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Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 13.08.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 13.08.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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13.08.2026 – 15:05

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach versuchtem Callcenterbetrug

Augsburg (ost)

Gablingen - Am Dienstag (11.08.2026) ereignete sich in Gablingen ein versuchter Callcenterbetrug. Ein 17-Jähriger wurde von der Polizei festgenommen.

Um 16.15 Uhr meldete ein 91-Jähriger bei der Polizei, dass falsche Polizeibeamte ihn angerufen hatten. Der Polizeibeamte, der den Anruf entgegennahm, hörte am Telefon, wie einer der Betrüger bereits an der Adresse des Mannes war.

Die Polizei fuhr sofort zur Wohnadresse des 91-Jährigen in Holzhausen. Vor Ort wurde eine männliche Person festgenommen, ohne dass es zu einem finanziellen Schaden kam.

Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 17-Jährige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs und setzte ihn um.

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen des Verdachts eines banden- und gewerbsmäßigen Betrugsversuchs gegen den 17-Jährigen. Er besitzt die deutsche und rumänische Staatsbürgerschaft.

Zeugen zufolge war eine zweite männliche Person in einem schwarzen Mietfahrzeug von MILES vor Ort, die bei der Ankunft der Polizei in Richtung Wald floh.

Die Kriminalpolizei Augsburg bittet weitere Zeugen, die Informationen über den Mietwagen oder den zweiten Tatverdächtigen haben, sich unter der Tel. 0821/323-3821 zu melden.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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13.08.2026 – 15:04

POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei ermittelt nach Sachbeschädigung an Pkw

Augsburg (ost)

Schwabmünchen - Am Samstag (08.08.2026) wurde ein Fahrzeug in der Holzheystraße von einem unbekannten Täter beschädigt.

Zwischen 10.45 Uhr und 11.30 Uhr wurde ein schwarzer Range Rover auf der linken Seite von einem Unbekannten zerkratzt. Der Schaden beläuft sich auf ungefähr 5.000 Euro.

Die Verkehrspolizei führt nun Ermittlungen wegen Sachbeschädigung an Fahrzeugen durch. Personen, die Informationen über den Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0821/323-2010 zu melden.

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13.08.2026 – 15:04

POL-MFR: (749) Umfangreicher Polizeieinsatz nach Auffinden eines sprengstoffverdächtigen Gegenstandes

Treuchtlingen (ost)

Am heutigen Donnerstagmorgen löste ein verdächtiger Gegenstand in Treuchtlingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) einen größeren Polizeieinsatz aus. Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchten den Gegenstand und gaben Entwarnung am Mittag.

Ein Techniker der Bahn entdeckte gegen 08:30 Uhr im Gleisbereich südlich des Treuchtlinger Bahnhofs einen verdächtigen Gegenstand. Die Polizei stuft ihn als sprengstoffverdächtig ein und sperrte den Bereich ab. Der Zugverkehr wurde eingestellt.

Die Bundespolizei machte am Fundort Röntgenbilder des Gegenstands. Aufgrund dieser Aufnahmen wurden die anliegenden Wohnhäuser evakuiert. Elf Personen mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen und im Gemeindehaus unterkommen.

Nach der Begutachtung des zweiten Röntgenbildes stellte die Bundespolizei fest, dass kein Sprengstoff im Gegenstand war.

Die Absperrung wurde schrittweise aufgehoben. Die Spurensicherung übernahm die abschließenden Maßnahmen. Der Bahnverkehr wurde um kurz nach 14:30 Uhr wieder aufgenommen.

Die Kriminalpolizei Ansbach führt die weiteren Ermittlungen. Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten die Einsatzkräfte vor Ort.

Verfasser: Michael Konrad

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13.08.2026 – 15:03

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Autofahrt unter Drogeneinfluss

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Mittwoch (12.08.2026) hat die Polizei eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt und festgestellt, dass der Fahrer des Autos unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Um 13.00 Uhr hat die Polizeistreife einen 22-jährigen Autofahrer in der Straße Am Alten Einlass kontrolliert. Dabei hat sie Anzeichen von Drogenkonsum festgestellt.

Die Weiterfahrt des Mannes wurde gestoppt und es wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz gegen den 22-Jährigen.

Der 22-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

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13.08.2026 – 15:02

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Trunkenheit im Verkehr

Augsburg (ost)

Firnhaberau - Am Mittwoch (12.08.2026) wurde ein Radfahrer von der Polizei kontrolliert, der betrunken war.

