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Bayern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 15.06.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 15.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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15.06.2026 – 22:20

POL-MFR: (567) Versammlungsgeschehen in der Nürnberger Innenstadt am 15.06.2026

Nürnberg (ost)

Am Montagabend (15.06.2026) fanden mehrere politische Versammlungen in der Innenstadt von Nürnberg statt. Die Polizei sorgte für einen weitgehend geordneten Ablauf der Versammlungen.

In der Waaggasse versammelten sich ab 19:30 Uhr bis zu 75 Personen zu einer Versammlung mit dem Thema "Grooming-Gangs am Nürnberger Hauptbahnhof". Etwa 150 Gegendemonstranten waren ebenfalls vor Ort und hatten ihre eigenen Versammlungen angemeldet.

Um die Ordnung zu gewährleisten, begleiteten Polizeikräfte das Geschehen und trennten die Teilnehmer der verschiedenen politischen Lager voneinander.

Entlang der Route eines genehmigten Aufzugs durch die Innenstadt errichteten Gegendemonstranten mehrmals Sitzblockaden. Diese Blockaden konnten umgangen oder aufgelöst werden.

Nach der Rückkehr zur Waaggasse wurden die Versammlungen gegen 22:00 Uhr von den jeweiligen Verantwortlichen beendet. Die Kriminalpolizei Nürnberg prüft nun, ob es weitere Verstöße im Zusammenhang mit den Versammlungen gab und übernimmt die Ermittlungen zu möglichen Straftaten.

Die Einsatzleitung lag bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, unterstützt von Kräften der mittelfränkischen Polizei und der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Verfasst von: Oliver Trebing

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15.06.2026 – 16:28

FW-M: Tierrettung aus größter Not (Michaeliburg)

München (ost)

Montag, 15. Juni 2026, 8.38 Uhr

Achenseeplatz

Heute Morgen hat ein Fuchs sich so in Gefahr gebracht, dass er ohne die Hilfe der Einsatzkräfte nicht überlebt hätte.

Am Morgen rief der Besitzer eines Gartengrundstücks am Achenseeplatz die Leitstelle München an. Ein Fuchs war in einem Zaun feststeckt. Er erklärte auch, dass das Tier versuchte, sich so stark zu befreien, dass es die Maschen um den Hals gewickelt hatte und jetzt immer ruhiger wurde. Deshalb schickte die Leitstelle ein Fahrzeug mit dem Einsatzcode "Tierrettung Kleintier".

An der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte einen bereits sehr ruhigen Fuchs vor. Er hatte tatsächlich den gesamten Zaun um den Hals gewickelt, während er versuchte, sich zu befreien. Selbst als die Einsatzkräfte sich dem Tier näherten, wehrte es sich kaum noch.

Schnell entfernten die Feuerwehrleute die lebensbedrohlichen Schlingen um den Hals. Genau so schnell, wie sich der Fuchs im Zaun verfangen hatte, erholte er sich wieder und entglitt sofort den Helfern.

Das unverletzte Tier suchte sofort, ohne sich umzusehen, das Weite.

(pyz)

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15.06.2026 – 15:36

POL-MFR: (566) 76-jähriger Murat A. aus Nürnberg vermisst - Öffentlichkeitsfahndung

Nürnberg (ost)

Seit dem 03.06.2026 wird Murat A., 76 Jahre alt, aus Nürnberg vermisst. Die Polizei sucht nach Informationen über den Verbleib des Vermissten.

Am Mittwoch (03.06.2026) verließ der Vermisste gegen 13:00 Uhr sein Zuhause in der Fuggerstraße und ist seitdem nicht zurückgekehrt. Seine Familie konnte keinen Kontakt zu ihm herstellen. Es wird vermutet, dass er in einer Notlage sein könnte. Es gibt Hinweise darauf, dass Murat A. sich möglicherweise im südeuropäischen Ausland aufhält.

Ein Foto und eine Beschreibung der Person sind unter folgendem Link verfügbar:

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/104238/index.html

Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung bei der Suche nach Murat A. Hinweise zum Aufenthaltsort des 76-Jährigen können an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 0911 2112-3333, den Polizeinotruf 110 oder jede andere Polizeidienststelle gemeldet werden.

