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Bayern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 20.02.2026

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 20.02.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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20.02.2026 – 15:25

Bundespolizeidirektion München: Live-Video bei TikTok- zieht Ermittlungsverfahren nach sich

Nürnberg (ost)

Am Mittwoch (18. Februar) hat ein 20-jähriger Deutscher im Hauptbahnhof Nürnberg ein Video von sich selbst gemacht und live über die Online-Plattform TikTok übertragen, in dem er einen verbotenen Gegenstand zeigte. Die Bundespolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Ein unbekannter Informant informierte das Polizeipräsidium Mittelfranken über einen jungen Mann, der in der belebten Mittelhalle des Nürnberger Hauptbahnhofs Videos von sich selbst drehte. Das Besondere daran war, dass er einen Schlagring in der Hand hielt. Eine kurz darauf entsandte Streife der Bundespolizeiinspektion Nürnberg traf den jungen Mann noch am Tatort an. Es handelte sich um einen Livestreamer, der über die Online-Plattform TikTok bekannt war.

Der Schlagring wurde konfisziert und ein Strafverfahren gemäß § 52 Waffengesetz wurde eingeleitet.

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Fridolin Schürer
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
Telefon: 0911 205551-105
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig
größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820
Bahnkilometer mit 306 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr
bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis
Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und
umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr
gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt
an.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet
der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die
öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern,
den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der
Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
unter oben genannter Kontaktadresse.

20.02.2026 – 13:28

FW-M: Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst bei Wohnungsbrand (Ludwigsvorstadt)

München (ost)

Freitag, 20. Februar 2026; 9.36 Uhr

Schwanthalerstraße

Heute Vormittag gab es in der Innenstadt von München einen großen Wohnungsbrand. Viele Rettungskräfte mussten eingreifen, um das Feuer zu löschen und mehrere Personen aus dem Gebäude zu retten. Fünf Personen wurden in Krankenhäuser gebracht.

Ein Zimmerbrand wurde gemeldet und ein Löschzug wurde alarmiert. Schon auf dem Weg dorthin war eine Rauchsäule in der dicht bebauten Innenstadt zu sehen. Als sie am Einsatzort ankamen, schlugen Flammen aus einem Fenster im dritten Stock, das Feuer drohte auf andere Stockwerke überzugreifen. Einige Personen waren im Rauch eingeschlossen und riefen um Hilfe an den Fenstern, andere konnten das Gebäude bereits verlassen. Während die Alarmstufe erhöht wurde, bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen von außen. Gleichzeitig gingen Atemschutztrupps in das Gebäude und die Drehleiter wurde für die Rettung in Position gebracht. Der Rauch drang bereits ins Treppenhaus vor, als die Einsatzkräfte vorgingen.

Etwa eine halbe Stunde nach dem Alarm konnte "Feuer aus" gemeldet werden und die Nachlöscharbeiten begannen.

Insgesamt wurden fünf Personen über zwei Drehleitern der Feuerwehr und mehrere mit Fluchthauben durch das Treppenhaus gerettet. Der Rettungsdienst war mit einem großen Aufgebot vor Ort und untersuchte insgesamt 22 betroffene Personen, wobei auch ein Großraumrettungswagen eingesetzt wurde. Fünf Personen mit Rauchgasvergiftungen mussten in Münchner Krankenhäuser gebracht werden, nachdem sie im Rettungswagen versorgt worden waren.

Aufgrund des starken Rauchs sind die Wohnungen ab dem dritten Stockwerk bis auf weiteres unbewohnbar. Für diejenigen, die keine Unterkunft finden konnten, wurde eine Notunterkunft durch die Rettungsdienst-Einsatzleitung organisiert. Nach Abschluss aller Untersuchungen wurden elf Betroffene mit dem Großraumrettungswagen in die Unterkunft gebracht.

Nach etwa drei Stunden war der Einsatz für ungefähr 70 Feuerwehrleute und 40 Rettungskräfte beendet. Neben den hauptberuflichen Einheiten waren auch freiwillige Feuerwehrleute und Mitglieder von Hilfsorganisationen im Einsatz.

Die Branddirektion hat keine Informationen zur Brandursache und zum Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

(pes)

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Pressekontakt:
Feuerwehr München
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20.02.2026 – 12:58

POL Schwaben Nord: Mehrere Unfälle auf der BAB 8

Augsburg (ost)

Zusmarshausen / Autobahn 8 / Richtung München - Am Donnerstag (19.02.2026) ereigneten sich mehrere Verkehrsunfälle auf der Autobahn A 8. Ein 55-jähriger Fahrer eines Sattelzuges und die Fahrerin eines Autos wurden dabei leicht verletzt.