Um 19.30 Uhr fuhr ein 54-jähriger Radfahrer die Schillstraße entlang. Während einer Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass er stark nach Alkohol roch und alkoholbedingte Symptome zeigte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille.

Aus diesem Grund wurde die Weiterfahrt des Radfahrers von der Polizei gestoppt und eine Blutentnahme angeordnet.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 54-Jährige von der Polizei zu seinem Zuhause gebracht.

Die Polizei leitet nun Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgrund von Alkohol ein.

Der 54-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

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13.08.2026 – 15:01

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Mittwoch (12.08.2026) wurde ein 40-jähriger Mann am Leonhardsberg von einer unbekannten Person mit einer Glasflasche verletzt.

Um 04.00 Uhr ging der 40-jährige Verletzte den Leonhardberg stadtauswärts auf dem Bürgersteig entlang. Dort sah er den späteren Angreifer, der sich auf der Straße befand, und forderte ihn auf, die Straße zu verlassen.

Der Täter schlug dem 40-jährigen Mann dann mit einer Glasflasche auf den Kopf, wodurch er eine Kopfplatzwunde erlitt.

Die Beschreibung des Täters lautet wie folgt:

Etwa 20 Jahre alt, dunkle Haare, trug dunkle Hosen und einen dunklen Pullover. Er war in Begleitung von zwei Frauen.

Die Polizei in Augsburg-Mitte ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den unbekannten Angreifer. Zeugen, die Informationen über den Vorfall oder den Täter haben, werden gebeten, sich unter der Tel. 0821/323-2110 zu melden.

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13.08.2026 – 14:37

POL-MFR: (748) Versuchter Raub - Zeugen gesucht

Nürnberg (ost)

Am Mittwochnachmittag (12.08.2026) griff ein bisher unbekannter Täter einen 34-jährigen Mann in der Altstadt von Nürnberg an und versuchte, ihn zu berauben. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Der Betroffene (34, türkisch) befand sich gegen 13:20 Uhr in der Nähe des Spittlertorzwingers, als ihn ein bisher unbekannter Mann ansprach und nach Geld fragte. Nachdem der 34-Jährige verneinte, versuchte der Verdächtige sowohl sein Handy, das er in der Hand hielt, als auch seine Umhängetasche zu stehlen.

Der Betroffene konnte dies verhindern. Daraufhin schlug der Unbekannte ihm ins Gesicht. Dadurch erlitt er leichte Verletzungen. Anschließend entfernte sich der Täter in Richtung Färberstraße.

Die sofortige Fahndung verlief erfolglos.

Beschreibung des Unbekannten:

Männlich, etwa 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank. Auffällige Narbe am Hals, ca. 10 cm lang, Glatze oder Haarkranz. Er trug ein dunkelblaues T-Shirt, dunkle Hose und helle Sneaker. Südländisches Aussehen.

Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Raubes aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die relevante Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum unbekannten Verdächtigen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Erstellt von: Janine Mendel

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13.08.2026 – 14:19

POL-MFR: (747) Warnung der Polizei vor falschen Handwerkern/Mitarbeitern der Stadtwerke

Mittelfranken (ost)

In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Fälle von falschen Handwerkern/Stadtwerksmitarbeitern im Bereich des PP Mittelfranken, die sich mit einer Legende Zugang zu den Wohnungen der Opfer verschafften. Die Polizei warnt vor dieser Vorgehensweise und bittet um erhöhte Vorsicht.

Die Täter geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke aus oder tarnen sich als falsche Handwerker. Auf diese Weise gelangen sie in die Wohnungen der späteren Opfer.

Am 12.08.2026 ereignete sich ein Vorfall in der Waldstraße in Gunzenhausen. Zwei Männer gaben an, die Zählerstände ablesen zu müssen, um an der Tür. Während des Gesprächs drängte sich einer der Unbekannten an der 94-jährigen Geschädigten vorbei in die Wohnung. Der andere Täter hielt die Frau mit Gesprächen ab. Als die Dame bemerkte, dass der zweite Mann bereits in der Wohnung war, rannte sie ins Schlafzimmer und sah, wie der Täter gerade dabei war, Schmuckschatullen zu durchsuchen, Schmuck im unbekannten Wert mitnahm und gemeinsam mit dem anderen Unbekannten floh.

