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Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 25.02.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 25.02.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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25.02.2026 – 17:12

Bundespolizeidirektion München: Haft statt Weiterreise: Bundespolizei Freilassing nimmt zwei Männer fest

Freilassing (ost)

Am Dienstagmorgen, den 24. Februar, wurde von der Bundespolizei am Bahnhof Mühldorf ein 42-jähriger russischer Mann festgestellt, der in einem Regionalzug unterwegs war. Bei der Überprüfung zeigte er seinen russischen Reisepass vor, konnte jedoch keinen erforderlichen Aufenthaltstitel oder ein Visum vorlegen. Daher besteht der Verdacht der illegalen Einreise und des illegalen Aufenthalts in Deutschland. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Sicherung der Abschiebung nach Kroatien im Dublin-Verfahren einem Richter vorgeführt und dann in eine Abschiebeeinrichtung gebracht.

Am selben Tag wurde von der Bundespolizei bei einer Kontrolle am Bahnhof Freilassing ein 48-jähriger staatenloser Mann festgenommen. Der Mann wurde am Mittag in einem Fernverkehrszug überprüft und zeigte einen lettischen Fremdenpass vor. Allerdings konnte er weder ein Visum noch einen gültigen Aufenthaltstitel vorweisen. Ein Datenabgleich ergab mehrere Fahndungsausschreibungen zur Festnahme durch das Ausländeramt Erding sowie die Zentralen Ausländerbehörden in Zirndorf und Oberbayern München. Es stellte sich heraus, dass der Mann Anfang des Jahres bereits abgeschoben worden war. Gegen ihn besteht ein Einreise- und Aufenthaltsverbot bis Mai 2033. Trotzdem wurde er wegen des Verdachts der versuchten illegalen Einreise vorläufig festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Freilassing gebracht. Ein Richter bestätigte die beantragte Untersuchungshaft und der Mann wurde in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.

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Carolin Nowag
Telefon: 08654 7706-105
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de


Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz
in Freilassing besteht ein weiterer Standort beim Bundespolizeirevier
in Mühldorf am Inn.

25.02.2026 – 15:43

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Wohnungseinbruch

Augsburg (ost)

Lauingen - In der Nacht vom 23.02.2026 auf den 24.02.2026 ereignete sich ein Wohnungseinbruchdiebstahl in einem Haus in Lauingen an der Donau, verübt von bislang unbekannten Tätern.

Die Einbrecher gelangten in das Haus einer 61-jährigen Frau. Beim Einbruch wurden neben verschiedenen Gegenständen auch ein gelber Renault Twingo mit den Autoschlüsseln gestohlen.

In derselben Nacht wurde versucht, mit der gestohlenen EC-Karte an verschiedenen Geldautomaten Bargeld abzuheben. Dies gelang mindestens zweimal mit einem Gesamtbetrag im niedrigen vierstelligen Bereich.

Am Abend des 24.02.2026 fiel der Polizeistreife in Lauingen der gestohlene gelbe Renault Twingo auf. Die Streife wollte das Fahrzeug überprüfen. Der Fahrer ignorierte jedoch den Anhalteversuch und versuchte, sich der Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei wurden eine deutlich zu hohe Geschwindigkeit und riskante Überholmanöver festgestellt. Nachdem weitere Streifen hinzugezogen wurden, stoppten die Beamten das Fahrzeug in Dillingen. Die vier Personen im gelben Renault Twingo versuchten zu Fuß zu flüchten. Drei der Insassen wurden von der Polizei kurz darauf festgenommen. Auch die vierte Person wurde im Laufe des Abends von den Fahndungskräften gefasst.

Bei den ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass zwei der Insassen, der 18-jährige Fahrer und ein 19-Jähriger, für den Einbruch verantwortlich waren. Die anderen beiden Insassen waren zum Zeitpunkt der Kontrolle nur Mitfahrer. Der 18-jährige Fahrer besitzt keine gültige Fahrerlaubnis.

