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Bayern: Aktuelle Blaulichtmeldungen am 30.05.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 30.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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30.05.2026 – 06:43

Bundespolizeidirektion München: Mit Rettungshubschrauber in Unfallklinik - Schwerste Verletzungen nach Stromschlag auf Waggon

Prien am Chiemsee (ost)

Ein 18-Jähriger wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag (30. Mai) schwer verletzt, als er Berichten der Bundespolizei zufolge in Prien am Chiemsee auf einen abgestellten Güterwaggon kletterte. Durch einen lebensgefährlichen Stromschlag erlitt er schwere Verbrennungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau gebracht.

Der junge Mann aus dem Landkreis Rosenheim begab sich offenbar gegen 0.15 Uhr auf die Oberseite eines am Bahnhof Prien abgestellten Güterzugs. Dort wurde er von einem Stromschlag getroffen, der von der hochspannungsführenden Oberleitung ausging. Ein Zeuge, der durch den Knall auf die lebensbedrohliche Situation aufmerksam wurde, setzte einen Notruf ab. Neben dem alarmierten Notarzt und Rettungsdienst kamen Feuerwehr, Landes- und Bundespolizei, ein Kriseninterventionsteam sowie ein Notfallmanager der Bahn zur Unglücksstelle. Vor Ort wurde festgestellt, dass der ansprechbare 18-Jährige schwere Verbrennungen erlitten hatte, die etwa 40 Prozent seines Körpers betrafen. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen zu einem Sportplatz in Prien gebracht und von dort mit einem Rettungshubschrauber in die Murnauer Unfallklinik geflogen.

Während der Rettungsaktion wurden die Gleise am Bahnhof Prien für den Zugverkehr gesperrt. Neun Züge waren davon betroffen und hatten insgesamt eine Verspätung von rund 300 Minuten. Aufgrund der Beschädigung der Oberleitung durch den Stromüberschlag und Kurzschluss sind Reparaturarbeiten erforderlich.

Die Bundespolizei warnt eindringlich: Das Klettern auf Güterwaggons kann fatale Folgen haben. Es besteht die Gefahr schwerster oder sogar tödlicher Verletzungen. Die Bahn-Oberleitungen sind extrem gefährlich, da sie unter einer Spannung von bis zu 15.000 Volt stehen. Selbst ohne direkten Kontakt zur Oberleitung kann es zu einem Spannungsüberschlag kommen. Schon bei einer gewissen Nähe zur Oberleitung besteht die Gefahr eines tödlichen Stromschlags oder schwerster Verbrennungen. Vor dem Hintergrund des Unfalls in Prien appelliert die Bundespolizei insbesondere an Eltern, ihren Kindern klarzumachen, dass ein Aufenthalt im Gleisbereich und das Klettern auf Waggons aufgrund der Lebensgefahr absolut verboten sind.

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Dr. Rainer Scharf

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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
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Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24