Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 23.06.2026
Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 23.06.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-MFR: (587) Bierkasten von Kanalbrücke geworfen - Polizei sucht weiteren Tatverdächtigen
Nürnberg (ost)
Ein Bierkasten, der von einer Kanalbrücke geworfen wurde, hat am Samstagabend (20.06.2026) in Nürnberg-Neukatzwang fast einen 46-jährigen Mann und einen Jugendlichen getroffen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und sucht nach einem bisher unbekannten dritten Verdächtigen.
Gegen 22:00 Uhr am Samstagabend wurde an der Sauerbruchstraße/Ecke Marthweg in Nürnberg-Neukatzwang ein Bierkasten von der Brücke in Richtung des darunter liegenden Kanals geworfen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich unter der Brücke ein 46-jähriger Mann, sein 15-jähriger Sohn und ein 14-jähriger Bekannter. Auf der Brücke war gleichzeitig eine Gruppe von drei Personen. Nach bisherigen Ermittlungen wurde der teilweise mit Flaschen gefüllte Bierkasten aus dieser Gruppe geworfen. Der Bierkasten verfehlte knapp den 46-jährigen Deutschen und den 14-jährigen deutschen Jugendlichen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurden kurz darauf zwei Verdächtige in der Nähe des Tatorts vorläufig festgenommen. Es handelt sich um zwei ukrainische Staatsangehörige im Alter von 25 und 18 Jahren.
Der dritte bisher unbekannte Verdächtige wird wie folgt beschrieben: ca. 18 bis 20 Jahre alt, kurze blonde Haare, dunkel gekleidet.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen am Tatort durch. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.
Erstellt von: Alexander Greil
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POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei ermittelt nach Drogenfahrt
Augsburg (ost)
Aichach - An diesem Montag (22.06.2026) wurde ein 36-jähriger Mann, der unter Drogeneinfluss stand, in der Industriestraße mit einem Lieferwagen erwischt. Um 08:45 Uhr stoppten Beamte der Verkehrspolizei den Mann. Während der folgenden Kontrolle zeigte der 36-Jährige typisches Verhalten unter Drogeneinfluss.
Darüber hinaus transportierte der Mann gefährliche Güter in seinem Lieferwagen, ohne die erforderlichen Beförderungspapiere zu haben.
Die Polizei stoppte die Weiterfahrt, ordnete eine Blutentnahme beim 36-Jährigen an und nahm den Fahrzeugschlüssel in Verwahrung.
Die Verkehrspolizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz sowie das Gefahrgutbeförderungsgesetz.
Der 36-jährige Mann besitzt die Staatsbürgerschaft von Bosnien und Herzegowina.
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POL Schwaben Nord: Autobahnpolizei ermittelt nach Verkehrsunfall mit verletzter Person
Augsburg (ost)
Am 21.06.2026 (Sonntag) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B17, Fahrtrichtung Norden, zwischen den Ausfahrten Oberottmarshausen und Königsbrunn Süd.
Um 17:30 Uhr fuhr eine 41-jährige Autofahrerin auf der B17 und verlor aufgrund eines starken Platzregens und Aquaplanings die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto drehte sich um die eigene Achse, prallte dann gegen einen Baum und Buschwerk und kam schließlich auf einem Grünstreifen zum Stillstand.
Die 41-jährige Autofahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Bei der Inspektion des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass die Reifen nicht die Mindestprofiltiefe hatten.
Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 30.000 Euro.
Die Autobahnpolizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung.
Die Autofahrerin besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft.
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POL Schwaben Nord: Autobahnpolizei ermittelt nach Verkehrsunfall
Augsburg (ost)
Die B17 FR Norden/Höhe Königsbrunn - Am Montag (22.06.2026) ereignete sich auf der B17 ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos.
Um 09.30 Uhr fuhr ein 55-jähriger Mann die Auffahrtsspur an der Anschlussstelle Königsbrunn Süd entlang. Am Ende der Spur wechselte er auf den äußersten linken Fahrstreifen. Gleichzeitig fuhr ein 29-Jähriger auf diesem Fahrstreifen. Der 29-Jährige bemerkte den 55-jährigen Fahrer, konnte jedoch nicht rechtzeitig ausweichen. Dadurch stieß der 29-Jährige mit dem Heck des Autos des 55-Jährigen zusammen. Das Auto des 29-Jährigen überschlug sich und schleuderte über die gesamte Fahrbahn.