Um 10.45 Uhr geriet der Sattelzug des 55-Jährigen nach rechts auf den Seitenstreifen und rutschte dann in die Betonleitwand. Dabei wurden mehrere Felder verschoben und beschädigt. Der Sattelzug brach dann nach links aus, überquerte alle drei Fahrstreifen und prallte gegen den Mitteltrog, der die beiden Fahrspuren voneinander trennt. Erde zwischen den beiden Betonleitwänden gelangte auf die Fahrbahn in Richtung Stuttgart. Der 55-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Die Autobahn A 8 musste daraufhin für etwa anderthalb Stunden vollständig gesperrt werden. Während der Bergungsarbeiten kam es zu wiederholten Teilsperrungen der beiden Fahrspuren.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung gegen den 55-Jährigen.

Der 55-Jährige ist deutscher Staatsbürger.

Um 12.00 Uhr ereignete sich im Stau auf dem rechten Fahrstreifen der A 8 in Richtung München ein Verkehrsunfall zwischen einem Sattelzug und einem Lkw. Der Sattelzug eines 28-Jährigen rollte offenbar rückwärts auf den Lkw eines 46-Jährigen. Der Sachschaden wird derzeit ermittelt. Es gab keine Verletzten.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung gegen den 28-Jährigen.

Der 28-Jährige hat die bosnisch-herzegowinische Staatsangehörigkeit. Der 46-Jährige ist deutscher Staatsbürger.

Um 13.00 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 47-jährigen Autofahrer und einer 45-jährigen Autofahrerin. Die 45-Jährige wurde leicht verletzt. Der 47-Jährige fuhr mit seinem Auto der 45-Jährigen auf Höhe der Ausfahrt Streitheimer Forst in Richtung München auf. Das Auto der 45-Jährigen geriet daraufhin in die Außenschutzplanke und kam etwa 100 Meter nach dem Aufprall zum Stillstand. Die 45-jährige Fahrerin und die 12-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird derzeit ermittelt. Die Ausfahrt zum Parkplatz Streitheimer Forst sowie der rechte Fahrstreifen der A 8 mussten für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den 47-Jährigen.

Der 47-Jährige ist deutscher Staatsbürger. Die 45-Jährige und die 12-Jährige haben die mazedonische Staatsangehörigkeit.

Um 14.15 Uhr kam es im Stau auf dem rechten Fahrstreifen der A 8 in Richtung München zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Sattelzügen. Der 52-jährige Fahrer eines Sattelzuges fuhr auf den 61-jährigen Fahrer des zweiten Sattelzuges auf. Es gab keine Verletzten. Der Sattelzug des 52-Jährigen war danach nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird derzeit ermittelt.

Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung gegen den 52-Jährigen.

Der 52-Jährige hat die rumänische Staatsangehörigkeit. Der 61-Jährige ist deutscher Staatsbürger.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
Telefon: 0821 323 - 1013 /-1014 /-1015
E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de

20.02.2026 – 12:47

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl

Augsburg (ost)

Inningen - Zwischen Mittwoch (18.02.2026), 18.00 Uhr, und Donnerstag (19.02.2026), 08.00 Uhr, drangen ein oder mehrere bisher unbekannte Täter gewaltsam in ein geparktes Wohnmobil in der Wasserturmstraße ein.

Die Täter beschädigten sowohl die Tür als auch ein Fenster des Wohnwagens. Im Inneren durchsuchten sie offenbar nach Wertgegenständen. Der entstandene Sachschaden wird auf 1.000 Euro geschätzt. Der Wert der gestohlenen Gegenstände wird derzeit ermittelt.

Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen Einbruchs und Diebstahls durch. Hinweise von Zeugen nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 entgegen.

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Polizeipräsidium Schwaben Nord
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20.02.2026 – 12:46

POL Schwaben Nord: Polizei stoppt zu schnellen Autofahrer unter Drogeneinfluss

Augsburg (ost)

Bergheim - Am Donnerstag (19.02.2026) fuhr ein 35-jähriger Mann unter dem Einfluss von Drogen und mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Hauptstraße.

