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Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 22.09.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 22.09.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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22.09.2026 – 16:07

THW Bayern: Wenn der Ernstfall geprobt wird: THW trainiert bei der Großübung "MINERVA26" für den Zivilschutzfall

Karlstadt (ost)

Das Technische Hilfswerk (THW) hat vom 18. bis 20. September 2026 auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg die Regionalbereichsübung "MINERVA26" durchgeführt, um den Einsatz im Zivilschutz zu trainieren. Rund 170 Einsatzkräfte aus acht Ortsverbänden des THW Regionalbereichs Karlstadt trafen sich hierfür im Übungsdorf Bonnland. Beteiligt waren die Ortsverbände Alzenau, Karlstadt, Kitzingen, Lohr, Marktheidenfeld, Miltenberg, Ochsenfurt und Würzburg. Die Anreise erfolgte am Freitag. Die Einsatzkräfte errichteten ihr Feldlager und wurden am Abend in die Übung eingewiesen. Die Fachgruppe Ortung des Ortsverbands Sulzbach-Rosenberg verstärkte sie mit drei Rettungshunden. Auch das Bayerische Rote Kreuz aus Karlstadt und die Bundeswehr nahmen an der Übung teil.

Der Schutz der Bevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren stand im Mittelpunkt der Übung. Ein fiktives Krisenszenario wurde angenommen, das einzelne Luftangriffe und Sabotageakte gegen kritische Infrastrukturen beinhaltete. Mehrere Drohnenangriffe auf das Übungsdorf führten zu schweren Schäden an Gebäuden. An sechs Stationen mussten die Einsatzkräfte am Samstag innerhalb einer festgelegten Zeit realistische Schadenssituationen bewältigen.

Die Szenarien spiegelten verschiedene Einsatzsituationen wider, die infolge von Kriegshandlungen entstehen können. Die Einsatzkräfte stießen mehrmals auf teilweise eingestürzte oder einsturzgefährdete Gebäude, die erkundet und gesichert werden mussten. Die Rettung und Versorgung von vermissten und verletzten Personen stand dabei im Vordergrund. Diese mussten unter Trümmern oder in beschädigten Gebäuden aufgespürt, gerettet und versorgt werden, teilweise mithilfe der Rettungshunde der Fachgruppe Ortung.

Neben der Versorgung von Verletzten mussten die Einsatzkräfte unter schwierigen Bedingungen Zugang zu den Verletzten schaffen, Gebäudeteile sichern und Rettungswege freimachen. Dabei kamen verschiedene technische Hilfsmittel sowie das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) zum Einsatz.

Die Übungsszenarien beschränkten sich nicht nur auf die Abarbeitung einzelner Einsatzszenarien. Besonders an einer Station wurden die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen gestellt, da mehrere Schadenssituationen gleichzeitig bewältigt werden mussten. Ein Drohnenangriff traf das örtliche Hotel. Es war unklar, ob das Gebäude einsturzgefährdet war und wie viele Personen sich darin befanden. Gleichzeitig ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einem Lkw und mehreren Verletzten. Die Helferinnen und Helfer mussten zuerst das betroffene Gebäude sichern, dann mit Hilfe der Rettungshunde der Fachgruppe Ortung die vermissten Personen finden und retten. Gleichzeitig wurden die Unfallverletzten versorgt und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Einsatzkräfte wurden bei allen Szenarien wiederholt von Presse, Schaulustigen und Angehörigen bei ihrer Arbeit gestört und beeinträchtigt, was eine realistische psychische Belastung darstellt, wie sie auch im echten Einsatz auftreten kann.

Die Zivilschutzübung wurde durch einen Einblick in verschiedene Munitionsarten der Bundeswehr, deren Wirkung und mögliche Schutzmaßnahmen ergänzt. Es wurde darauf hingewiesen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, richtig einzuschätzen und erforderliche Schutzmaßnahmen entsprechend zu ergreifen.

Nach dem Abbau der Stationen, einer Abschlussbesprechung und einem gemeinsamen Abendessen endete der Übungstag. Am Sonntag wurde das Feldlager abgebaut, bevor die Ortsverbände die Heimreise antraten. Anschließend wurden die Ausrüstung gereinigt, wieder auf den Fahrzeugen verladen und die Einsatzbereitschaft hergestellt.