Beschreibung:

Männlich, ca. 25 bis 35 Jahre alt, osteuropäisches Aussehen, lockige schwarze Haare, schwarzes T-Shirt und eine gelbe Weste.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 11.08.26 in Ansbach. Auch hier erhielt die 69-jährige Geschädigte unerwarteten Besuch von vermeintlichen Stadtwerksmitarbeitern. Sie ließ die beiden Männer in ihre Wohnung und zeigte ihnen die Heizkörper. Nachdem die Unbekannten gegangen waren, kamen der Dame Zweifel an der Identität der Männer. Es entstand kein Diebstahlschaden.

Am 12.08.2026, gegen 09:30 Uhr, klingelte ein Unbekannter an der Tür der 90-jährigen Geschädigten im Nürnberger Osten und gab sich als Handwerker aus, der das Wasser überprüfen müsse. Nachdem der Mann etwa 10 Minuten im Badezimmer verbracht hatte, verließ er kommentarlos die Wohnung. Ohne das Wissen der Geschädigten hatte ein zweiter Unbekannter in der Zwischenzeit ebenfalls die Wohnung betreten und einen größeren Geldbetrag gestohlen.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken warnt nachdrücklich vor dieser Vorgehensweise:

Verfasst von: Janine Mendel

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13.08.2026 – 11:13

Bundespolizeidirektion München: Angriff mit Spritze in Regionalexpress - Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen

Nürnberg (ost)

Am Mittwoch, den 12. August, ereignete sich in einem Regionalexpress (RE 40) auf der Strecke von Weiden nach Nürnberg ein vermeintlicher Angriff auf eine Zugbegleiterin und drei Passagiere. Ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger soll die Betroffenen mit einer Spritze bedroht haben.

Kurz vor der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Nürnberg kam es gegen 14:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung. Eine 56-jährige Zugbegleiterin bemerkte den Konflikt und griff ein, um die Streitenden zu trennen. Daraufhin soll der 31-Jährige eine Spritze gezogen und mehrere Stichbewegungen in Richtung der Zugbegleiterin sowie eines 15-, eines 16- und eines 25-Jährigen gemacht haben. Der 16-Jährige konnte dem Angriff in letzter Minute ausweichen. Auch die anderen Betroffenen wurden nicht verletzt. Der Verdächtige soll die Personen auch bedroht haben. Die Zugbegleiterin informierte daraufhin die Bundespolizei. Als die Einsatzkräfte am Hauptbahnhof Nürnberg eintrafen, hatte der Verdächtige den Zug bereits verlassen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die Bundespolizei den 31-Jährigen identifizieren und an seiner Wohnadresse festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall stellten die Bundespolizisten einen weiteren Sachverhalt fest. Ein 39-jähriger deutscher Staatsbürger, der den 31-Jährigen begleitet haben soll, hatte sich ein Hakenkreuz auf den entblößten Oberkörper gemalt. Danach soll er mit entblößtem Oberkörper durch den Zug gegangen sein und mehreren Reisenden den Mittelfinger gezeigt haben.

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg ermittelt gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung. Gegen den 39-Jährigen wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet.

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Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.

13.08.2026 – 09:50

FW-M: Umgekippter Anhänger auf der A94 (Daglfing)

München (ost)

Am Mittwoch, den 12. August 2026, um 12.49 Uhr

A94, in Richtung Passau

Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch auf der A94 in Richtung Passau an der Autobahnausfahrt Daglfing. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Ein Fahrer eines Kleintransporters geriet mit seinem Anhänger, beladen mit Bauschutt, ins Schleudern und kam quer über beide Spuren zum Stehen. Dabei kippte der Anhänger um, wodurch sich der Bauschutt auf der Fahrbahn verteilte.

Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle ab. Um die Fahrspuren schnellstmöglich wieder freizugeben, richteten die Einsatzkräfte den Anhänger manuell auf und luden den Schutt zurück auf die Ladefläche. Danach reinigten sie die Fahrbahn mit einem Löschrohr und brachten den Anhänger zu einem nahegelegenen Parkplatz der Autobahnmeisterei.

Nach etwa 45 Minuten konnten die zeitweise gesperrten Fahrspuren wieder geöffnet und der Feuerwehreinsatz beendet werden.

Der entstandene Sachschaden konnte von der Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei führt Ermittlungen zur Unfallursache durch.