Da der 19-jährige Verdächtige keinen festen Wohnsitz nachweisen konnte, wurde er am 25.02.2026 einem Richter am Amtsgericht Augsburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde Haftbefehl erlassen. Der Beschuldigte wurde inhaftiert. Der 18-jährige Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Gegen den 18-Jährigen und den 19-Jährigen wird derzeit unter anderem wegen Verdachts auf Wohnungseinbruchdiebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis und verbotenes Kraftfahrzeugrennen ermittelt.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Dillingen unter der Telefonnummer 09071/56-0 zu melden.

Die Ermittlungen in diesem Fall dauern derzeit an.

Der 18-Jährige und der 19-Jährige sind deutsche Staatsbürger.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
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E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de

25.02.2026 – 15:42

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Einbruch

Augsburg (ost)

Schwabmünchen - Zwischen Montag (23.02.2026), 18.15 Uhr, und Dienstag (24.02.2026), 08.00 Uhr, drangen ein oder mehrere bisher unbekannte Täter gewaltsam in eine Werkstatt in der Herbststraße ein.

Der oder die Täter stahlen mehrere Gegenstände aus der Werkstatt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch ermittelt. Der entstandene Beuteschaden wird derzeit noch ermittelt.

Die Kriminalpolizei Augsburg führt nun Ermittlungen wegen Diebstahls durch. Zeugenhinweise können bei der Kripo Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 gemeldet werden.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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25.02.2026 – 15:42

POL Schwaben Nord: Polizei durchsucht Anwesen nach weiteren Waffen

Augsburg (ost)

In der offiziellen Pressemitteilung (Nr.2025) vom 29.10.2025 wurde Folgendes bekannt gegeben:

Hochzoll - Seit dem vergangenen Freitag (24.10.2025) wird ein Einfamilienhaus in der Edelsbergerstraße von der Polizei durchsucht. Die Beamten haben bereits mehrere illegale Waffen, Munition und Gegenstände entdeckt.

Ein Verwandter des 77-jährigen Hausbewohners informierte die Polizei darüber, dass er seit einiger Zeit keinen Kontakt zu ihm herstellen konnte. Bei einer Überprüfung fand eine Polizeistreife den Mann tot in seinem Haus vor. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge liegt eine natürliche Todesursache vor.

Beim Betreten des Hauses stießen die Beamten auf illegale Gegenstände, Munition und Waffen. Seit Freitag durchsucht die Polizei das Haus nach weiteren illegalen Gegenständen. Spezialkräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes sind ebenfalls vor Ort. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Über die Ergebnisse der Maßnahmen und weitere Details werden wir zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Von hier an neu:

Hochzoll - Am Dienstag (24.02.2026) fand eine erneute Durchsuchung des Anwesens in der Edelbergstraße statt. Dabei wurden die PI Augsburg Ost und die Kriminalpolizei Augsburg von Spezialisten des BKA sowie der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Aufgrund der bisherigen Untersuchungen konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich weitere Waffen oder Munition auf dem Grundstück befinden. Daher wurde der Garten sowie die Gebäude auf dem Grundstück mit einem Bodenradar und mehreren Metalldetektoren durchsucht.

Mithilfe der technischen Geräte konnten erneut Sprengkörper, Waffenteile, Schwarzpulver und eine mittlere vierstellige Anzahl an Schuss Munition gefunden werden.

Die Durchsuchung wurde am Abend des 24.02.2026 abgeschlossen. Weitere Durchsuchungen sind derzeit nicht geplant.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg dauern weiterhin an.

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25.02.2026 – 15:41

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach gefährlicher Körperverletzung

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Dienstag (24.02.206) gab es einen Konflikt zwischen einem 15-Jährigen und einem 16- und 18-Jährigen in der Fuggerstraße. Der 15-Jährige wurde leicht verletzt.

Etwa um 14.30 Uhr kam es anscheinend zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 15-Jährigen und den beiden 16- und 18-Jährigen. Später sprühte der 16-Jährige angeblich Pfefferspray auf den 15-Jährigen. Danach flüchteten die beiden mit anderen Personen. Der 15-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Bei sofortigen Fahndungsmaßnahmen fanden Beamte den 18-Jährigen. Außerdem identifizierten die Beamten den 16-Jährigen und eine Zeugin.

