaß der 37-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis.

Die Beamten stoppten die Fahrt und sicherten das Fahrrad. Die Polizeiinspektion Augsburg West ermittelt nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 37-Jährigen.

Der 37-jährige Fahrer hat die Staatsbürgerschaft von Nigeria.

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12.08.2026 – 14:22

POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Augsburg (ost)

Studentenviertel - Am Dienstagmorgen (11.08.2026) wurde der Notruf über eine Rauchentwicklung in einer Wohnung informiert und es wurde vermutet, dass sich noch Personen darin befinden könnten.

Um 08.37 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Singerstraße. Die Feuerwehr Augsburg öffnete die verschlossene Wohnungstür und konnte das Feuer löschen. Es wurden keine Personen in der Wohnung gefunden.

Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte die Ursache des Brandes noch nicht bestätigt werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch untersucht.

Es gab keine Verletzten. Es bestand keine Gefahr für die Anwohner.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

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12.08.2026 – 14:20

POL Schwaben Nord: Polizei warnt vor Betrugsmaschen: Falsche Polizeibeamte und Schockanrufe

Augsburg (ost)

Stadtgebiet - Am Dienstag (11.08.2026) gab es erneut mehrere Versuche von Call-Center-Betrug in Augsburg. In sämtlichen Fällen reagierten die Angerufenen angemessen, wodurch kein finanzieller Schaden entstand.

Die Polizei empfiehlt in diesem Kontext erneut:

Hinweis auf lokale Präventionsangebote:

Bei den Aktionstagen der Mobilen Wache der Polizei erhalten Sie persönliche Beratung und hilfreiche Tipps, um sich vor Call-Center-Betrug zu schützen:

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12.08.2026 – 14:19

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Mittwoch (12.08.2026) wurde ein Fußgänger im Alter von 40 Jahren am Leonhardsberg von einem bisher unbekannten Angreifer mit einer Glasflasche attackiert und leicht verletzt.

Um 03.54 Uhr befand sich der 40-Jährige auf dem Bürgersteig des Leonhardsbergs in Richtung Stadt. Als er einen unbekannten Mann sah, der sich auf der Straße befand, sprach er ihn an und bat ihn, die Straße zu verlassen. Daraufhin schlug der Unbekannte dem 40-Jährigen plötzlich mit einer Glasflasche auf den Kopf. Der Verletzte erlitt eine Platzwunde am Hinterkopf, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung im Uniklinikum ab.

Eine sofortige Fahndung in der Nähe verlief ergebnislos.

Der Angreifer wird wie folgt beschrieben:

Die Polizeiinspektion Augsburg Mitte ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0821/323-2110.

Der 40-Jährige ist polnischer Staatsbürger.

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12.08.2026 – 13:59

POL-MFR: (746) Feuer in Wohnung verursacht - Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung

Fürth (ost)

Am Dienstagnachmittag (11.08.2026) hat ein 33-jähriger Mann in einer Wohnung in der Südstadt von Fürth ein Feuer gelegt. Ein Haftantrag wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung wurde von der Staatsanwaltschaft gestellt.

Nach vorherigen Auseinandersetzungen im häuslichen Umfeld zwischen zwei Personen (männlich/weiblich) hat sich die Frau am Nachmittag des 11.08.2026 bei der Polizeiinspektion Fürth gemeldet und um Hilfe gebeten, da sie persönliche Gegenstände aus der gemeinsamen Wohnung in der Winklerstraße abholen wollte. Sie hatte die Befürchtung, dass ihr Ex-Partner sich noch in der Wohnung aufhalten könnte und traute sich deshalb nicht, alleine einzutreten.

Als die Streife eintraf, gab die Frau an, dass sie ihren Ex-Partner (33, deutsch-polnisch) beobachtet hatte, wie er die Wohnung kürzlich verlassen und mit einem Fahrrad davongefahren war.

Kurz nach dieser Mitteilung meldeten andere Bewohner des Mehrfamilienhauses einen Brand im Erdgeschoss. Es handelte sich um die gemeinsame Wohnung der beiden Personen.