Um 11.00 Uhr wurde der Mann von einer Streife aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung kontrolliert. Bei der Überprüfung bemerkten die Beamten drogentypisches Verhalten. Ein Drogenschnelltest war positiv auf THC. Die Polizei nahm den Fahrzeugschlüssel an sich und verhinderte die Weiterfahrt. Außerdem wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Die Behörden ermitteln nun wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz gegen den 35-Jährigen.

Der Mann ist deutscher Staatsbürger.

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20.02.2026 – 12:45

POL Schwaben Nord: Polizei verhindert Fahrt unter Alkohol

Augsburg (ost)

Lechhausen - Am Donnerstag (19.02.2026) wurde ein 52-Jähriger bei laufendem Motor alkoholisiert in seinem Fahrzeug in der Hardenbergstraße angetroffen.

Um 18.30 Uhr führte eine Streife eine Kontrolle des Mannes durch. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der Mann offensichtlich betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Die Beamten nahmen die Autoschlüssel in Verwahrung und untersagten die Weiterfahrt.

Der Mann wird keine strafrechtlichen Konsequenzen haben.

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20.02.2026 – 12:45

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Widerstand

Augsburg (ost)

Innenstadt - Am Donnerstag (19.02.2026) diffamierte ein 42-jähriger Mann einen Vorsitzenden eines Oberlandesgerichts. Außerdem leistete der 42-Jährige Widerstand gegen die Polizei. Es gab keine Verletzten.

Um 11.15 Uhr diffamierte der 42-Jährige den Vorsitzenden eines Oberlandesgerichts mit einem öffentlich aufgestellten Plakat. Ein Streifenwagen konnte den Mann finden. Als sie versuchten, die Personalien des Mannes festzustellen, war der 42-Jährige unkooperativ und leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Die Beamten fesselten den Mann und brachten ihn zur Polizeistation.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen Verleumdung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 42-Jährigen.

Der 42-Jährige ist deutscher Staatsbürger.

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20.02.2026 – 12:44

POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung durch Graffiti

Augsburg (ost)

Bärenkeller - Zwischen Mittwoch (18.02.2025) um 17.00 Uhr und Donnerstag (19.02.2026) um 05.30 Uhr wurde ein Lastwagen in der Straße "Obere Schleisweg" von einem oder mehreren bisher unbekannten Tätern beschädigt. Der entstandene Schaden wird derzeit untersucht.

Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch. Hinweise von Zeugen werden von der Polizeiinspektion Augsburg West unter der Telefonnummer 0821/323-2510 entgegengenommen.

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20.02.2026 – 12:00

FW-M: Schneefallbezogene Einsätze im Stadtgebiet

München (ost)

Am Donnerstag, den 19. Februar 2026, um 13 Uhr

In der Stadt

Die gemeldeten Schneefälle haben auch die bayerische Landeshauptstadt im Laufe des Tages erreicht. Trotz des fortgesetzten Schneefalls gab es insgesamt nur wenige wetterbedingte Einsätze für die Feuerwehr.

Der Regen, der gegen 13 Uhr einsetzte, verwandelte sich an einigen Stellen in sehr nassen, schweren Schnee, der sich auf Bäumen und Sträuchern ansammelte und einzelne Äste stark belastete. Von Donnerstag, 15 Uhr, bis Freitag, 9.30 Uhr, musste die Feuerwehr insgesamt zu 15 schneebedingten Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Die meisten Einsätze betrafen abgebrochene oder drohende Äste, die Straßen und Gehwege blockierten. Die Feuerwehr München konnte alle Einsätze schnell und mit wenig Aufwand bewältigen. Der Einsatzbetrieb wurde nicht eingeschränkt, da die Anzahl der Einsätze vergleichsweise niedrig war.

Bei den Einsätzen wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr konnte keine Angaben zum entstandenen Sachschaden machen.

Es liegen der Branddirektion München keine Fotos zu diesem Einsatz vor.