Verfasser: Oliver Trebing

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15.06.2026 – 15:33

POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Raub und bittet um Mithilfe

Augsburg (ost)

Spickel-Herrenbach - Am Samstag (13.06.2026) ereignete sich ein Überfall am Eiskanal.

Um 23.30 Uhr ging ein 29-Jähriger in nördlicher Richtung am Eiskanal entlang und traf auf eine Gruppe bestehend aus einem 15-Jährigen, einem 18-Jährigen und einem unbekannten Täter. Die Gruppe forderte den 29-Jährigen auf, seine Umhängetasche herauszugeben. Da er dies ablehnte, wurde ihm diese mit Gewalt weggenommen. Anschließend entfernte sich die Gruppe. Der 15-Jährige und der 18-Jährige wurden während der Fahndung angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Gruppe erbeutete einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen eines Raubüberfalls gegen den 15- und den 18-Jährigen sowie den unbekannten Täter. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide freigelassen. Der 15-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit, der 18-Jährige die rumänische. Die dritte Person soll ein männlicher Südländer im Alter von 16 bis 20 Jahren sein. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise. Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0821/323-3821 bei der Kriminalpolizei Augsburg zu melden.

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15.06.2026 – 15:32

POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach versuchtem Einbruch und bittet um Mithilfe

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Freitag (12.06.2026) gegen 21.20 Uhr versuchten zwei bisher unbekannte Täter, in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lauterlech-Straße einzudringen. Eine 78-jährige Frau bemerkte die beiden unbekannten Täter, die versuchten, in die Nachbarwohnung einzubrechen. Die Frau alarmierte sofort die Polizei. Die beiden Täter konnten unerkannt entkommen, bevor die Beamten eintrafen. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Es entstand kein Beuteschaden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Einbruchdiebstahls und bittet um Unterstützung. Zeugen, die während des Tatzeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 zu melden.

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15.06.2026 – 15:31

POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach schadensträchtigem Brand

Augsburg (ost)

Lechhausen - Am Sonntag (14.06.2026) ereignete sich ein schwerer Brand an einer Sporthalle in der Eppaner Straße. Um 07.00 Uhr brach das Feuer aus. Es breitete sich durch die Zwischendecke auf andere Teile des Gebäudes aus, wodurch Teile des Daches abgetragen werden mussten. Die Berufsfeuerwehr Augsburg konnte den Brand schließlich in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren des Stadtgebiets Augsburg und des THWs Augsburg löschen. Die genaue Ursache des Brandes wird derzeit von der Kriminalpolizei untersucht. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wird jedoch ein technischer Defekt an den Wechselrichtern der PV-Anlage an der Halle vermutet. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen durch die Sperrung der umliegenden Straßen. Der Sachschaden wird auf 500.000 Euro - 1.000.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise wurde niemand durch den Brand verletzt.

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15.06.2026 – 15:30

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl

Augsburg (ost)

Stadtzentrum - Am Sonntag (14.06.2026) wurde ein Gemälde von einem oder mehreren unbekannten Tätern aus einem Parkhaus in der Ludwigstraße gestohlen. Der Wert der gestohlenen Gegenstände liegt im mittleren dreistelligen Bereich. Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen Diebstahls durch. Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der Telefonnummer 0821/323-2110.

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15.06.2026 – 15:30

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Trunkenheit im Verkehr

Augsburg (ost)

Oberhausen - Am Sonntag (14.06.2026) wurde ein E-Scooterfahrer in der Donauwörther Straße von einer Polizeistreife kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer sowohl unter Alkohol- als auch unter Betäubungsmitteln stand. Um 08.00 Uhr fuhr ein 34-Jähriger auf einem E-Scooter die Donauwörther Straße entlang. Die Polizei überprüfte den Mann und bemerkte dabei den Geruch von Alkohol. Zudem gab es Anzeichen für Drogenkonsum. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille. Die Polizei stoppte die Weiterfahrt und ordnete eine Blutentnahme bei dem 34-Jährigen an. Die Polizei leitet nun Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgrund von Alkohol und Verstößen gegen das Straßenverkehrsgesetz ein. Der 34-jährige Mann besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

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15.06.2026 – 15:29

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach tödlichem Verkehrsunfall

Augsburg (ost)