Die alarmierte Feuerwehr öffnete die Wohnungstür mit einem von der Frau bereitgestellten Schlüssel und entdeckte Feuer in der Wohnung. Es konnte schnell gelöscht werden. Die Wohnung ist vorerst nicht bewohnbar. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Die unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Beschuldigten verlief zunächst ergebnislos. Gegen 21:45 Uhr beobachtete eine Streife den Tatverdächtigen in der Friedrich-Ebert-Straße und nahm ihn daraufhin fest.

Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme bei dem 33-Jährigen an. Außerdem wurde ein Haftantrag wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung gestellt. Der Beschuldigte wird heute (12.08.2026) dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth durchgeführt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Erstellt von: Janine Mendel

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12.08.2026 – 11:25

POL-MFR: (745) Brand in Seniorenheim in Rednitzhembach - Bewohner verstorben

Rednitzhembach (ost)

Wie gemeldet wurde, brach am Samstagmittag, den 08.08.2026, in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Rednitzhembach (Lkrs. Roth) ein Feuer aus. Der Bewohner, der zunächst schwer verletzt war, ist mittlerweile verstorben.

Um 12:40 Uhr wurde der integrierten Leitstelle Rauch aus dem Dach des Gebäudes in der Steigerwaldstraße gemeldet. Die Einsatzkräfte bestätigten die Meldung bei ihrer Ankunft durch eine große Rauchsäule. Es stellte sich heraus, dass mindestens eine Wohnung im Dachgeschoss in Vollbrand stand.

Während die Feuerwehr sofort mit den Löscharbeiten begann, koordinierte sie die Rettung der Bewohner aus den vier betroffenen Wohnungen. Eine schwerverletzte Person wurde aus einer der Wohnungen gerettet und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Feuerwehr und Polizei evakuierten den gesamten Gebäudekomplex, in dem insgesamt fast 50 Personen betroffen waren. Das Feuer war nach etwa einer Stunde gelöscht.

Der 71-jährige Mann, der von der Feuerwehr aus einer Wohnung gerettet wurde, verstarb am Dienstagnachmittag, den 11.08.2026, im Krankenhaus. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären.

Die Ermittler des zuständigen Fachkommissariats der Schwabacher Kriminalpolizei haben den Brandort untersucht, unterstützt von Spezialisten des Landeskriminalamtes. Nach bisherigen Erkenntnissen wird angenommen, dass der Brand fahrlässig verursacht wurde - möglicherweise durch eine Zigarette.

Vier Wohnungen wurden durch das Feuer vollständig zerstört, eine fünfte Wohnung wurde beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als eine Million Euro.

Verfasser: Marc Siegl

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12.08.2026 – 10:53

HZA-RO: Drei Jahre neun Monate Haft wegen Zwangsarbeit und AusbeutungZOLL und Staatsanwaltschaft brachten widrigste Wohnverhältnisse in Arbeitsunterkünften im Raum Altötting ans Licht

Rosenheim, Traunstein, Altötting, Taufkirchen (ost)

Zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren neun Monaten verurteilte die 1. Strafkammer des Landgerichts Traunstein unter dem Vorsitz von Richterin Heike Will am 22.04.2026 einen 43-jährigen Geschäftsführer aus dem Landkreis Altötting unter anderem wegen gewerbsmäßiger Urkundenfälschung, illegalen Einschleusens von rund 70 georgischen und ukrainischen Arbeitskräften, Zwangsarbeit sowie wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt.