Der 55-Jährige blieb unverletzt. Der 29-Jährige, sowie ein 32-jähriger und ein 55-jähriger Mitfahrer konnten sich selbst aus dem umgekippten Auto befreien. Alle drei wurden nur leicht verletzt.
Der Gesamtschaden an den Autos beläuft sich auf etwa 89.000EUR.
Die B17 war für etwa 2 Stunden während der Unfallaufnahme gesperrt. Die Polizei ermittelt nun gegen den 55-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Der 55-Jährige ist deutscher Staatsbürger.
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Brand
Augsburg (ost)
In Kühbach brach am Dienstag (23.06.2026) ein Feuer in der Lagerhalle einer Zimmerei in der Mühlenstraße aus. Ein 39-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Um 00.45 Uhr entdeckte ein Angestellter das Feuer und rief den Notruf. Die Feuerwehr löschte den Brand. Wegen des starken Rauchs musste zeitweise die nahe gelegene Bahnstrecke gesperrt werden. Der 39-jährige Mitarbeiter erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der Schaden wird laut ersten Schätzungen im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen.
Die Kriminalpolizei Augsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort übernommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Unfallflucht
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Montag (22.06.2026) ereignete sich auf der Roten-Torwall-Straße eine Fahrerflucht.
Um 12.30 Uhr fuhr ein 41-jähriger Autofahrer auf der linken Spur der Rote-Torwall-Straße in Richtung Norden. Ein bisher unbekannter Täter fuhr zeitgleich auf der rechten Spur. In der Kurve zur Eserwallstraße geriet der unbekannte Täter auf die Fahrspur des 41-Jährigen. Dieser musste ausweichen und kollidierte mit einer Ampel.
Der unbekannte Täter flüchtete unerkannt. Die 41-Jährige wurde leicht verletzt.
Das Fahrzeug der 41-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt etwa 10.000EUR. Die Polizeiinspektion Augsburg Süd ermittelt nun unter anderem wegen Fahrerflucht.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich ebenfalls bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Autobahnpolizei ermittelt nach Unfallflucht
Augsburg (ost)
Am Montag (22.06.2026) ereignete sich auf der B17 in Richtung Süden/Höhe Messe eine Verkehrsunfallflucht.
Um etwa 17.15 Uhr fuhr ein 39-jähriger Fahrer auf dem linken Fahrstreifen der B17 in Richtung Süden. Gleichzeitig fuhr ein unbekannter Täter mit seinem Baustellenfahrzeug und Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen.
An der Ausfahrt Messe geriet das Fahrzeug des unbekannten Täters auf den linken Fahrstreifen, was zu einer Kollision zwischen dem Anhänger und dem Auto des 39-Jährigen führte. Der unbekannte Täter fuhr danach unerkannt weiter.
Der 39-jährige Autofahrer blieb unverletzt, aber es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro.
Die Autobahnpolizei ermittelt nun wegen Fahrerflucht. Zeugen werden gebeten, sich bei der APS Gersthofen unter der 0821/323-1910 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl
Augsburg (ost)
Die Universitätsgegend - Schon am Samstag (20.06.2026) wurde eine Gitarre von einem oder mehreren bisher unbekannten Tätern gestohlen.
Um 14.45 Uhr stellte ein 38-Jähriger seine Kazuo Sato Gitarre vor einem Supermarkt in der Professor-Messerschmitt-Straße ab, um einer gestürzten Person zu helfen. Als er danach zu seiner Gitarre zurückkehrte, bemerkte er, dass sie gestohlen worden war.
Der Schaden beläuft sich auf einen Wert im mittleren vierstelligen Bereich.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich ebenfalls bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach räuberischem Diebstahl
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Am Montag (22.06.2026) hat ein bisher unbekannter Dieb mehrere Bierdosen aus einer Tankstelle am Leonhardsberg gestohlen und dann unerkannt geflohen.
Um 21.00 Uhr betrat der unbekannte Dieb die Tankstelle, nahm die Getränke und verließ den Laden. Ein 52-jähriger Mann versuchte, den Dieb aufzuhalten. Da er jedoch verbal bedroht wurde, konnte der Dieb entkommen.
Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischem Diebstahl.