Wir danken allen Teilnehmenden für eine gelungene Übung. Ein besonderer Dank gilt der Bundeswehr für die Bereitstellung von Feldlager und Truppenübungsplatz sowie für die interessanten Einblicke in das Thema Munition und deren Wirkung. Wir freuen uns auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Text: Anna Friedrich-Büttner, Carina Weißenseel Foto: Sebastian Brendel, Simon Geis, Matthias Hiller, Stefan Wolf

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THW Landesverband Bayern
Carina Weißenseel
Telefon: 0228 9945322-41
E-Mail: Poststelle.RSt_Karlstadt@thw.de
https://www.thw.de/DE/THW/Organisation/Bundesanstalt/Landesverbaende/
BY/by_node.html

22.09.2026 – 15:23

Bundespolizeidirektion München: Mehrere Messer und SchlagstockBundespolizei stellt Waffen bei Grenzkontrollen sicher

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim (ost)

Bei Grenzkontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden hat die Bundespolizei in den letzten Tagen (20./21. September) mehrere Messer und einen Schlagstock konfisziert. Aufgrund von Verstößen gegen das Waffengesetz wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

Ein rumänischer Insasse eines Pkw führte ein Messer mit sich, bei dem die Klinge auf Knopfdruck herausschnellte. Das illegale Springmesser wurde dem 52-jährigen Mann weggenommen. Als Voraussetzung für das anstehende Strafverfahren musste der Rumäne im Voraus 300 Euro hinterlegen. Bundespolizisten fanden einen Dolch mit einer beidseitig geschliffenen, etwa sechs Zentimeter langen Klinge griffbereit in der Mittelkonsole eines in Italien zugelassenen Fahrzeugs. Der 30-jährige italienische Fahrer musste die Stichwaffe abgeben. Ein serbischer Lkw-Fahrer hatte ein Einhandmesser mit einer Klingenlänge von etwa neun Zentimetern dabei. Die Beamten entdeckten die Stichwaffe in der Fahrerkabine.

Im Kleintransporter einer 43-jährigen Ukrainerin fanden die Beamten einen Teleskopschlagstock. Die in der Fahrertür griffbereit hinterlegte Waffe wurde der Frau abgenommen. Ein polnischer Staatsangehöriger führte ein aufgeklapptes Einhandmesser mit sich. Der 49-Jährige hatte es in der Mittelkonsole seines Kleintransporters platziert, um jederzeit darauf zugreifen zu können. Ein 34-jähriger Ukrainer fuhr als Beifahrer in einem Pkw mit. Auch er hatte Zugang zu einem Einhandmesser, das er in seiner Hosentasche trug.

Die Bundespolizei sicherte die fünf Messer sowie den Schlagstock. Je nach mitgeführter Bargeldmenge wurden Sicherheitsleistungen zwischen 50 Euro und 300 Euro erhoben. Nach Einleitung des jeweiligen Verfahrens konnten alle Personen ihre Reise fortsetzen.

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Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

22.09.2026 – 15:05

POL-MFR: (831) Kontrollen zur Schulwegsicherheit in Mittelfranken - Bilanz der ersten Schulwoche

Mittelfranken (ost)

In der ersten Woche des neuen Schuljahres führten die Polizeidienststellen in Mittelfranken verstärkte Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen durch. Dabei wurden viele Verstöße festgestellt.

Das Ziel der Kontrollen war es, die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg zu verbessern und die Verkehrsteilnehmer nach den Sommerferien besonders zu sensibilisieren. Von Dienstag (15.09.2026) bis Freitag (18.09.2026) lag der Fokus der Einsatzkräfte vor allem auf der Einhaltung der Gurtanlegepflicht und der ordnungsgemäßen Sicherung von Kindern. Zudem wurde die Geschwindigkeit überwacht und kontrolliert, ob abgestellte Fahrzeuge den Schulweg der Kinder blockierten oder gefährdeten.

Die Polizeibeamten stellten 104 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht fest. In 52 Fällen waren Kinder nicht korrekt gesichert. Insgesamt wurden mehr als 700 Verstöße beanstandet. Darunter fielen auch Park- und Halteverstöße sowie Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Im Rahmen der landesweiten Aktion "Sicher zur Schule - Sicher nach Hause" werden die Polizeidienststellen in Mittelfranken ihre Kontrollen in den kommenden Wochen fortsetzen.

Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern üben, bis sie ihn eigenständig und sicher bewältigen können. Wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sollten sie genügend Zeit einplanen. Stress und Eile können gerade im morgendlichen Verkehr zu gefährlichen Situationen führen.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken bittet alle Verkehrsteilnehmer, zur Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg beizutragen:

Verfasser: Michael Sebald / bl

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Polizeipräsidium Mittelfranken
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22.09.2026 – 15:05

POL Schwaben Nord: Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person

Augsburg (ost)

Am gestrigen Montag (21.09.2026) ereignete sich in Lauingen gegen 12:36 Uhr ein Verkehrsunfall in der Ostendstraße. Eine 66-jährige Radfahrerin war auf einem Gehweg unterwegs und stürzte aus bisher unbekannten Gründen auf die Straße. Zu diesem Zeitpunkt passierte ein 55-jähriger Lastwagenfahrer (polnische Staatsbürgerschaft) diesen Bereich. Die Frau geriet unter den Lastwagen und wurde schwer verletzt. Der Lastwagenfahrer bemerkte möglicherweise nicht, was passiert war, und fuhr ohne anzuhalten weiter. Dank Zeugenaussagen und einer sofortigen Fahndung konnte der Lastwagen kurz darauf in Lauingen gefunden und der Fahrer identifiziert werden. Die Radfahrerin wurde mit schweren Beinverletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizeiinspektion Dillingen ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung und des Verdachts der Fahrerflucht.

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22.09.2026 – 14:59

POL Schwaben Nord: Autobahnpolizei ermittelt nach Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden

Augsburg (ost)

Dasing / A8 / FR Stuttgart - Am Montagmittag (21.09.2026) hat ein Lastwagen einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 verursacht.

Um 12:45 Uhr fuhr ein 45-jähriger LKW-Fahrer mit seinem Lastwagen die A8 in Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Dasing und Friedberg kam es laut aktuellen Ermittlungen aufgrund eines Sekundenschlafs dazu, dass er nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Lastwagen streifte mehrere Leitplanken und einen Wildschutzzaun. Auf dem angrenzenden Grünstreifen wurden ein Kanaldeckel und weitere Schutzplanken überfahren. Dabei wurden die Ölwanne und der Kraftstofftank des Lastwagens beschädigt, wodurch das Erdreich durch auslaufende Betriebsstoffe verschmutzt wurde. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Die rechte und mittlere Fahrspur waren für Bergungs- und Reinigungsarbeiten etwa acht Stunden lang gesperrt.

Die Autobahnpolizei ermittelt nun gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund geistiger oder körperlicher Mängel.

Der 45-jährige Fahrer hat die Staatsangehörigkeit von Serbien.

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22.09.2026 – 14:58

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Fahrraddiebstahl

Augsburg (ost)

Hochfeld - In der Nacht vom Montag (21.09.2026) wurde in der Dr.-Lagai-Straße ein E-Bike von einem unbekannten Täter gestohlen.

Ein 46-jährige Frau hatte ihr silber-blaues E-Bike der Marke Cube gegen 00:30 Uhr am Fahrradabstellplatz eines Wohnanwesens in der Dr-Lagai-Straße abgestellt und mit einer Stahlkette gesichert. Um 06:00 Uhr bemerkte sie, dass das Fahrrad gestohlen worden war. Der Schaden beträgt im mittleren vierstelligen Bereich.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines besonders schweren Diebstahls eines Fahrrads. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 entgegengenommen.

Die 46-Jährige ist deutsche Staatsbürgerin.

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22.09.2026 – 14:54

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Hundebiss

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Montag (21.09.2026) hat ein Hund, der frei herumlief, in der Lotzbeckstraße einem 42-jährigen Fußgänger in den Arm gebissen. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt.

Der 42-jährige Fußgänger war um 18.45 Uhr mit seinem Hund spazieren, als ein anderer freilaufender Hund auf ihn zulief und seinen Vierbeiner angreifen wollte. Der 42-Jährige verteidigte sein Haustier und wurde dabei vom fremden Hund in den Arm gebissen. Danach entfernte sich der fremde Hund, der als mittelgroßer, schwarzer Mischlingshund beschrieben wurde. Der Besitzer des Hundes ist bisher unbekannt. Die Bisswunde am Arm des 42-Jährigen musste im Krankenhaus behandelt werden.

Die Polizei führt nun Ermittlungen in diesem Fall durch. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum unbekannten Hundehalter haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.