Das Hauptzollamt Rosenheim - Finanzkontrolle Schwarzarbeit Traunstein (FKS) - und die Staatsanwaltschaft Traunstein deckten in einem Tatzeitraum von knapp zwei Jahren einen Schaden für die Sozialkassen in Höhe von rund 200.000 Euro auf. Der 36-jährige Schwager des Haupttäters wurde wegen Beihilfe zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr zehn Monaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Traunsteiner Zöllnerinnen und Zöllner kamen dem türkischstämmigen Unternehmer auf die Spur, nachdem sie im Rahmen einer Baustellenprüfung Ungereimtheiten festgestellt hatten. Das daraufhin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Traunstein eingeleitete Ermittlungsverfahren führte zur Anklage des 43-Jährigen insbesondere wegen Ausbeutung von Arbeitskräften. Der Haupttäter hatte die persönliche Zwangslage beziehungsweise Hilflosigkeit der ausländischen Arbeitnehmer ausgenutzt und meldete die Arbeitskräfte nicht zur Sozialversicherung an, leistete nur geringe Lohnzahlungen unter dem vorgegebenen Mindestlohn und ließ sie bis zu 14 Stunden täglich an sieben Tagen pro Woche arbeiten. Obwohl ihnen für die bereitgestellten Arbeiterunterkünfte vergleichsweise hohe Mieten vom Lohn abgezogen wurden, mussten die Menschen teilweise zu zweit auf einer Matratze schlafen. Dazu kam, dass die Zöllnerinnen und Zöllner die Unterkünfte in einem vermüllten Zustand mit Ungeziefer- und Schimmelbefall vorgefunden hatten. Der Verurteilte führte einen aufwändigen Lebensstil mit Luxuskarrossen und zahlreichen Immobilien. Im Mai 2025 erwirkte die Staatsanwaltschaft Traunstein gegen ihn einen Haftbefehl, den der ZOLL vollzog, indem er den Verurteilten in seinem Wohnhaus verhaftete. Seitdem befand er sich in Untersuchungshaft. Wie es überhaupt so weit kommen konnte, stellte sich im Zuge der umfangreichen Ermittlungen heraus. Insgesamt hatte der Haupttäter von 2017 bis 2024 acht Unternehmen geführt. Drei davon befanden sich im Landkreis Altötting und Taufkirchen. Diese befassten sich unter anderem mit Produktions-, Lager- und Kommissionierungstätigkeiten, Installationsaufträgen und vor allem Obstverpackungstätigkeiten. Zur Ablenkung der Behörden hatte der 43-Jährige drei Scheinfirmen mit Sitz in Bulgarien angemeldet. Diese dienten nur dem Zweck, die illegalen Beschäftigungsverhältnisse zu verschleiern, indem Arbeitsnehmerentsendungen innerhalb der Europäischen Union vorgetäuscht wurden. Stattdessen warb der Haupttäter die rund 70 georgischen und ukrainischen Arbeitskräfte illegal über eine Vermittlungsagentur in Georgien an. Sein Schwager unterstützte ihn dabei, Frauen als Obst- und Gemüsesortiererinnen und Männer vorwiegend als Bauarbeiter mit gefälschten EU-Pässen nach Deutschland zu schleusen. Die Arbeitskräfte waren in Deutschland ohne gültige Arbeitserlaubnis tätig.

Das Landgericht Traunstein berücksichtigte die Geständnisse des Haupttäters und seines Schwagers strafmildernd bei der Urteilsfindung. Zur Schadensbegleichung sicherten die Staatsanwaltschaft Traunstein und der ZOLL im Rahmen des Ermittlungsverfahrens Vermögenswerte des Haupttäters in Höhe von 180.000 Euro. Die von der Ausbeutung betroffenen Arbeiterinnen und Arbeiter wurden aus ihrer Zwangslage befreit und sind mittlerweile überwiegend in ihre Heimatländer zurückgekehrt.

"Wie sich hier zeigt, entwickeln sich Zwangsarbeit und Menschenhandel zur Ausbeutung von Arbeitskräften zunehmend zu einem ernstzunehmenden und wachsenden Problem in der heutigen Arbeitswelt. Betroffen sind oft Personen, die dafür aufgrund ihrer persönlichen Umstände anfällig sind. Wie in diesem Fall werden sie häufig aus dem Ausland angeworben.", so Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim. "Wir setzen uns dafür ein, gegen diese oft prekären und menschenunwürdigen Beschäftigungsverhältnisse vorzugehen. Der ZOLL baut diesbezüglich seine Kräfte kontinuierlich weiter aus."

Zusatzinformation:

Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit sind schwere Straftaten. Betroffene arbeiten häufig unter schlechten Bedingungen, erhalten keinen oder zu wenig Lohn oder werden unter Druck gesetzt und ausgenutzt. Oft kennen sie ihre Rechte nicht oder haben Angst, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Zoll geht im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Menschenhandel im Zusammenhang mit Beschäftigung vor. Menschenhandel außerhalb des Zusammenhangs mit der Ausübung einer Beschäftigung sowie Fälle sexueller Ausbeutung fallen in den Zuständigkeitsbereich der Polizei. Mehr Informationen des ZOLLs zu diesem Thema finden sich unter https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Arbeit/Menschenhandel-Arbeitsausbeutung-Zwangsarbeit/menschenhandel-arbeitsausbeutung-zwangsarbeit_node.html

