Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 24.07.2026
Bayern: Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 24.07.2026

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-MFR: (683) Versammlungsgeschehen im Ansbacher Stadtgebiet
Ansbach (ost)
Am Freitagnachmittag (24.07.2026) fanden mehrere Versammlungen im Stadtgebiet Ansbach statt. Die Polizeiinspektion Ansbach sorgte für einen geordneten Ablauf.
Um 15:00 Uhr begann eine Veranstaltung der AfD auf dem Martin-Luther-Platz. Ab 17:00 Uhr bildete sich aus den Teilnehmern eine angemeldete Versammlung mit bis zu 150 Personen.
Ebenfalls ab 15:00 Uhr versammelten sich an verschiedenen Orten insgesamt rund 550 Teilnehmer zu 8 Gegenkundgebungen zur ersten Demo. Um einen geordneten Ablauf der Versammlungen zu gewährleisten, trennte die Polizei die Teilnehmer der verschiedenen politischen Lager voneinander. Dafür wurden auf dem Martin-Luther-Platz Absperrgitter eingesetzt.
Während der Versammlungen kam es zu keinen erwähnenswerten Störungen.
Unter der Führung der Polizeiinspektion Ansbach waren Kräfte der Verkehrspolizei Ansbach, der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken und der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.
Verfasst von: Marc Siegl
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POL-MFR: (682) Brand eines Holzunterstandes
Gunzenhausen (ost)
Spät am Donnerstagabend (23.07.2026) brach in Gunzenhausen ein Feuer in einem Holzunterstand für Mülltonnen und Fahrräder aus. Die Polizei in Ansbach hat mit den Ermittlungen begonnen.
Um 23:30 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle (ILS) ein Brand in einem Holzunterstand für Mülltonnen und Fahrräder in der Leibnizstraße in Gunzenhausen gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei löschte die Feuerwehr den bereits in Vollbrand stehenden Unterstand. Durch das Feuer wurde dieser komplett zerstört. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf das angrenzende Mehrfamilienhaus übergriff. Allerdings wurden durch die Hitze der Flammen Fenster des Wohnhauses beschädigt, ebenso wie drei geparkte Autos und eine angrenzende Garage.
Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf insgesamt etwa 30.000 Euro geschätzt. Es gab keine Verletzten.
Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Es gibt derzeit keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung.
Verfasst von: Gloria Güßbacher
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POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei führt Schwerpunktkontrollen durch
Augsburg (ost)
Harburg - Am Donnerstag, dem 23.07.2026, führten die Spezialgruppe für Schwerverkehr und Gefahrgutkontrolle der Verkehrspolizeiinspektion Augsburg zusammen mit der Autobahnpolizeistation Gersthofen Schwerpunktüberwachungen im Zusammenhang mit dem gewerblichen Güterverkehr auf der B 25 durch. Während der Kontrollen bei Ebermergen wurden insgesamt 19 Lastwagen und ihre Fahrer angehalten. Sieben Lastwagen wiesen keine Mängel auf. Für 12 Lastwagen und ihre Fahrer mussten Anzeigen aufgrund verschiedener gleichzeitiger Verstöße erstellt werden. Unter den beanstandeten Lastwagenfahrern waren zwei Deutsche. Zehn Fahrer kamen aus verschiedenen EU-Ländern. Bei einem 39-jährigen und einem 21-jährigen Lastwagenfahrer wurde die Weiterfahrt von den Beamten gestoppt. Die Verkehrspolizei ermittelt nun unter anderem wegen illegalen Aufenthalts, illegaler Beschäftigung sowie Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, Straßenverkehrszulassungsordnung und das Fahrpersonalgesetz. Außerdem wurde ein Verstoß gegen das Bundesimmissionsschutzgesetz festgestellt.
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POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei stoppt LKW
Augsburg (ost)
In Buchdorf - Am Donnerstag, (23.07.26), führten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Donauwörth in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei Eichstätt Schwerlastkontrollen auf der B 2 in Richtung Donauwörth durch. Während der Kontrolle wurde ein Lastwagen identifiziert, der trotz des bestehenden Überholverbots für Lastwagen überholte. Nachdem er gestoppt wurde, wurde die Geschwindigkeit des Sattelzugs überprüft. Der 28-jährige Lastwagenfahrer war mit mehr als 100 km/h unterwegs, obwohl nur 60 km/h erlaubt waren. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld im niedrigen vierstelligen Bereich, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Der Fahrer hat die türkische Staatsbürgerschaft.