Der unbekannte Dieb wird wie folgt beschrieben: - Etwa 20 Jahre alt - Trug ein graues T-Shirt und eine hellblaue Jeans - Hatte einen schwarzen Rucksack dabei
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der 0821/323-2110 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl
Augsburg (ost)
Augsburg - Schon am Sonntag (14.06.2026) haben ein oder mehrere unbekannte Täter einen Aufsitzrasenmäher mit Anhänger gestohlen und sind damit im Gögginger Wäldchen herumgefahren.
Um 20.15 Uhr wurde der Polizei ein brennender Aufsitzrasenmäher im Gögginger Wäldchen gemeldet. Offenbar haben die Täter das Fahrzeug gegen einen Baum gefahren und es brannte dann aufgrund des Aufpralls aus. Die Feuerwehr konnte den Brand ohne Schaden an der Vegetation löschen.
Vorher beobachtete ein Passant mehrere Jugendliche, die mit dem Aufsitzrasenmäher durch den Wald fuhren.
Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls. Der Schaden beläuft sich auf einen Betrag im unteren vierstelligen Bereich. Die Polizeiinspektion Augsburg Süd bittet um Mithilfe. Der Besitzer des Aufsitzrasenmähers und des Anhängers wird gesucht. Der Besitzer und Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der 0821/323-2710 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung
Augsburg (ost)
In der Stadtmitte - Am Sonntag (14.06.2026) zwischen 16.15 Uhr und 19.15 Uhr wurden neun Fahrzeuge in der Reischlestraße von einem oder mehreren bisher unbekannten Tätern beschädigt.
Der Täter zerkratzte die Fahrzeuge während des Vorfalls mit einem unbekannten Gegenstand. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich.
Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung in mehreren Fällen. Personen, die relevante Beobachtungen während des Vorfalls gemacht haben oder deren Fahrzeug ebenfalls beschädigt wurde, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der 0821/323-2110 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach versuchtem Tötungsdelikt
Augsburg (ost)
Innenstadt - Am Sonntag (21.06.2026) ereignete sich in einer Arbeiterunterkunft in der Auenstraße eine körperliche Auseinandersetzung zwischen insgesamt fünf Personen. Während des Vorfalls wurde ein 29-jähriger Mann um 01.15 Uhr schwer mit einem Messer verletzt.
Der verletzte 29-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nach den aktuellen Informationen bestand keine unmittelbare Lebensgefahr.
Ein anderer Beteiligter, ein 40-jähriger Mann, erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.
Drei weitere Personen, die mutmaßlich an der Auseinandersetzung beteiligt waren, konnten nach dem Vorfall nicht mehr gefunden werden und sind derzeit auf der Flucht. Der genaue Ablauf des Geschehens wird derzeit ebenfalls von der Kriminalpolizei untersucht. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Alle Beteiligten haben die georgische Staatsangehörigkeit.
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HZA-A: Durchsuchungen auf Baustellen und Wohnungen im süddeutschen RaumHauptzollamt Augsburg ermittelt wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung in der Baubranche
Augsburg/Schwaben (ost)
Die Zollfahndung Schwarzarbeit durchsuchte heute verschiedene Objekte in Bayern und Baden-Württemberg. Die circa 370 Einsatzkräfte aus verschiedenen Hauptzollämtern konnten in den Geschäftsräumen, Baustellen und Wohnungen der Verdächtigen umfangreiches Beweismaterial sicherstellen. Die Staatsanwaltschaft Augsburg führt derzeit Ermittlungen gegen acht Verdächtige. Diese werden beschuldigt, Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß bei der Sozialversicherung angemeldet, Ausländer eingeschleust und Beihilfe zu diesen Taten geleistet zu haben. Die Verdächtigen sollen sich zu einer Bande zusammengeschlossen haben, um im Rahmen eines Werkvertrags Arbeitnehmer aus einem Drittland illegal nach Deutschland einzuschleusen. Der derzeit geschätzte Schaden bei der Sozialversicherung beläuft sich auf 23.000.000 EUR. Bei den Durchsuchungen wurde Bargeld in Höhe von ungefähr 250.000 Euro sichergestellt. Außerdem wurden mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt. Vier Personen wurden festgenommen. Nach den Durchsuchungen werden die Beweismittel von den Einsatzkräften ausgewertet. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen veröffentlicht werden.