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Hauptzollamt Rosenheim
Marion Dirscherl
Telefon: 08031-3006-7100
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12.08.2026 – 10:50

POL-MFR: (744) Brunnenwasser eingefärbt - Zeugen gesucht

Fürth (ost)

Am Dienstagmorgen (11.08.2026) wurde festgestellt, dass das Wasser mehrerer Brunnen im Stadtgebiet Fürth eine auffällige neongrüne Verfärbung aufwies. Die Polizei führt Ermittlungen durch und bittet um Hinweise von Zeugen.

Um 09:30 Uhr bemerkte eine Passantin, dass das Wasser im Brunnen am Obstmarkt verfärbt war. Nach einer Überprüfung stellte sich heraus, dass insgesamt drei Brunnen in der Stadt diese auffällige neongrüne Verfärbung aufwiesen. Betroffen waren:

Aus Sicherheitsgründen wurde das Wasser vorübergehend abgelassen.

Die zuständige Abteilung der Kriminalpolizei Fürth hat die Untersuchungen aufgenommen. Es wird untersucht, ob ein Zusammenhang mit einer Protestaktion in Nürnberg im Mai besteht. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.

Verfasser: Marc Siegl

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12.08.2026 – 10:33

POL-MFR: (743) 29-jähriger Dominik W. vermisst - Widerruf der Öffentlichkeitsfahndung

HILPOLTSTEIN / NÜRNBERG. (ost)

Laut Bericht 639 vom 10.07.2026 galt seit dem 01.07.2026 der 29-jährige Dominik W. aus Nürnberg als vermisst. Inzwischen wurde Herr W. im Ausland gefunden. Die Fahndung wird hiermit eingestellt.

Verfasser: Marc Siegl

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12.08.2026 – 09:38

POL-MFR: (742) Auseinandersetzung in Spalt - Geschädigter im Krankenhaus verstorben

Spalt (ost)

Wie berichtet in Meldung 720, ereignete sich in Spalt (Lkrs. Roth) am 05.08.2026 eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Der 47-jährige Geschädigte verstarb an seinen Verletzungen im Krankenhaus.

Um 21:10 Uhr fuhren eine Frau und ein Mann die Dorfstraße im Ortsteil Großweingarten entlang. Sie waren in einem auffälligen gelb/bunten Ford Transit (Kleintransporter) unterwegs. Dort trafen sie auf einen Mann (47, deutsch), der ihnen aus der Vergangenheit bekannt war. Er war mit einem Fahrrad unterwegs und konfrontierte das im Fahrzeug sitzende Paar zunächst verbal. Er schrie laut und gestikulierte auffällig.

Nach bisherigen Ermittlungen versuchte das Paar, einem Streit aus dem Weg zu gehen, daher bog der Fahrer (38, rumänisch) in einen nahegelegenen Feldweg ab. Dort wurden sie jedoch erneut vom 47-Jährigen abgefangen. Der Mann stellte sich dem Fahrzeug in den Weg, woraufhin das Paar ausstieg. Es kam zu einer Schlägerei zwischen den beiden Männern. Dabei fiel der 47-Jährige zu Boden und verlor das Bewusstsein. Das Paar begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und rief den Rettungsdienst.

Der 47-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort erlag er am 06.08.26 seinen schweren Verletzungen.

Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Auf den Presseaufruf haben sich Zeugen beim Kriminaldauerdienst gemeldet, die zeitnah befragt werden.

Verfasst von: Janine Mendel

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12.08.2026 – 09:33

POL-MFR: (741) Senior von unbekanntem Täter überfallen

Gutenstetten (ost)

Am Dienstagnachmittag (11.08.2026) wurde ein 75-jähriger Mann in Gutenstetten (Lkrs. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) von einem unbekannten Täter überfallen. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.

Gegen 16:30 Uhr befand sich der 75-jährige Mann (deutsch) im Hof seines Anwesens in der Steigerwaldstraße, als ein Fremder auf ihn zukam und ihn mit einem unbekannten Gegenstand bedrohte. Er zwang den Mann, ins Haus zu gehen und ihm Bargeld zu geben. Der ältere Herr übergab daraufhin einen Geldbetrag in Höhe von drei Ziffern, woraufhin der Täter in unbekannte Richtung floh.