Spickel-Herrenbach - Heute (15.06.2026) gab es einen Verkehrsunfall zwischen einem 62-jährigen Lastwagenfahrer und einer 70-jährigen Radfahrerin in der Berliner Allee. Die 70-Jährige wurde dabei getötet. Um 10.00 Uhr übersah der 62-jährige Lastwagenfahrer die 70-jährige Radfahrerin, als er abbog. Es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem die Radfahrerin unter das Fahrzeug geriet und tödlich verletzt wurde. Ein Gutachter wurde zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Der Straßenverkehr in der Berliner Allee war den ganzen Vormittag beeinträchtigt. Die Polizei ermittelt nun den Unfallhergang. Der 62-Jährige und die 70-Jährige sind deutsche Staatsbürger.

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15.06.2026 – 14:18

POL-MFR: (565) Jugendliche nach Graffiti-Schmierereien ermittelt

Zirndorf (ost)

Am Abend des Samstags (13.06.2026) sah eine Augenzeugin in Puschendorf (Lkrs. Fürth) zwei Jugendliche, die anscheinend mehrere Gebäude und Gegenstände mit Graffiti besprüht hatten. Der entstandene Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Um 23:40 Uhr bemerkte die Zeugin in der Dorfstraße frische Graffiti an einem Gebäude. Zur gleichen Zeit sah sie zwei Jugendliche mit Farbe an den Händen, die sich vom Tatort entfernten. Sie hielt einen 14-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf. Sein 13-jähriger Begleiter kehrte kurz darauf zum Tatort zurück.

Bei einer Überprüfung in der Nähe entdeckten die Beamten der Polizeiinspektion Zirndorf etwa 15 weitere Graffiti. Betroffen waren unter anderem Steinmauern, Stromkästen und Einkaufswagenboxen.

Die Beamten beschlagnahmten mitgeführte Spraydosen. Gegen den 14-jährigen Verdächtigen leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung ein. Der 13-jährige Begleiter ist nicht strafmündig.

Verfasst von: Michael Sebald

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15.06.2026 – 11:29

FW-M: Gartenhütte brennt in der Nacht (Fröttmaning)

München (ost)

Montag, 15. Juni 2026, 0.34 Uhr

Freisinger Landstraße

In der Nacht von Sonntag auf Montag brach ein Feuer in einem Gartenhaus in Fröttmaning aus. Trotz des intensiven Einsatzes der Feuerwehr wurde das Gebäude vollständig zerstört.

Um 0.30 Uhr wurde von einem Autofahrer, der auf der Freisinger Landstraße fuhr, ein Brand in einer Kleingartenanlage gemeldet. Sogar der Disponent konnte am Telefon bereits das Knistern des Feuers hören. Der Autofahrer blieb vor Ort, um die Rettungskräfte zur Einsatzstelle zu führen.

Aufgrund des Vollbrandes der Gartenhütte beschloss der Einsatzleiter, mehrere Schläuche zur Brandbekämpfung einzusetzen. Während der Löscharbeiten sicherte ein Atemschutztrupp zwei im Gebäude befindliche Gasflaschen und kühlte sie in einem nahegelegenen Brunnen.

Nach einer Stunde war das Feuer gelöscht, jedoch mussten noch Glutnester mithilfe einer Wärmebildkamera aufgespürt werden. Um drei Uhr verließen schließlich die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle. Trotz der intensiven Bemühungen der Feuerwehr konnte das Gebäude nicht gerettet werden. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Die Schadenshöhe und die Brandursache werden von der Polizei untersucht.

(pyz)

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15.06.2026 – 11:06

Bundespolizeidirektion München: 23-Jähriger bedrängt Jugendliche am Bahnhof Ansbach - Bundespolizei ermittelt

Ansbach (ost)

Am Samstagnachmittag (13. Juni) belästigte, bedrohte und beleidigte ein 23-jähriger ukrainischer Staatsbürger Jugendliche am Bahnhof Ansbach. Die Bundespolizei hat die Untersuchungen aufgenommen.