Der 42-Jährige ist deutscher Staatsbürger.

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22.09.2026 – 14:53

POL Schwaben Nord: Einladung zum Pedelectraining

Augsburg (ost)

Augsburg - Sicherheit beim Fahren von E-Bike/Pedelec!

Die Verkehrspolizeiinspektion Augsburg bietet für E-Bike und Pedelecfahrer ab 50 Jahren ein maßgeschneidertes Fahrradtraining an. Durch theoretische und praktische Einheiten werden Gefahrenstellen identifiziert, Verkehrssicherheitstipps gegeben und Fahrradübungen durchgeführt. Das Fahrradtraining ist kostenfrei und findet jeweils am

23.09.2026 von 10:00 - 12:00 Uhr

30.09.2026 von 10:00 - 12:00 Uhr

in der Jugendverkehrsschule Senkelbach (Senkelbachstraße 10, 86153 Augsburg) statt.

Das Training wird bei jedem Wetter durchgeführt und erfolgt auf eigenes Risiko. Teilnehmer müssen ihr eigenes Fahrrad und ihren Fahrradhelm mitbringen.

Anmeldung unter: pp-swn.augsburg.vpi@polizei.bayern.de oder telefonisch unter 0821/323-2010.

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22.09.2026 – 13:12

POL-MFR: (831) Öffentlichkeitsfahndung nach 22-jährigem Tatverdächtigen nach versuchtem Totschlag

Schwaig b.Nürnberg (ost)

Am 18.09.2026 (Freitag) ereignete sich auf einem Betriebsgelände in Schwaig b. Nürnberg (Lkrs. Nürnberger Land) ein Streit zwischen zwei männlichen Personen. Während des Streits verletzte ein 22-jähriger Mann sein Gegenüber schwer mit einem Messer. Die Kriminalpolizei sucht nun mit einem Foto nach dem Verdächtigen und bittet um Zeugenaussagen.

Um etwa 12:00 Uhr wurde über den Notruf der Polizei ein Streit zwischen zwei Personen auf einem Betriebsgelände in der Haimendorfer Straße gemeldet. Eine Person wurde im Gesicht mit einem Messer verletzt.

Als mehrere Streifenwagen am Tatort ankamen, konnten weder der Verdächtige noch das Opfer gefunden werden. Der 21-jährige Geschädigte (türkischer Herkunft) war bereits auf dem Weg ins Krankenhaus, während der Verdächtige geflohen war.

Die sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

Erste Untersuchungen ergaben, dass sowohl der Verdächtige als auch das Opfer als Angestellte einer externen Reinigungsfirma am Tatort tätig waren. Aus bisher ungeklärten Gründen gerieten die beiden Kollegen gegen 12:00 Uhr in einen Streit, der zunächst mit Faustschlägen begann.

Ein zufällig vorbeikommender Paketzusteller griff ein und trennte die Streitenden. Danach setzte er seine Fahrt fort.

Nachdem sie getrennt worden waren, kehrte der Verdächtige vermutlich zum Fahrzeug der Reinigungsfirma zurück und kehrte mit einem Messer zurück. Im Hof des Firmengeländes ging der 22-Jährige erneut auf den 21-Jährigen zu und griff ihn mit dem Messer an. Zeugen trennten die beiden, woraufhin der Verdächtige floh.

Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und wurde von einem Arbeitskollegen ins Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags werden von der Kriminalpolizei in Schwabach durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft hat eine öffentliche Fahndung nach dem flüchtigen Verdächtigen angeordnet.

Weitere Informationen und ein Bild des Verdächtigen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/108854/index.html

Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe und stellt folgende Fragen:

Wenn Sie den Verdächtigen sehen, sprechen Sie ihn nicht an, sondern rufen Sie sofort den Notruf 110 an.

Die Kriminalpolizei Schwabach bittet auch den unbekannten Paketzusteller, der die Streitenden getrennt hat, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.

Verfasst von: Janine Mendel

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22.09.2026 – 12:01

Bundespolizeidirektion München: Arbeitsreiches Wochenende für die Freilassinger Bundespolizei

Freilassing (ost)

Das vergangene Wochenende (18. - 20. September) und der folgende Montag (21. September) waren für die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing sehr arbeitsreich. Neben unerlaubten Einreisen, Schleusungen und Verstößen im Zusammenhang mit Waffen und Betäubungsmitteln gab es insgesamt fast 100 Fahndungstreffer, die von der Bundespolizei gezählt wurden.