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Raubes
Augsburg (ost)
Lechhausen - Am Donnerstag (23.07.2026), gegen 12:45 Uhr ereignete sich ein versuchter Raub in der Neuburger Straße. Ein bislang unbekannter Angreifer betrat eine Werkstatt, sprach einen 91-jährigen Mann an und begann ein Gespräch mit ihm. Der Unbekannte wurde vom älteren Mann weggeschickt, kehrte jedoch bald darauf in die Werkstatt zurück. Dort näherte er sich gezielt dem 91-Jährigen, griff in seine Jackentasche und stieß ihn zu Boden. Danach durchsuchte er eine Tasche und verließ erneut die Werkstatt. Der ältere Mann erlitt leichte Verletzungen. Der Täter wird wie folgt beschrieben: - etwa 25 Jahre alt - weißes T-Shirt - schwarze lange Hose - dunkle Kappe Die Kriminalpolizei Augsburg führt nun Ermittlungen wegen des versuchten Raubes durch. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Augsburg unter 0821/323-3821 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Zwischen Montag (20.07.2026), 19:00 Uhr und Dienstag (21.07.2026), 05:30 Uhr ereignete sich eine Sachbeschädigung in der Ottostraße. Ein oder mehrere unbekannte Täter haben die linke Seite eines geparkten grünen Dacias zerkratzt. Der entstandene Schaden wird auf rund 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung an einem Fahrzeug. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter der Telefonnummer 0821/323-2110 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Unfallflucht
Augsburg (ost)
Spickel-Herrenbach - Zwischen Donnerstag (23.07.2026) um 08:30 Uhr und 18:00 Uhr ereignete sich ein Vorfall in der Paul-Eipper-Straße. Ein unbekannter Täter berührte einen geparkten lila Fiat im linken Bereich der vorderen Stoßstange und verließ dann unerlaubt den Unfallort. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort durch. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei ermittelt nach Urkundenfälschungen
Augsburg (ost)
Lechhausen - Am Donnerstag (23.07.2026), gegen 16:30 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Mann mit einem Fahrzeug in der Steinernen Furt. Bei der Überprüfung der angebrachten Nummernschilder des Fiats stellte sich heraus, dass eines davon gefälscht war. Außerdem hatte das Fahrzeug keinen gültigen Versicherungsvertrag. Die Verkehrspolizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauchs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der 37-jährige Fahrer ist rumänischer Staatsbürger.
Lechhausen - Am Donnerstag (23.07.2026), gegen 16:30 Uhr, fuhr ein 41-jähriger Mann mit einem Wagen in der Steinernen Furt. Bei der Überprüfung des Fords stellte sich heraus, dass die angebrachten Nummernschilder für ein anderes Fahrzeug bestimmt waren. Zudem hatte das Auto keinen gültigen Versicherungsvertrag. Die Polizei ermittelt nun wegen Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauchs und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der 41-jährige Fahrer ist rumänischer Staatsbürger.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Diebstahl
Augsburg (ost)
In Hochzoll wurde zwischen Mittwoch (22.07.2026) um 18:00 Uhr und 21:00 Uhr ein Diebstahl in der Oberländer Straße gemeldet. Ein oder mehrere unbekannte Täter haben ein verschlossenes blaues E-Bike der Marke Haibike vor einem Kiosk gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Die Polizei ermittelt nun wegen eines besonders schweren Diebstahls. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310 entgegengenommen.
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Bundespolizeidirektion München: 28-Jähriger belästigt Reisende // Bundespolizei sucht Geschädigte
München (ost)
Am 24. Juni hat ein 28-jähriger Mann am Hauptbahnhof München mehrere Reisende gestört. Vorher wurde er bereits wegen Diebstahls auffällig. Die Bundespolizei sucht nach bisher unbekannten Opfern für weitere Ermittlungen.