Die Beamten beschlagnahmten das Pfefferspray des 16-Jährigen und nahmen den 18-Jährigen erkennungsdienstlich auf.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der 15-Jährige hat die mazedonische Staatsangehörigkeit, der 16-Jährige hat die libysche Staatsangehörigkeit und der 18-Jährige ist staatenlos.

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25.02.2026 – 15:40

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt wegen Urkundenfälschung

Augsburg (ost)

Lechhausen - Am Dienstag (24.02.2026) wurde ein 39-jähriger Autofahrer in der Schillstraße von einer Polizeistreife der Verkehrspolizei Augsburg kontrolliert.

Um 21.00 Uhr führten die Polizisten eine Kontrolle des 39-Jährigen durch und stellten fest, dass sein Fahrzeug bereits außer Betrieb gesetzt war. Darüber hinaus übergab der 39-Jährige den Beamten einen offensichtlich gefälschten Führerschein.

Die Fahrt wurde gestoppt und sowohl der Fahrzeugschlüssel als auch der Führerschein des 39-Jährigen wurden sichergestellt. Zudem musste er eine Sicherheitsleistung im niedrigen vierstelligen Bereich hinterlegen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz gegen den 39-Jährigen.

Der 39-Jährige ist rumänischer Staatsbürger.

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25.02.2026 – 15:40

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl aus einer Kirche

Augsburg (ost)

In Hochzoll wurde zwischen Montag (16.02.2026), 10.00 Uhr, und Freitag (20.02.2026), 17.00 Uhr, eine Kirche in der Friedberger Straße von einem oder mehreren bisher unbekannten Tätern betreten.

Bei dem Vorfall wurden mehrere Gegenstände gestohlen. Der genaue Wert des Diebesguts wird derzeit ermittelt.

Die Polizei in Augsburg hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen. Hinweise von Zeugen werden unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegengenommen.

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25.02.2026 – 14:57

HZA-A: Dreitägige Mindestlohn-Sonderprüfung des Hauptzollamts AugsburgDer ZOLL im Einsatz für die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns

Augsburg/Kempten/Lindau/Ingolstadt/Schwaben/Oberbayern (ost)

Letzte Woche am Donnerstag, Freitag und Samstag hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Augsburg in ihrem Zuständigkeitsbereich (Schwaben und Teile Oberbayerns) speziell die Einhaltung des Mindestlohns im Gastronomie- und Beherbergungsgewerbe überprüft.

Über 67 Einsatzkräfte waren insgesamt beteiligt. Es wurden 29 Betriebe besucht und 95 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. Die Zöllner der FKS des Hauptzollamts Augsburg haben vor Ort drei Strafverfahren und sechs Bußgeldverfahren eingeleitet. Diese Zahlen könnten noch steigen, da umfangreiche Nachprüfungen nach den durchgeführten Befragungen folgen.

Die Gastronomie- und Beherbergungsbranche zählt zu den größten und arbeitsintensivsten Branchen und unterliegt unter anderem den Bestimmungen des Mindestlohngesetzes. Seit dem 01. Januar 2026 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto pro Stunde.

Zusätzliche Informationen:

Der Zoll führt das ganze Jahr über regelmäßig sowohl bundesweite Schwerpunktprüfungen als auch regionale Sonderprüfungen und örtliche Prüftage auf Grundlage eines risikoorientierten, ganzheitlichen Prüfansatzes durch. Dies bedeutet, dass unter anderem überprüft wird, ob Arbeitgeber ihre Mitarbeiter ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, der Mindestlohn eingehalten wird, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden, Ausländer die erforderliche Genehmigung bzw. Aufenthaltstitel für die Beschäftigung besitzen oder möglicherweise sogar ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Zwangsarbeit oder Menschenhandel im Zusammenhang mit der Beschäftigung vorliegen.