Kontaktperson:
Dr. Andreas Dobler, Oberstaatsanwalt, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Augsburg, Gögginger Straße 101, 86199 Augsburg, Telefon: 0821/3105-1227, Telefax: 0821/3105-1384, Mobil: 0173/86 38 686, E-Mail: PRESSESTELLE@sta-a.bayern.de
Adrian Kube, Hauptzollamt Augsburg, Prinzregentenplatz 3, 86150 Augsburg, Telefon: 0821/5012-161, Mobil (Presse): 0151/209 941 84, E-Mail: presse.hza-augsburg@zoll.bund.de
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Hauptzollamt Augsburg
Adrian Kube
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Mobil: 0151/209 941 84
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THW Bayern: Über 200 Einsatzkräfte beraten in München über Krisenvorsorge. THW Bayern bringt Hilfsorganisationen, Behörden und Experten zusammen.
München (ost)
Wie gut ist Bayern auf Krisen, großflächige Ausfälle kritischer Infrastruktur oder hybride Bedrohungen vorbereitet? Mit dieser Frage beschäftigten sich mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Zivilschutzfachtagung des THW Bayern auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr München.
Vertreterinnen und Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW), der Bergwacht Bayern, des Malteser Hilfsdienstes, Des Medizinisches Katastrophenhilfswerk, des Landesamtes für Bevölkerungsschutz sowie weiterer Behörden und Organisationen kamen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und gemeinsam die Vorbereitung auf den Zivilschutzfall voranzutreiben.
Die aktuelle sicherheitspolitische Lage macht deutlich: Zivilschutz ist kein Thema vergangener Jahrzehnte. Die Bedrohungen haben sich verändert - von Naturereignissen und langanhaltenden Stromausfällen über Desinformation bis hin zu den Auswirkungen internationaler Konflikte auf die innere Sicherheit. Umso wichtiger ist eine enge Zusammenarbeit aller Akteure im Bevölkerungsschutz.
Der Landesbeauftragte des THW Bayern Dr. Fritz Helge Voß, zog in seinem Vortrag Bilanz über die Entwicklungen der vergangenen Monate. Unter dem Titel "Wo standen wir vor einem Jahr - wo stehen wir heute?" zeigte er auf, welche Maßnahmen das THW Bayern bereits ergriffen hat, um seine Einsatzbereitschaft im Zivilschutz weiter zu stärken. "Wir sind resilient. Wir können handeln. Wir wissen, was zu tun ist", lautete seine zentrale Botschaft.
Dazu wurden unter anderem taktische Einsatzleitlinien entwickelt, die mittlerweile in allen Ortsverbänden beübt werden. Gleichzeitig hat das THW Bayern zahlreiche Fortbildungen zum Umgang mit Desinformation durchgeführt. Ergänzend entstand eine Taschenkarte, die THW-Einsatzkräften Hilfestellungen beim Erkennen und Bewerten von Desinformation sowie beim Umgang mit entsprechenden Situationen bietet.
Einen eindrucksvollen Überblick über die aktuelle geopolitische Lage und deren Auswirkungen auf den Bevölkerungsschutz vermittelte das Landeskommando Bayern. Der Vortrag machte deutlich, dass Sicherheit heute nicht mehr ausschließlich militärisch gedacht werden kann. Eine leistungsfähige Zivilverteidigung und ein robuster Bevölkerungsschutz sind wesentliche Bestandteile der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge.
Wie diese Vorbereitung konkret aussehen kann, zeigten mehrere THW-Ortsverbände anhand von Best-Practice-Beispielen. Vorgestellt wurden unter anderem Maßnahmen zur Bevorratung, zur Härtung eigener Liegenschaften sowie Konzepte zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit auch in langanhaltenden Krisenlagen.
Am Nachmittag vertieften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Inhalte in zehn Fachforen. Themen waren die Durchhaltefähigkeit der Ortsverbände, taktische Einsatzleitlinien, psychosoziale Notfallversorgung im Zivilschutz, medizinische Versorgung im Krisenfall, die Arbeit des Bayerischen Landesamtes für Bevölkerungsschutz, Ergebnisse aus dem Workshop "Phase Drei", Gewalt gegen Einsatzkräfte, gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge, der Umgang mit Kampfmitteln sowie die Prävention von Unterwanderung und Extremismus.