Die Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch startete sofort eine Fahndung nach dem Täter, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war. Trotz der Maßnahmen konnte der Täter letztendlich nicht gefasst werden.

Beschreibung der Person:

ca. 1,80m groß; ungefähr 50 Jahre alt; schlank; dunkelblonde Haare; trug eine blaue Hose und ein rotes Poloshirt

Die zuständige Abteilung der Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder die die oben beschriebene Person vor oder nach der Tat gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 - 3333 zu melden.

Verfasst von: Marc Siegl

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12.08.2026 – 08:52

Bundespolizeidirektion München: Gleissturz ohne Fremdeinwirkung // Gestürzter leistet anschließend Widerstand

München (ost)

Am Dienstagnachmittag (11. August) hat ein 34-jähriger Mann am Hauptbahnhof München für Aufsehen gesorgt, indem er ohne äußere Einflüsse in den Gleisbereich fiel und dann den Bundespolizisten Widerstand leistete.

Die Bundespolizeiinspektion München wurde um 12:40 Uhr vom Polizeipräsidium über eine hilflose Person informiert. Der 34-jährige afghanische Staatsangehörige war ohne Fremdeinwirkung in Gleis 33 am Starnberger Flügelbahnhof gestürzt. Ein unbekannter Helfer half ihm aus der Gefahrenzone, und der Mann blieb unverletzt.

Während der Kontrolle wurde der 34-Jährige zunehmend aggressiv und versuchte mehrmals, sich der Maßnahme zu entziehen. Die Beamten versuchten, ihn zu beruhigen und bei der Weiterreise zu unterstützen. Dabei stellten sie fest, dass er unter einer Sehbehinderung litt.

Um ein erneutes Stürzen in den Gleisbereich zu verhindern, hielten ihn die Bundespolizisten fest. Der Mann versuchte mehrmals mit großer Kraft, sich aus ihren Griffen zu befreien. Er leistete wiederholt massiven Widerstand gegen die Streife, sodass Verstärkung angefordert werden musste. Anschließend nahmen mehrere Streifen ihn mit zur Dienststelle.

Der bisher unbekannte Mann verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest.

Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er die Dienststelle verlassen, wird jedoch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur Rechenschaft gezogen.

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Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515 550 ? 1105
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

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nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
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12.08.2026 – 08:17

Bundespolizeidirektion München: Zeugenaufruf nach sexueller Belästigung am Bahnhof Traunstein und im Regionalzug

Traunstein (ost)

Beamte der Bundespolizei haben einen 51-jährigen Mann aus Jordanien festgenommen. Er wird verdächtigt, eine 42-jährige Deutsche am Bahnhof Traunstein und dann in einem Regionalzug Richtung München sexuell belästigt zu haben. Die Bundespolizei bittet nun um Zeugen des Vorfalls.

Die Frau soll sich am 10. August gegen 11:45 Uhr auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Traunstein befunden haben. Dort soll es zu einer ersten sexuellen Belästigung durch den Verdächtigen gekommen sein. Danach stiegen beide in den Regionalzug BRB79024 Richtung München ein. Während der Zugfahrt soll der 51-jährige Mann die Frau erneut sexuell belästigt und mehrere Fotos von ihr gemacht haben. Die Frau betätigte daraufhin den Notstopp des Zuges in der Nähe des Bahnhofs Übersee.

Beim Halt des Zuges am Bahnhof Übersee konnte der Verdächtige vorläufig von den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Freilassing festgenommen werden.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing sucht nun Zeugen des Vorfalls. Darüber hinaus werden Personen gesucht, die am 10. August am Bahnhof Traunstein oder im Regionalzug Richtung München möglicherweise ebenfalls vom Verdächtigen angesprochen oder sexuell belästigt wurden. Personen, die weitere relevante Informationen zum Vorfall haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Freilassing zu melden: per E-Mail (bpoli.freilassing@polizei.bund.de) oder telefonisch (08654/ 7706-0).

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Elisabeth Sklorz
Telefon: 08654 7706-106
Fax: 08654 7706-199
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
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Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz in Freilassing besteht ein weiterer
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24