Weitere Informationen zu den Aufgaben des Zolls finden Sie unter www.zoll.de Der ZOLL bildet aus: www.zoll-karriere.de

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Hauptzollamt Augsburg
Adrian Kube
Telefon: 0821 5012 161
E-Mail: presse.hza-augsburg@zoll.bund.de
www.zoll.de

25.02.2026 – 11:22

FW-M: Schwan auf Abwegen (Schwabing)

München (ost)

Am Dienstag, den 24. Februar 2026, um 14.44 Uhr

In der Berliner Straße

Ein Schwan landete am Dienstag auf dem Dach eines Gebäudes in der Berliner Straße und war dort gefangen.

Aufgrund der Bauweise der Fassade konnte das Tier nicht mehr eigenständig vom Dach wegkommen. Mehrere Flugversuche schlugen fehl. Letztendlich informierte eine Anruferin die Integrierte Leitstelle München über die prekäre Situation des Wasservogels.

Die Feuerwehr München kam dem Schwan schnell zu Hilfe: Mit einer Drehleiter wurde er vom Dach gerettet. Danach wurde der Vogel unverletzt im Englischen Garten in die Freiheit entlassen. Warum der Schwan auf dem Dach gelandet ist, bleibt der Feuerwehr unbekannt.

(bro)

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Pressekontakt:
Feuerwehr München
Pressestelle
Telefon: 089 / 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 15:00 Uhr, Freitag von 08:30 bis
12:00 Uhr)
E-Mail: presse.feuerwehr@muenchen.de

Internet: www.feuerwehr-muenchen.de
Twitter: www.twitter.com/BFMuenchen
Facebook: www.facebook.com/feuerwehr.muenchen/
LinkedIn: www.linkedin.com/company/feuerwehrmuenchen
Instagram: www.instagram.com/feuerwehrmuenchen/

25.02.2026 – 10:40

HZA-SW: Großeinsatz des Zolls in komplexem Kettenbetrugsverfahren - Hauptzollamt Schweinfurt koordiniert Durchsuchungen in sieben Bundesländern - Hauptbeschuldigter in Untersuchungshaft

Schweinfurt / Frankfurt am Main / Hamburg / Hanau / Karlsruhe (ost)

Im Namen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main führt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls seit den frühen Morgenstunden mit einer Vielzahl an Einsatzkräften eine Operation gegen ein komplexes Kettenbetrugsnetzwerk, insbesondere im Sicherheitsgewerbe, durch.

Sechs Verdächtige im Alter von 24 bis 52 Jahren stehen im Mittelpunkt der Ermittlungen. Ihnen wird vorgeworfen, durch ein System von sogenannten Abdeckrechnungen Schwarzgeld generiert zu haben, um Personal, insbesondere im Sicherheitsbereich, illegal zu entlohnen. Auf diese Weise sollen erhebliche Summen an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen hinterzogen worden sein. Der bisherige Schaden durch dieses System beläuft sich auf mehr als 3,1 Millionen Euro.

Mehr als 220 Zollbeamte, darunter Spezialeinheiten und ein Bargeldspürhund, durchsuchen derzeit knapp 20 Wohn- und Geschäftsräume in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein im Rahmen dieser Maßnahmen. Die Steuerfahndung unterstützt den Zoll dabei. Der Schwerpunkt liegt auf den Durchsuchungen in Karlsruhe und Hamburg.

Ein Haftbefehl gegen einen der Beschuldigten, der vom Amtsgericht Frankfurt am Main erlassen wurde, wurde bereits gestern vollstreckt.

Bei den heutigen Durchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel, darunter Computer und Mobiltelefone, sichergestellt. Diese werden nun von Spezialisten des Zolls ausgewertet. Um staatliche Ansprüche zu sichern, hat das Amtsgericht Frankfurt am Main auf Antrag der Staatsanwaltschaft Vermögensarreste in Höhe von mehr als 2,7 Millionen Euro angeordnet.

Die Ermittlungen und die Auswertung der Beweismittel dauern an.

Hintergrundinformationen:

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Schweinfurt überprüft und ermittelt unter anderem sehr komplexe Formen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung, wie beispielsweise Kettenbetrug.

Beim Kettenbetrug nutzen die Täterfirmen mehrstufige Konstruktionen aus Scheinfirmen und sogenannten Abdeckrechnungen. Dabei werden gefälschte Rechnungen für nie erbrachte Leistungen ausgestellt, um illegale Schwarzlohnzahlungen zu verbergen oder Geldströme zu verschleiern.