Die Referentinnen und Referenten kamen unter anderem vom Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen, der bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus, der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie weiteren Fachinstitutionen. Besondere Wertschätzung erfuhren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Prof. Dr. Eva-Maria Kern. In ihren Grußworten hob sie die unverzichtbare Rolle des Ehrenamtes für die Sicherheit der Gesellschaft hervor. Durch die Unterstützung der Universität konnte die Veranstaltung in einem hervorragenden Rahmen durchgeführt werden.
Die Zivilschutzfachtagung machte deutlich: Die Vorbereitung auf Krisen und außergewöhnliche Gefahrenlagen ist eine gemeinsame Aufgabe von Staat, Hilfsorganisationen und Gesellschaft. Gerade in einer Zeit wachsender Unsicherheiten sind Vernetzung, Ausbildung und gemeinsame Standards entscheidende Voraussetzungen für eine wirksame Hilfe im Ernstfall.
Das Ziel der Veranstaltung war deshalb klar: voneinander lernen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam die Resilienz Bayerns stärken. Denn die Herausforderungen für den Bevölkerungsschutz nehmen zu - und Vorbereitung beginnt lange vor dem eigentlichen Ereignis.
"Wir leben nicht mehr in den sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen vergangener Jahrzehnte. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gemeinsam vorbereiten, voneinander lernen und unsere Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln. Die Zivilschutzfachtagung hat hierfür wichtige Impulse gesetzt", lautet das Fazit von Herrn Dr. Fritz Helge Voß, der Initiator der Veranstaltung.
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THW Landesverband Bayern
Annelie Schiller
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POL-MFR: (585) Mutmaßlicher Fahrraddieb festgenommen
Nürnberg (ost)
Dank der aufmerksamen Beobachtung eines Zeugen konnten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West in der Nacht zum Dienstag (23.06.2026) einen mutmaßlichen Fahrraddieb im Norden von Nürnberg festnehmen.
Um 01:30 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf mehrere verdächtige Personen in der Roritzerstraße. Zudem wurden auffällige Geräusche wahrgenommen, die auf einen Fahrraddiebstahl hindeuteten. Daraufhin wurden sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Im Rahmen dieser Maßnahmen sollte gegen 01:40 Uhr ein 23-jähriger deutscher Radfahrer kontrolliert werden. Als die Beamten den Mann ansprachen, versuchte er, der Kontrolle durch Flucht zu entkommen. Nach einer kurzen Verfolgung konnte er jedoch festgenommen werden.
Bei der anschließenden Kontrolle konnte der Verdächtige keine glaubwürdigen Angaben zur Herkunft des mitgeführten Fahrrads machen. Außerdem hatte er typisches Einbruchswerkzeug bei sich. An dem hochwertigen Fahrrad wurden frische Einbruchsspuren entdeckt, die auf einen kürzlich begangenen Diebstahl hinwiesen. Das Fahrrad und das Werkzeug wurden als Beweismittel sichergestellt.
Gegen den 23-Jährigen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls ein.
Erstellt von: Alexander Greil / bl
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Bundespolizeidirektion München: Unter den Rock gefilmtZeugin dokumentiert Tatgeschehen mit Handy
München (ost)
Am Montagabend (22. Juni) hat ein 57-jähriger Mann im Regionalexpress 89 von Augsburg nach München heimlich Aufnahmen unter dem Rock einer 28-jährigen Münchnerin gemacht. Eine Zeugin hat die Tat beobachtet, den Vorfall gefilmt und die Geschädigte darauf aufmerksam gemacht. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen war die 28-Jährige gegen 18:15 Uhr im RE 89 auf dem Weg nach München, als der 57-Jährige heimlich unter ihren Rock gefilmt haben soll. Eine Zeugin hat das Verhalten des Mannes bemerkt, den Vorfall mit ihrem Handy dokumentiert und die Geschädigte informiert. Diese hat den Tatverdächtigen daraufhin konfrontiert und einen Identitätsnachweis verlangt. Der Mann hat sich entschuldigt, die Aufnahmen auf seinem Handy gelöscht und der Geschädigten seinen US-amerikanischen Führerschein gezeigt. Die 28-Jährige hat später bei der Bundespolizeiinspektion München Anzeige erstattet. Die Zeugin hat ihr die von ihr gemachten Videoaufnahmen übermittelt, die nun als wichtiges Beweismittel in die Ermittlungen der Bundespolizei einfließen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen aufgenommen.