Um 16:40 Uhr sprach der Ukrainer vier Jugendliche in der Bahnsteigunterführung an. Laut bisherigen Informationen bedrohte er einen 14-jährigen Deutschen und verlangte Geld. Aus Angst übergab der Jugendliche dem Mann zwei Euro. Danach umarmte und küsste der Verdächtige den 14-Jährigen gegen seinen Willen. Anschließend forderte der 23-Jährige auch von einem 13-jährigen Deutschen Geld. Als dieser ablehnte, zog der Mann ihm auf dem Bahnsteig an den Haaren. Der Jugendliche hatte Schmerzen an der Kopfhaut, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. Während des gesamten Vorfalls beleidigte der Mann die Jugendlichen kontinuierlich. Zwei 12-jährige deutsche Mädchen wurden nicht direkt angegriffen, waren aber als Zeuginnen anwesend. Nach etwa 15 Minuten flüchtete der Mann in Richtung Südstadt. Die Jugendlichen informierten dann ihre Erziehungsberechtigten und die Bundespolizei. Dank einer detaillierten Beschreibung leiteten die Einsatzkräfte sofort eine Fahndung ein. Sie trafen den Verdächtigen am Parkhaus des Bahnhofs an und nahmen ihn vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der bereits polizeibekannte Mann wieder freigelassen.

Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren wegen sexueller Belästigung, Erpressung, Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung gegen ihn eingeleitet.

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Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.

15.06.2026 – 09:18

Bundespolizeidirektion München: Kein friedlicher SonntagBundespolizei ermittelt nach zwei Körperverletzungsdelikten

München (ost)

Am Sonntag (14. Juni) kam es an zwei Bahnhöfen in München zu körperlichen Auseinandersetzungen. Ein 56-jähriger Münchner erlitt am Bahnhof München-Laim schwere Gesichtsverletzungen nach einem Angriff. Am Ostbahnhof gerieten zwei Gruppen von Personen aneinander und es kam zu einer Schlägerei. Die Bundespolizei ermittelt in beiden Fällen wegen gefährlicher Körperverletzung. Angriff in Laim auf Video festgehalten In der Nacht von Samstag auf Sonntag um 00:55 Uhr informierte das Polizeipräsidium München die Bundespolizei über eine körperliche Auseinandersetzung in der Unterführung des Bahnhofs München-Laim. Bei der Ankunft trafen die Einsatzkräfte auf zwei Verdächtige - einen 20-jährigen Deutschen aus München und einen 22-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck - sowie das 56-jährige deutsche Opfer aus München. Laut bisherigen Informationen soll der 22-Jährige den Mann zuerst mit seinem Handy gefilmt und dann geschubst haben. Danach sollen beide Verdächtigen mehrmals auf den 56-Jährigen eingeschlagen und eingetreten haben. Das Opfer erlitt eine Nasenbeinfraktur und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Überprüfung der Videoüberwachung bestätigte den Verdacht. Außerdem stellte sich heraus, dass der 22-Jährige die Tat mit seinem Smartphone aufgezeichnet hat. Das Handy wurde als Beweismittel sichergestellt. Die freiwilligen Atemalkoholtests der Verdächtigen ergaben Werte von 2,3 bzw. 1,6 Promille. Zudem waren Drogenschnelltests positiv. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft München I wurden Blutproben entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten freigelassen. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Schlägerei zwischen zwei Gruppen am Ostbahnhof Am Sonntagabend gegen 18:50 Uhr informierte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn das Bundespolizeirevier München Ost über eine körperliche Auseinandersetzung am Haupteingang des Münchner Ostbahnhofs. Mehrere Streifen der Bundespolizei begaben sich zum Einsatzort. Ersten Ermittlungen zufolge trafen dort zwei Gruppen von insgesamt sieben Beteiligten aufeinander. Die erste Gruppe bestand aus drei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 17, 23 und 50 Jahren aus dem Landkreis Erding. Die zweite Gruppe setzte sich aus zwei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 20 und 26 Jahren aus München sowie zwei Zeuginnen im Alter von 41 und 67 Jahren, ebenfalls ukrainische Staatsangehörige, zusammen. Zwischen einem 17-Jährigen und einem 26-Jährigen kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, die später in eine körperliche Konfrontation überging. Es entstanden wechselseitige Schläge und Tritte zwischen mehreren Beteiligten. Einige Personen erlitten leichte Verletzungen in Form von Schürfungen und Rötungen. Zwei Männer im Alter von 20 und 26 Jahren wurden vom Rettungsdienst untersucht und begaben sich dann selbstständig in ärztliche Behandlung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten freigelassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und prüft den genauen Tathergang.

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Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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