Durch dieses Vorgehen entsteht der Eindruck regulärer Geschäftsbeziehungen, während tatsächlich Sozialversicherungsbeiträge und Steuern in großem Umfang hinterzogen werden. Oft sind die beteiligten Firmen nur für kurze Zeit aktiv und ändern regelmäßig ihre Namen, die verantwortlichen Personen oder ihre Geschäftssitze, um eine Verfolgung durch Ermittlungsbehörden zu erschweren.

Der Zoll bekämpft diese Formen organisierter Wirtschaftskriminalität mit spezialisierten Ermittlungsgruppen, die die komplexen Finanzströme und Scheinstrukturen aufdecken und die Verantwortlichen strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen.

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Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main
Pressesprecher
Oberstaatsanwalt Dominik Mies
Tel.: 069/1367-8450
E-Mail: pressestelle@sta-frankfurt.justiz.hessen.de

Hauptzollamt Schweinfurt
Pressesprecher
Benedikt Danz
Tel.: 09721/6464-1030
E-Mail: presse.hza-schweinfurt@zoll.bund.de

25.02.2026 – 10:26

POL-MFR: (181) 61-jähriger Stefan N. aus Nürnberg-Katzwang vermisst - Öffentlichkeitsfahndung

Nürnberg (ost)

Seit gestern Abend (23.02.2026) wird Stefan N., 61 Jahre alt, aus Nürnberg-Katzwang vermisst. Die Polizei bittet um Unterstützung von der Öffentlichkeit.

Herr N. wird seit gestern Abend vermisst. Seit gestern laufen umfangreiche Suchaktionen, die von der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt werden. Bei der Suche wurden Suchhunde und ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Leider wurde der Vermisste bisher nicht gefunden.

Weitere Informationen sowie ein Foto des Vermissten finden Sie unter folgendem Link:

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/098803/index.html

Hinweise zum Verbleib des Vermissten nimmt der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 3333, jede andere Dienststelle sowie der Polizeinotruf 110 entgegen.

Verfasst von: Oliver Trebing

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Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro - Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
D-90443 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten:
Montag bis Donnerstag
07:00 bis 16:00 Uhr
Freitag
07:00 bis 15:00 Uhr
Sonntag
11:00 bis 14:00 Uhr

Telefon: +49 (0)911 2112 1030

Außerhalb der Bürozeiten:

Telefon: +49 (0)911 2112 1553

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h

25.02.2026 – 09:27

HZA-RO: Mindestlohnprüfung des ZOLLs in sogenannten RisikobranchenHauptzollamt Rosenheim mit zahlreichen Kräften im Einsatz

Rosenheim, Bad Reichenhall, Traunstein, Altötting, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech, Starnberg (ost)

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Rosenheim führte in der vergangenen Woche eine großangelegte risikoorientierte Sonderprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung mit dem Schwerpunkt "Einhaltung des Mindestlohns" durch. Die Prüfungen fanden in den Landkreisen Miesbach, Bad Reichenhall, Traunstein, Altötting, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, Weilheim-Schongau und Starnberg statt. Insgesamt beteiligten sich an den Maßnahmen 67 Zöllnerinnen und Zöllner der drei Standorte Rosenheim, Traunstein und Weilheim. Die Prüfmaßnahmen wurden unter Beteiligung der European Labour Authority (ELA) durch Beamte aus Italien und Österreich begleitet, welche selbst im eigenen Land im Einsatz gegen Schwarzarbeit sind. Insgesamt wurden 106 Personen nach ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. In 22 Fällen wurden Geschäftsunterlagen bei den Arbeitgebern unmittelbar im Laufe der Prüfung kontrolliert. In einem Friseurbetrieb im Landkreis Starnberg leitete das Hauptzollamt Rosenheim noch vor Ort ein Bußgeldverfahren gegen den Arbeitgeber ein. Die Zöllnerinnen und Zöllner hatten festgestellt, dass die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten des Arbeitgebers nach dem Mindestlohngesetz nicht eingehalten wurden.