(rec)

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20.02.2026 – 10:15

HZA-SW: Jahresbilanz 2025 der Finanzkontrolle Schwarzarbeit - Das Hauptzollamt Schweinfurt intensiviert den Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung spürbar

Bamberg / Schweinfurt / Würzburg (ost)

Über 9.000 Personen überprüft / Signifikanter Anstieg bei verhängten Geldstrafen und abgeschlossenen Mindestlohn-Verstößen

Das Hauptzollamt Schweinfurt Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) blickt auf ein einsatz- und erfolgreiches Jahr 2025 zurück. An den Standorten Bamberg, Schweinfurt und Würzburg setzten die Zöllnerinnen und Zöllner auch im vergangenen Jahr wieder ein klares Zeichen für fairen Wettbewerb und soziale Gerechtigkeit in der Region. Zentraler Baustein dieser Erfolgsbilanz war und ist eine erhöhte Präsenz des Zolls in der Fläche:

Die Beamtinnen und Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führten im Jahr 2025 insgesamt 677 Arbeitgeberprüfungen durch, was einer deutlichen Steigerung gegenüber den 538 Prüfungen im Jahr 2024 entspricht. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden 9.154 Personen direkt an ihren Arbeitsplätzen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Somit konnte die Anzahl der Personenüberprüfungen im Vergleich zum Vorjahr (7.665 Personen) um fast 20 Prozent gesteigert werden.

Auch die Ermittlungsarbeit zeigt eine eindeutig positive Tendenz. Im vergangenen Jahr wurden 2.346 Strafverfahren eingeleitet und insgesamt 2.202 Verfahren erfolgreich abgeschlossen. Damit übertraf das Hauptzollamt Schweinfurt den Wert der erledigten Verfahren aus dem Jahr 2024 (1.922) deutlich. Die konsequente Verfolgung von Rechtsverstößen spiegelt sich besonders in den verhängten Sanktionen wider: Die Summe der durch Gerichte verhängten Geldstrafen stieg auf insgesamt 1.223.750 Euro an. Dies bedeutet einen massiven Anstieg im Vergleich zum Vorjahreswert von rund 824.000 Euro. Gleichzeitig verhängten die Gerichte Freiheitsstrafen in einem Gesamtvolumen von 455 Monaten (37,9 Jahre).

Ein weiterer Schwerpunkt lag im Jahr 2025 erneut auf der Überprüfung der Mindestarbeitsbedingungen, wie beispielsweise der Zahlung des gesetzlichen Mindestlohns. Die FKS gelang es, die Anzahl der abgeschlossenen Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund von Mindestlohnverstößen von 127 im Vorjahr auf nunmehr 201 Fälle zu erhöhen. Darüber hinaus wurden 123 neue Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund von Verstößen gegen die Mindestentgeltvorschriften eingeleitet. Insgesamt deckten die Zollermittler bei ihren Prüfungen eine Schadenssumme von fast 8 Millionen Euro aufgrund vorenthaltener oder veruntreuter Sozialversicherungsbeiträge auf.

"Die Bilanz zeigt: Wir halten den Kontrolldruck hoch und gehen konsequent gegen illegale Beschäftigung vor. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Zöllnerinnen und Zöllnern der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die mit ihrer engagierten und professionellen Arbeit jeden Tag für faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen in unserer Region sorgen. Mit diesem Einsatz schützen wir die ehrlichen Betriebe vor Wettbewerbsverzerrung und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung unserer Sozialsysteme", resümiert Regierungsdirektorin Franziska Schubert, Leiterin des Hauptzollamts Schweinfurt.

Zusätzliche Informationen:

Die Jahresergebnisse der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, detailliert nach Branchen, Bundesländern, Hauptzollämtern und Tatbeständen aufgeschlüsselt, finden Sie auf www.zoll.de unter folgendem Link https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Arbeit/Bekaempfung-der-Schwarzarbeit-und-illegalen-Beschaeftigung/Statistikveroeffentlichung/statistikveroeffentlichung_node.html

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Hauptzollamt Schweinfurt
Pressesprecher
Benedikt Danz
Tel.: 09721/6464-1030
E-Mail: presse.hza-schweinfurt@zoll.bund.de
www.zoll.de

20.02.2026 – 10:00

ZOLL-M: Zollfahndung deckt bundesweiten Handel mit Schmuggelzigaretten und illegalem Wasserpfeifentabak auf. Mutmaßlicher Rädelsführer in Untersuchungshaft.