In einem internationalen Fernverkehrszug wurde am Freitagmittag ein 39-jähriger Mann aus Griechenland entdeckt. Er wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover gesucht, da er noch 75 Tage einer 10-jährigen Haftstrafe wegen Totschlags verbüßen musste. Der Mann, dem das Recht auf Freizügigkeit aufgrund mehrerer begangener Straftaten entzogen wurde, war zuvor abgeschoben worden. Bundespolizisten nahmen ihn fest und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde ein 29-jähriger Kroate in der Kontrollstelle an der A8 von der Bundespolizei als Passagier eines Reisebusses überprüft. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart suchte nach dem Mann, der vom Amtsgericht Leonberg zu einer Geldstrafe von 3.630 Euro wegen Körperverletzung verurteilt worden war. Da er die Strafe nicht bezahlen konnte, muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Da bei ihm auch eine kleine Menge Cannabis gefunden wurde, erwartet ihn zusätzlich eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.

Nur wenige Stunden später wurde ein 42-jähriger Serbe, ebenfalls Mitreisender in einem Reisebus, an derselben Kontrollstelle festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte nach ihm wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten wurde gegen den Mann erlassen. Da er die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde er festgenommen. Selbst die Zahlung hätte ihn nicht vor der Inhaftierung bewahrt. Das Amtsgericht Zossen suchte seit August 2022 nach dem 42-Jährigen wegen schwerer Brandstiftung und ordnete Untersuchungshaft an.

Am Samstagabend kontrollierten Bundespolizeikräfte an der A8 einen 46-jährigen Staatsangehörigen von Bosnien und Herzegowina. Die Staatsanwaltschaft Bochum suchte nach ihm wegen Diebstahls in Verbindung mit Körperverletzung, da noch eine Reststrafe von 106 Tagen zu verbüßen war. Auch er wurde von Bundespolizisten verhaftet und inhaftiert.

Am Sonntagvormittag versuchte ein 23-jähriger Serbe an derselben Stelle einzureisen. Er war aufgrund von vier Fällen des besonders schweren Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Frankenthal zur Festnahme ausgeschrieben. Da er die Einreisebedingungen nicht erfüllte, wurde ihm die Einreise in die Bundesrepublik verweigert und er wurde nach Österreich zurückgeschickt.

Am Montagmorgen konnte ein 53-jähriger Rumäne, der von Bundespolizisten in einem Zug bei Grenzkontrollen entdeckt wurde, weiterreisen. Die Staatsanwaltschaft Heidelberg suchte nach ihm wegen Betrugs, da er eine Geldstrafe von 2.340 Euro zu zahlen hatte. Diese konnte er, auch mit Unterstützung seiner Verwandten, vollständig begleichen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing verzeichnete von Freitag bis Montag insgesamt 97 Fahndungstreffer und vollstreckte 20 Haftbefehle.

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Jan-Uwe Vogt
Telefon: 08654 7706-104
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de


Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf. Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von
insgesamt 225 Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und
Haltepunkte in den Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion
mit einem Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern. Neben dem Inspektionssitz in Freilassing besteht ein
weiterer Standort beim Bundespolizeirevier in Mühldorf am Inn.

22.09.2026 – 10:49

Bundespolizeidirektion München: Zuvor untergetaucht: Zwei abgelehnte Asylbewerber in Zurückweisungshaft/ Bundespolizei vereitelt Schleusung und nimmt Beschuldigte fest

Füssen/Kempten (ost)

Am Samstag (19. September) wurden zwei pakistanische Staatsbürger von der Bundespolizei in Zurückweisungshaft genommen. Die beiden Männer hatten versucht, mit Hilfe eines mutmaßlichen Schleusers unerlaubt ins Land zu gelangen, über den Grenztunnel Füssen (BAB 7).

In der Nacht auf Freitag (18. September) kontrollierten Bundespolizisten aus Kempten auf der BAB 7 die drei Insassen eines Fahrzeugs mit hessischer Zulassung. Der 28-jährige afghanische Fahrer zeigte den Beamten seinen Reisepass und eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vor. Die Beamten fanden heraus, dass der Mann derzeit nicht in Deutschland gemeldet ist. Die beiden Mitfahrer, 24 und 28 Jahre alt, konnten keine Dokumente vorlegen. Die Identitäten der Pakistaner wurden anhand ihrer Fingerabdrücke festgestellt. Es stellte sich heraus, dass den Männern, die erstmals im September 2023 nach Deutschland eingereist waren, bereits die Abschiebung angedroht worden war, nachdem ihre Asylanträge abgelehnt worden waren. Im Jahr 2026 waren beide vor den deutschen Behörden untergetaucht.