Nach risikoorientierten Gesichtspunkten kontrollierte der ZOLL in den genannten Landkreisen unter anderem Unternehmen auf Baustellen, in Gaststätten, Kosmetik- und Friseurstudios sowie in Speditionsunternehmen. "Bei allen Prüfungen handelte es sich um Präventivmaßnahmen, die zu einer Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung beitragen und zu einem erhöhten Unrechtsbewusstsein in der Bevölkerung führen sollen.", fasst Marion Dirscherl, Pressesprecherin des Hauptzollamts Rosenheim, zusammen. Seit dem 1. Januar 2026 beträgt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn 13,90 Euro brutto pro Stunde. Hierauf hat grundsätzlich jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer Anspruch. Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber, die diesen Anspruch unterschreiten, sind unwirksam und werden bei Aufdeckung geahndet. Neben dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn gibt es in mehreren Branchen spezielle Branchenmindestlöhne wie zum Beispiel in der Pflege, der Gebäudereinigung und im Dachdecker-, Elektro- und Maler- und Lackiererhandwerk.

In 24 Sachverhalten ergaben sich Anhaltspunkte, die weitere Prüfungen unter anderem im Hinblick auf die Einhaltung des Mindestlohnes und der möglichen unerlaubten Ausländerbeschäftigung nach sich ziehen. Gerade bei der Aufdeckung von Mindestlohn-Verstößen sind im Rahmen der umfangreichen Nachermittlungen die vor Ort erfassten Aussagen der befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Einstieg in tiefergehende erforderliche Geschäftsunterlagenprüfungen, insbesondere der Lohn- und Finanzbuchhaltung.

Die nun folgenden Prüfungen beinhalten die Verknüpfung, den Abgleich und die Analyse von verschiedenen Unterlagen, aus denen Art, Umfang, Dauer und Entgelthöhe von Beschäftigungsverhältnissen hervorgehen bzw. ermittelt werden können. Hierbei steht der ZOLL in engem Informationsaustausch mit den verschiedenen Zusammenarbeitsbehörden sowie der Rentenversicherung.

Bei den Prüfungen der FKS werden regelmäßig Verstöße gegen die Mindestlohnbedingungen mit unterschiedlichen Manipulations- bzw. Begehungsformen festgestellt. Beispielsweise werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Praktikanten, Auszubildende oder Selbständige bezeichnet. Auch werden oftmals Stundenaufzeichnungen unrichtig, unvollständig bzw. gar nicht geführt, um Mindestlohnverstöße zu verschleiern.

Zusatzinformation

Das Hauptzollamt Rosenheim informiert unter anderem über die Arbeit der FKS am 18.04.2026 am Tag der Ausbildung (von 10:00 bis 13:00 Uhr) und am Tag der offenen Tür (von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr). Das Vormittagsprogramm richtete sich speziell an Interessierte an einer Ausbildung oder einem dualen Studium beim ZOLL; ab 13:00 Uhr stehen die Pforten für alle Bürgerinnen und Bürger geöffnet, die an der Arbeit des ZOLLs (75 Jahre ZOLL in der Bundesrepublik Deutschland) interessiert sind. Näheres unter: https://www.zoll.de/SharedDocs/Dienststellen/DE/1_DSSD_Importer/Hauptzollamt/HZA_Rosenheim/HZA_Rosenheim_7750/HZA_Rosenheim_7750.html?category=Ausbildung

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Hauptzollamt Rosenheim
Marion Dirscherl
Telefon: 08031-3006-7100
E-Mail: Presse.HZA-Rosenheim@zoll.bund.de
www.zoll.de

25.02.2026 – 09:05

HZA-LA: Jahresbilanz 2025 der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Hauptzollamt Landshut erfolgreich beim Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung Gesamtschaden von über 13 Millionen Euro aufgedeckt

Landshut (ost)

Im Jahr 2025 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Landshut weiterhin konsequent gegen Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und den Missbrauch von Sozialleistungen vorgegangen. Die Zöllner und Zöllnerinnen an den Standorten in Altdorf bei Landshut, Plattling, Pfarrkirchen und Passau sind flächendeckend im Regierungsbezirk Niederbayern (mit Ausnahme des südlichen Landkreises Kelheim) sowie in den oberbayerischen Landkreisen Dachau, Erding und Freising (ohne den Flughafen München) präsent.