München / Sachsen / Mecklenburg-Vorpommern / Hessen / Nordrhein-Westfalen (ost)

Am 10.02.2026 durchsuchten Zollbeamte insgesamt 17 Wohnungen, Lagerstätten und Geschäftsräume von vermeintlichen Lieferanten, Händlern und Abnehmern von Schmuggelzigaretten, illegalem Wasserpfeifentabak und unversteuerten E-Zigaretten (Vapes) von Mitgliedern einer syrischen Tätergruppierung. Dabei wurden etwa 850 Stangen Schmuggelzigaretten, 245 Kilogramm illegal hergestellter Wasserpfeifentabak, gut 200 Gramm Marihuana sowie Materialien für die Herstellung von Wasserpfeifentabak gefunden. Darüber hinaus wurden elektronische Speichermedien und schriftliche Unterlagen beschlagnahmt.

Der Hauptverdächtige, ein 23-jähriger Syrer mit Hauptwohnsitz in Kulmbach/Bayern, wurde bereits am 08.02.2026 bei der Einreise aus Tschechien von Beamten der Bundespolizei aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen. Er steht im Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg unverzollte und unversteuerte Tabakwaren in großem Umfang beschafft und an einen bundesweit etablierten Abnehmerkreis verkauft zu haben. Bei der Ausführung der Taten arbeitete er in mehreren Fällen mit zwei anderen Beschuldigten, einem 29-jährigen aus Güstrow/Mecklenburg-Vorpommern und einem 30-jährigen aus Happurg/Bayern, zusammen.

Die Abnehmer des Hauptverdächtigen waren hauptsächlich in Chemnitz, Straubing und Hersbruck zu finden, wo ebenfalls umfangreiche Beweismittel sichergestellt wurden. Im Laufe der Ermittlungen traten zwei weitere Verdächtige, 29 und 43 Jahre alt, aus Aschaffenburg/Bayern und Essen/Nordrhein-Westfalen als potenzielle Lieferanten auf.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhehlerei richten sich gegen insgesamt 16 männliche Beschuldigte im Alter von 23 bis 43 Jahren. Der entstandene Steuerschaden seit Juli 2025 wird auf über 500.000 Euro geschätzt.

Über 160 Mitarbeiter der Zollfahndungsämter München, Dresden, Essen und Hamburg sowie der Hauptzollämter Landshut, Schweinfurt, Nürnberg und Köln waren im Einsatz. Schutz-, Tabak- und Bargeldspürhunde unterstützten die Durchführung der richterlichen Maßnahmen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof.

Der Zoll bekämpft konsequent Steuerhinterziehung und den illegalen Handel mit Tabakwaren. Der Zigaretten-Schmuggel schädigt nicht nur den Staat, sondern untergräbt auch den fairen Wettbewerb und stärkt kriminelle Strukturen.

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Zollfahndungsamt München
Pressesprecher
Christian Schüttenkopf
Telefon: 089 99568 1710
E-Mail: presse@zfam.bund.de
www.zoll.de

20.02.2026 – 09:46

Bundespolizeidirektion München: S-Bahn-Kollision mit umgestürztem Baum auf der Strecke Nürnberg - Ansbach

Petersaurach (ost)

In der Nacht vom Freitag (20. Februar) stieß eine S-Bahn der Linie S4 zwischen den Bahnhöfen Petersaurach Nord und Wicklesgreuth mit einem umgestürzten Baum aufgrund des Wetters zusammen. Es gab keine Verletzten unter den Fahrgästen.

Um 00:30 Uhr bemerkte der Lokführer einer S-Bahn (S4), die in Richtung Ansbach fuhr, das Hindernis auf den Gleisen. Trotz einer sofortigen Notbremsung konnte der Zusammenstoß mit dem Baum nicht vermieden werden. Es entstanden Sachschäden am Zug und an der Oberleitung in diesem Bereich.

Die etwa 30 Passagiere an Bord sowie der Lokführer blieben unverletzt. Die Feuerwehr Petersaurach und der Rettungsdienst evakuierten die Reisenden aus dem Zug. Die Maßnahmen wurden von Beamten der Bundespolizei vor Ort unterstützt. Die Fahrgäste konnten dann mit einem Schienenersatzverkehr ihre Reise fortsetzen.

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Hubert Grimm
Bundespolizeiinspektion Nürnberg
Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg
E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit den Revieren in Augsburg,
Ingolstadt und Ansbach ist zuständig für die polizeiliche
Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der
Deutschen Bahn. Die Zuständigkeit umfasst 309 Bahnhöfe und
Haltepunkte sowie 1823 Streckenkilometer in Mittelfranken,
Nordschwaben, dem nördlichen Oberbayern und dem Landkreis Forchheim.
Dies entspricht etwa 23 Prozent der Fläche Bayerns.

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24