(ret)

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Pressekontakt:
Feuerwehr München
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(Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 15:00 Uhr, Freitag von 08:30 bis
12:00 Uhr)
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13.08.2026 – 09:41

FW-M: Gasaustritt auf Baustelle (Friedenheim)

München (ost)

Am Mittwoch, den 12. August 2026, um 9.02 Uhr

In der Hans-Thonauer-Straße

Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf einer Baustelle ein Gasaustritt. Beim Abriss wurde eine Gas-Hauptleitung durchtrennt, die am Gebäude entlang verläuft.

Als die Feuerwehrkräfte an der Baustelle eintrafen, war bereits ein deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar. Beim Annähern an das Gebäude konnte zudem ein hörbarer Gasaustritt festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Baustelle bereits evakuiert.

Aufgrund der bestehenden Gefahr wurde der betroffene Bereich in Absprache mit der Polizei großflächig abgeriegelt. Teile der Zschokkestraße in Richtung Stadt wurden gesperrt und der Tramverkehr musste teilweise eingestellt werden.

Verschiedene Feuerwehrtrupps führten gemeinsam mit Mitarbeitern der Gaswache der Stadtwerke München umfangreiche Messungen durch. Dabei wurden sowohl die gesamte Baustelle als auch angrenzende Wohngebäude und der Straßenbereich der Zschokkestraße überprüft, um eine mögliche Ausbreitung des Gases festzustellen.

Nach der Sicherung der Gefahrenzone begannen die Feuerwehrkräfte mit Hochleistungslüftern mit der Belüftung des betroffenen Gebäudeteils. Etwas mehr als eine Stunde später waren die Arbeiten der Feuerwehr abgeschlossen und der betroffene Bereich wurde von der Gaswache freigemessen.

Zur diesem Einsatz liegen der Branddirektion München keine Fotos vor. (ret)

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13.08.2026 – 07:49

HZA-R: Zoll aus Weiden i.d. OPf. deckt in 243 Fällen Sozialversicherungs-betrug bei Transportunternehmen aus dem Landkreis Schwandorf aufZwei Unternehmer zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt

Regensburg (ost)

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Weiden i.d.OPf. des Hauptzollamts Regensburg hat umfangreiche Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Pflichten bei einem Transportunternehmen aus dem Landkreis Schwandorf aufgedeckt. Zwei Verantwortliche wurden vom Amtsgericht Regensburg wegen Sozialversicherungsbetrugs zu Freiheitsstrafen von einem Jahr und sieben Monaten beziehungsweise neun Monaten verurteilt. Beide Strafen wurden für jeweils drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Den Anstoß für die Ermittlungen gaben Hinweise ehemaliger Mitarbeiter des Transportunternehmens. Im Zuge weiterer Untersuchungen stellte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit fest, dass über mehrere Jahre Sozialversicherungsbeiträge für Mitarbeiter nicht korrekt abgeführt wurden.

Um die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden zu verschleiern, wurden den Mitarbeitern in großem Umfang steuerfreie Nachtzuschläge gezahlt, obwohl keine entsprechende Nachtarbeit geleistet wurde. Dadurch wurden Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten.

Die Ermittlungen ergaben für den Zeitraum von Mai 2019 bis Mai 2024 insgesamt 243 Fälle des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt. Davon entfielen 145 Fälle auf die GmbH und weitere 98 Fälle auf ein von einem der Verantwortlichen geführtes Einzelunternehmen im Transportgewerbe.

Der entstandene Schaden an vorenthaltenen Gesamtsozialversicherungsbeiträgen belief sich bei der GmbH auf 48.834,77 Euro und beim Einzelunternehmen auf 40.391,54 Euro. Insgesamt entstand damit ein Schaden von 89.226,31 Euro.

Ein der Verantwortlichen, der sowohl Geschäftsführer der GmbH als auch Inhaber des Einzelunternehmens war, wurde vom Amtsgericht Regensburg wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 243 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt. Der zweite Verantwortliche wurde wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 145 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt. Beide Angeklagten hatten sich während der Hauptverhandlung schuldig bekannt.

Die Vollstreckung der Freiheitsstrafen wurde jeweils für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zudem müssen die Verurteilten die Kosten des Verfahrens tragen. Das Urteil ist rechtskräftig.

"Wer Sozialversicherungsbeiträge vorenthält, schädigt die Sozialversicherungssysteme und verschafft sich zugleich einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil gegenüber rechtstreu handelnden Unternehmen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit geht solchen Verstößen konsequent nach", betont Leitender Regierungsdirektor René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg.

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Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
Telefon: 0941 2086-1503
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www.zoll.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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