Im letzten Jahr führten die Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit 538 Prüfungen von Arbeitgebern und 6.904 Befragungen von Personen durch. Nach den Befragungen der Arbeitnehmer vor Ort folgen oft detaillierte und aufwendige Prüfungen von Geschäftsunterlagen sowie weiterführende Ermittlungen. Insgesamt wurden 1.551 Strafverfahren und 699 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Anzahl der abgeschlossenen Ermittlungsverfahren wegen Straftaten stieg um fast 21 Prozent auf 1.736 im Vergleich zu 1.440 im Vorjahr.

Die oft komplizierten Ermittlungen führten zu Freiheitsstrafen von insgesamt über 32 Jahren.

Die konsequente Vorgehensweise und die konsequente Verfolgung von Rechtsverstößen zeigen sich in den verhängten Strafen. Die Summe der Geldstrafen aus Urteilen und Strafbefehlen stieg im Vergleich zum Vorjahr (rund 1,06 Millionen Euro) um fast 25 Prozent auf über 1,3 Millionen Euro an. Im Rahmen der straf- und bußgeldrechtlichen Ermittlungen des Hauptzollamts Landshut wurde ein Gesamtschaden von über 13 Millionen Euro festgestellt. Dieser Betrag übertraf das Ergebnis des Vorjahres (über neun Millionen Euro) um fast 46 Prozent. Der Schaden setzt sich aus nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen, hinterzogenen Steuern und weiteren finanziellen Schäden zusammen, darunter nicht gezahlte Mindestlöhne, ausstehende Beiträge zu Urlaubskassen und unrechtmäßig bezogene Sozialleistungen.

Am 20. Februar 2026 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Landshut verdachtsunabhängige Prüfungen durch, bei denen der Schwerpunkt auf der Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns lag. Der allgemeine gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 Euro pro Stunde, in bestimmten Branchen gelten verbindliche Branchenmindestlöhne. Wenn diese nicht eingehalten werden, schadet dies nicht nur den Arbeitnehmern, den Sozialversicherungsträgern, sondern auch den ehrlichen Unternehmern, die faire Löhne und Steuern zahlen.

Insgesamt wurden 26 Betriebe in den Landkreisen Landshut, Erding, Dachau und Pfarrkirchen von den Zöllnern kontrolliert. Im Rahmen der Maßnahmen wurden 65 Beschäftigte - unter anderem aus Gastronomie, Bauwesen und Einzelhandel - zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. Aus diesen Befragungen ergaben sich mehrere Hinweise auf mögliche Verstöße, beispielsweise gegen sozialversicherungs- und aufenthaltsrechtliche Bestimmungen sowie wegen nicht gezahlter Mindestlöhne. An die Kontrollen schließen sich nun umfassende Prüfungen der Geschäftsunterlagen an.

Sind Sie an der Arbeit des Zolls interessiert? Der Zoll bietet eine spannende Ausbildung im mittleren Zolldienst, ein duales Studium (Bachelor of Laws (LL.B.)) im gehobenen Zolldienst und ein duales Studium Verwaltungsinformatik an.

Um einen Einblick in unsere vielfältigen Tätigkeiten zu erhalten, veranstaltet das Hauptzollamt Landshut in diesem Jahr drei Zollinfotage - Karriere: 25.04.2026: Zollinfotag - Karriere in Plattling 09.05.2026: Zollinfotag - Karriere in Passau 12.09.2026: Zollinfotag - Karriere mit Tag der offenen Tür "Wir sind der ZOLL" in Altdorf Anmeldung per E-Mail unter zollinfotag.hza-landshut@zoll.bund.de möglich!

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Hauptzollamt Landshut
Pressesprecherin
Telefon: 0871-806-1031
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25.02.2026 – 09:00

HZA-N: Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Nürnberger Zolls legt Jahresbilanz 2025 vorHöhere Strafen für Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in Mittelfranken

Nürnberg (ost)

Im Jahr 2025 haben die Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Nürnberg über 500 Arbeitgeber in Mittelfranken überprüft und dabei weit über 4.000 Arbeitnehmende zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.