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Sina Dietsch
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E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
Bundespolizeidirektion München: Steinwürfe auf DB-Autozug am Bahnhof Georgensgmünd - Zeugenaufruf der Bundespolizei
Georgensgmünd/Nürnberg (ost)
Bisher unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen Sonntagmorgen (21. Juni) und Montagnachmittag (22. Juni) mehrere Fahrzeuge auf einem Autozug am Bahnhof Georgensgmünd schwer beschädigt. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung.
Am Montagnachmittag (22. Juni) gegen 16 Uhr entdeckte eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit die Schäden und informierte die Einsatzleitzentrale der Bundespolizei. Der Güterzug GZ 47169 (Autozug der DB) wurde beschädigt, der bereits am Sonntag (21. Juni) um 10:46 Uhr am Bahnhof Georgensgmünd in Richtung Treuchtlingen abgestellt worden war. Bei der Tatortuntersuchung durch die Bundespolizei wurden insgesamt 13 beschädigte Autos festgestellt, bei denen die Scheiben zerstört wurden. Die unbekannten Täter warfen offensichtlich Schottersteine auf die Fahrzeuge. Außerdem wiesen die Karosserien erhebliche Schäden durch die Steinwürfe auf. Die genaue Höhe des Schadens wird derzeit ermittelt.
Um die Täter zu finden, ist die Bundespolizei auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Zeugen, die zwischen Sonntagmorgen und Montagnachmittag am Bahnhof Georgensgmünd oder an den umliegenden Gleisanlagen verdächtige Personen gesehen haben, werden gesucht. Auch Informationen zu den Steinwürfen selbst oder zur Fluchtrichtung der Täter sind für die Ermittler hilfreich. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der Rufnummer 0911 / 205551 - 0 oder per E-Mail an bpoli.nuernberg@polizei.bund.de entgegen.
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Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.
POL-MFR: (584) Tatverdächtiger nach versuchter Brandlegung an KZ-Gedenkstätte ermittelt.
Hersbruck (ost)
Wie in Bericht 569 vom 16.06.2026 erwähnt, haben Unbekannte zwischen Freitag (12.06.2026) und Montag (15.06.2026) versucht, Feuer an der KZ-Gedenkstätte in Hersbruck (Lkrs. Nürnberger Land) zu legen und hinterließen Graffiti in der Umgebung. Nur kurze Zeit später gelang es den Beamten des Staatsschutzkommissariats der Kriminalpolizei Schwabach, einen Verdächtigen zu identifizieren.
Nach dem Brand an der KZ-Gedenkstätte und dem Fund der Graffiti sicherten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Hersbruck die Spuren am Tatort. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurden diese Spuren vom Staatsschutzkommissariat ausgewertet und Zeugenhinweise überprüft.
Im Rahmen dieser Ermittlungsarbeit geriet ein 27-jähriger Deutscher in den Fokus der Beamten. Die Ermittler konnten ihm die versuchte Brandstiftung an der KZ-Gedenkstätte, die Graffiti vor Ort sowie weitere Schmierereien im Stadtgebiet Hersbruck nachweisen, die er laut den aktuellen Ermittlungen in einer einzigen Nacht angebracht hatte.
Nach den aktuellen Ermittlungen wird angenommen, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Es ergaben sich keine Hinweise auf weitere Verdächtige. Der Mann befindet sich derzeit auf eigenen Wunsch in einer Fachklinik.
Nach Abschluss der Ermittlungen wird das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach den Fall an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth übergeben.
Verfasst von: Oliver Trebing / bl
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FW-M: Brandmeldeanlage detektiert Feuer in Turnhalle (Lehel)
München (ost)
Am Montag, dem 22. Juni 2026, um 18.37 Uhr
In der Seeaustraße
Ein Feuer in einer Turnhalle einer Schule in der Seeaustraße wurde am Montagabend von der Brandmeldeanlage detektiert. Es gab keine Verletzten.