Der polizeibekannte Afghane, der seit drei Jahren in Deutschland lebt und ein Abschiebeverbot hat, wird nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern angeklagt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten wurde der Beschuldigte freigelassen. Die Bundespolizei zeigte die beiden Pakistaner wegen versuchter unerlaubter Einreise an und brachte die Beschuldigten vor das Amtsgericht Kempten. Am Samstagmittag wurden beide in die Abschiebehafteinrichtung Hof gebracht.

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Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

22.09.2026 – 09:53

Bundespolizeidirektion München: Aggressives Verhalten im Hauptbahnhof Würzburg

Würzburg (ost)

Am Montagnachmittag (21. September) ereignete sich gegen 15:00 Uhr im Würzburger Hauptbahnhof eine gewalttätige Auseinandersetzung. Ein 42-jähriger Deutscher zeigte aggressives Verhalten gegenüber Reisenden auf Bahnsteig 5 und spuckte in ihre Richtung. Zwei Zeugen beobachteten das Geschehen. Als der Verdächtige dies bemerkte, griff er unerwartet die beiden Zeugen im Alter von 36 und 18 Jahren an und schlug in Richtung ihrer Köpfe. Der 36-jährige Deutsche wurde am Kopf getroffen. Es kam zu einem Handgemenge, bei dem alle Beteiligten zu Boden gingen. Der 36-Jährige erlitt Prellungen und begab sich danach eigenständig in ärztliche Behandlung. Der 18-jährige Rumäne blieb unverletzt. Der Verdächtige zog sich eine Schürfwunde am Finger zu. Die alarmierten Bundespolizeikräfte erteilten dem Verdächtigen einen Platzverweis und ließen ihn nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen frei.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.

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Nora Zeidler
Bundespolizeiinspektion Würzburg
Bahnhofplatz 2 - 97070 Würzburg
Tel.: 0931 32259-1061
E-Mail: bpoli.wuerzburg.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von fünfzehn
Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr
örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken
und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die
Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen
der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der
Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der
Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

22.09.2026 – 09:35

Bundespolizeidirektion München: Diebstahl im Regionalexpress

Aschaffenburg/Würzburg (ost)

Am Montagabend (21. September) gab es gegen 19:45 Uhr einen Diebstahl in einem Regionalexpress zwischen Frankfurt am Main und Würzburg. Ein 23-jähriger Reisender aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ging während des Halts in Aschaffenburg zum Ausgang, um zu überprüfen, wo er sich befand. Seine Umhängetasche ließ er kurzzeitig unbeaufsichtigt auf seinem Sitzplatz zurück. Unbekannte Diebe sollen die Gelegenheit genutzt haben und die Tasche gestohlen haben. Als der Geschädigte zu seinem Platz zurückkehrte, war die Umhängetasche verschwunden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1000 EUR geschätzt, laut Angaben des Geschädigten.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg führt nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls durch.

Die Bundespolizei empfiehlt: Behalten Sie Ihre Gepäckstücke im Blick - Gelegenheit macht Diebe. Nehmen Sie Ihr Gepäck auch bei kurzer Abwesenheit mit oder sichern Sie es mit einem Gepäck- oder Fahrradschloss. https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/vorsicht-taschendiebstahl/tipps-so-schuetzen-sie-sich-vor-taschendiebstahl

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Nora Zeidler
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Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ist eine von fünfzehn
Bundespolizeiinspektionen der Bundespolizeidirektion München. Ihr
örtlicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf ganz Unterfranken
und Teile Oberfrankens. Der Inspektion Würzburg angegliedert sind die
Bundespolizeireviere Aschaffenburg und Bamberg. Die Kernkompetenzen
der Bundespolizeiinspektion Würzburg liegen in der Gewährleistung der
Sicherheit der Benutzer der Bahn und der Bahnanlagen, sowie in der
Fahndung auf Bahnanlagen zur Bekämpfung der unerlaubten Migration.
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24