An diese Arbeitnehmerbefragungen zu den Arbeitsverhältnissen, die in den meisten Fällen vor Ort in den Betrieben stattfinden, schließen sich oftmals langwierige und komplexe Prüfungen von Geschäftsunterlagen und gegebenenfalls Ermittlungen an. Auch im vergangenen Jahr gab es unter Beteiligung der FKS Nürnberg bundesweite und regionale Schwerpunktprüfungen, die unter anderem im Baugewerbe, im Hotel- und Gaststättengewerbe, im Sicherheitsgewerbe sowie in der Friseur- und Kosmetikbranche durchgeführt wurden.

Während im Nachgang zu den Kontrollen knapp 1.600 Strafverfahren eingeleitet wurden, konnten gleichzeitig über 1.500 Strafverfahren erledigt werden. In Folge der Ermittlungen der FKS wurden über 1,3 Millionen Euro Geldstrafen und Bußgelder festgesetzt, das bedeutet eine Zunahme von mehr als 400.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Gerichte verhängten mit insgesamt 20 Jahren Freiheitsstrafen fast vier Jahre mehr als noch in 2024. "Der deutliche Anstieg dieser Zahlen bestätigt die erfolgreiche Strategie der FKS hin zu einer risikoorientierten Wahrnehmung der Prüf- und Ermittlungstätigkeit", so Lara Hutzler, stellvertretende Pressesprecherin des Hauptzollamts Nürnberg. "Prüfungen der FKS erfolgen ganzheitlich auf Grundlage eigener Risikoeinschätzungen. Dabei wird unter anderem geprüft, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben oder Sozialleistungen zu Unrecht bezogen wurden. Auch die Einhaltung von Mindestarbeitsbedingungen und ob bei Ausländern die erforderlichen Arbeitsgenehmigungen beziehungsweise Aufenthaltstitel vorliegen, wird kontrolliert", so Hutzler.

Die Beamtinnen und Beamten ermittelten eine Schadenssumme von insgesamt knapp 3,2 Millionen Euro. Diese setzte sich aus nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen und "sonstigen Schäden" (wie zum Beispiel nicht gezahlten Mindestlöhnen sowie zu Unrecht erhaltenen Sozialleistungen) zusammen.

Zusatzinformation:

Bundesweit haben die Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit 2025 rund 98.200 Strafverfahren und mehr als 52.100 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Pressemitteilung der Generalzolldirektion zur bundesweiten Bilanz sowie allgemeine Informationen zur Arbeit des Zolls im Bereich der Schwarzarbeitsbekämpfung finden sich auf www.zoll.de.

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25.02.2026 – 08:28

POL-MFR: (180) Mann griff Polizisten mit Messer an

Nürnberg (ost)

Nachdem die Ordnungshüter am späten Montagabend (23.02.2026) zu einem physischen Konflikt im südlichen Teil von Nürnberg gerufen wurden, widersetzte sich ein 50-jähriger Mann und griff einen Polizisten mit einem Messer an. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen.

Um 22:15 Uhr informierte ein Augenzeuge die Polizei über eine Schlägerei zwischen mehreren Personen in der Kopernikusstraße.

An der Einsatzstelle trafen die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd und des USK Mittelfranken auf zwei Individuen. Während der Kontrolle gesellte sich ein 50-jähriger Mann aus dem Kosovo hinzu und zeigte sich äußerst aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Später zog der Mann ein Messer aus seiner Tasche und versuchte damit, einen 28-jährigen Beamten des Unterstützungskommandos zu verletzen. Er traf den Polizisten mit dem Messergriff am Oberkörper. Es kam zu keiner Schnittverletzung. Der Polizist forderte den 50-Jährigen unter Androhung des Tasers auf, das Messer wegzulegen, und nahm ihn fest. Der 28-Jährige erlitt durch den Angriff eine leichte Prellung, konnte aber seinen Dienst anschließend fortsetzen.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd leitete Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

Verfasst von: Gloria Güßbacher / mc

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