Die automatisierte Alarmmeldung erreichte die Integrierte Leitstelle kurz nach 18.30 Uhr. Daraufhin wurde ein Löschzug zum Einsatzort geschickt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, kam bereits schwarzer Rauch aus den Fenstern. Ein Löschangriff wurde sofort gestartet und zusätzliche Einheiten wurden angefordert. Die Erkundung der stillgelegten Schule durch den Einsatzleiter ergab eine starke Verrauchung des gesamten Gebäudes. Der Brandherd in der unterirdischen Turnhalle wurde nach kurzer Zeit gefunden und gelöscht. Währenddessen durchsuchten weitere Kräfte das weitläufige Gebäude nach Personen. Aufgrund der starken Verrauchung gestalteten sich die Lüftungsmaßnahmen schwierig. Mehrere Fenster und Türen mussten gewaltsam geöffnet werden, um den Brandrauch aus dem ehemaligen Bildungszentrum zu vertreiben. Abschließend half ein Kleinalarmfahrzeug der Polizei beim Verschließen defekter Fenster und Türen. Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach ungefähr fünf Stunden beendet werden.
Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich niemand im Gebäude. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr konnte den Sachschaden nicht beziffern.
(rec)
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Bundespolizeidirektion München: (K)ein KinderstreichWasserbombe verletzt 63-JährigeBundespolizei sucht Zeugen
Ismaning (Lkr. München) (ost)
Am Donnerstag, dem 28. Mai, wurde eine 63-jährige Frau am unterirdischen S-Bahn-Haltepunkt Ismaning durch eine von oben geworfene Wasserbombe verletzt. Die Bundespolizei führt Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung durch und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Um etwa 19:20 Uhr stieg die 63-jährige Deutsche aus Wuppertal an der Haltestelle Ismaning aus der S-Bahn aus, als sie plötzlich von einer Wasserbombe getroffen wurde. Diese wurde durch einen Sichtschacht von der Oberfläche auf den Bahnsteig geworfen. Durch den Aufprall fiel die Frau zu Boden und erlitt erhebliche Verletzungen. Eine bisher unbekannte junge Frau half der Geschädigten unmittelbar nach dem Vorfall und half ihr, wieder aufzustehen. Laut der 63-jährigen Frau wurde auch ihre Sonnenbrille zerkratzt und das Display ihres Handys beschädigt. Die Bundespolizei stellte bei der Auswertung der Videos fest, dass bereits um 18:52 Uhr an derselben Stelle eine Wasserbombe durch den Sichtschacht geworfen wurde. Diese verfehlte knapp einen bisher unbekannten Mann. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung und bittet insbesondere folgende Personen, sich zu melden: den bisher unbekannten Mann, der um 18:52 Uhr beinahe von einer Wasserbombe getroffen wurde, die junge Frau, die der verletzten 63-jährigen Frau nach dem Sturz auf dem Bahnsteig geholfen hat, sowie andere Personen, die Informationen zu dem Vorfall oder möglichen Verdächtigen geben können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550 0 entgegen.
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Sina Dietsch
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polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
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räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
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POL-MFR: (583) Schwerer Verkehrsunfall auf der A 6 - Lkw-Fahrer verstorben
Lauterhofen (ost)
In der Nacht von Montag (22.06.2026) auf Dienstag (23.06.2026) ereignete sich auf der Autobahn A 6 zwischen den Ausfahrten Alfeld und Altdorf/Leinburg ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Lastwagen. Ein 58-jähriger Lastwagenfahrer verstarb noch am Unfallort.
Um 02:00 Uhr fuhr der 58-jährige slowakische Staatsbürger mit seinem Sattelzug auf dem rechten von zwei Fahrstreifen der A 6 in Richtung Heilbronn. In Höhe des Parkplatzes Zankschlag Nord (Markt Lauterhofen, Lkrs. Neumarkt in der Oberpfalz) geriet der Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts auf den Standstreifen und kollidierte mit einem dort stehenden Sattelzug.
Der Fahrer des auffahrenden Lastwagens wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und von den Feuerwehrkräften befreit. Der 58-Jährige verstarb noch am Unfallort.
Der 44-jährige Fahrer (lettisch) des stehenden Sattelzugs wurde mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Autobahn ist in dem betroffenen Abschnitt in Richtung Heilbronn voraussichtlich bis zur Mittagszeit vollständig gesperrt, aufgrund der Bergungsarbeiten. Der Verkehr wird an der Ausfahrt Alfeld umgeleitet.
Die Beamten der Verkehrspolizei Feucht haben vor Ort die Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallursache aufgenommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft werden sie dabei von einem Sachverständigen unterstützt.
Verfasst von: Gloria Güßbacher / bl
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