Am Mittwoch (24. Juni) hat ein 28-jähriger somalischer Staatsbürger gegen 15:30 Uhr im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs München mehrere Personen belästigt. Zuvor soll er im U-Bahnbereich eine Getränkeflasche aus einer Bäckerei gestohlen haben. Danach kam es zu einem verbalen Streit zwischen ihm und einem Mitarbeiter eines anderen Lebensmittelgeschäfts. Aufgrund seines unangemessenen Verhaltens wurde der 28-Jährige des Geschäfts verwiesen.
Während er durch das Zwischengeschoss ging, spritzte er mehrere Personen, darunter Unbekannte, mit dem Blut einer offenen Wunde an seinem Finger an. Die Betroffenen hatten danach Blutspuren an ihrem Körper und ihrer Kleidung. Danach setzte sich der Somalier auf den Boden des Zwischengeschosses, wo er von Einsatzkräften der Bundespolizei und Mitarbeitern der DB Sicherheit angetroffen wurde. Die Bundespolizisten brachten den stark betrunkenen Mann für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Dienststelle.
Bei der anschließenden Videoauswertung stellten die Einsatzkräfte fest, dass unter den Betroffenen auch eine Mutter mit ihrem Kind und eine weitere bisher unbekannte Geschädigte waren.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und medizinischen Versorgung wurde der Mann wieder freigelassen.
Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen den 28-Jährigen wegen Diebstahls, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit und bittet insbesondere die bisher unbekannte Mutter sowie weitere möglicherweise betroffene unbekannte Personen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion München unter der Telefonnummer 089 515550-0 entgegen.
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Tim Oberfrank
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515 550 - 1105
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
POL-MFR: (681) Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus - 84-jährige Bewohnerin tot geborgen
Markt Erlbach (ost)
Früh am Freitagmorgen (24.07.2026) brach in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Markt Erlbach ein Feuer aus. Die 84-jährige Bewohnerin wurde leider nur noch tot aufgefunden.
Um 03:15 Uhr wurde bei der Integrierten Leitstelle Ansbach ein Notruf über einen Brand in der Eva-Sichermann-Straße in Markt Erlbach (Lkr. Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand eine Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses bereits in Flammen. Die Feuerwehr kam schnell vor Ort, bekämpfte die Flammen effektiv und verhinderte so ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohnungen im Gebäude.
Während der Löscharbeiten entdeckte die Feuerwehr eine leblose Person in den Räumlichkeiten. Die Identität der Verstorbenen wurde kurz darauf als die 84-jährige Bewohnerin der Wohnung festgestellt.
Verschiedene Streifen der Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch waren am Brandort im Einsatz, während der Kriminaldauerdienst Mittelfranken die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen ergriff.
Die weiteren Ermittlungen werden nun vom zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach durchgeführt. Die Brandermittler haben die Untersuchung der betroffenen Räumlichkeiten mittlerweile abgeschlossen. Ein technischer Defekt im Schlafzimmer löste das Feuer aus. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 60.000 bis 70.000 Euro geschätzt.
Verfasser: Oliver Trebing
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Bundespolizeidirektion München: Wegen Insolvenzverschleppung gesucht - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl am Flughafen München
Flughafen München (ost)
Am Donnerstag, den 23. Juli, hat die Bundespolizei einen 52-jährigen türkischen Staatsangehörigen, der per Haftbefehl gesucht wurde, im Terminal 1 festgenommen.
Während der Einreisekontrolle nach einem Flug aus Istanbul wurde der Mann überprüft. Die Beamten stellten fest, dass ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I gegen ihn vorlag.
Der Haftbefehl basierte auf einem Strafbefehl des Amtsgerichts München aus dem Mai 2025 wegen Insolvenzverschleppung. Der 52-jährige konnte eine Ersatzfreiheitsstrafe durch die Zahlung einer ausstehenden Geldstrafe in Höhe von 4.300 Euro sowie der Verfahrenskosten von 216 Euro abwenden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
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Stefan Bayer
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Die Bundespolizei am Flughafen München ist mit ihren gut 1.600
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte
Flughafendienststelle der Bundespolizei in Deutschland. Ihre
polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere den grenzpolizeilichen
Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der
grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der
Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, sowie
Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit
des zivilen Luftverkehrs. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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POL-MFR: (680) Zeugenaufruf nach Einbruch in Wohnhaus
Burgsalach (ost)
Am Donnerstagnachmittag (23.07.2026) drangen Unbekannte in das Wohnhaus auf einem Bauernhof in Burgsalach (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) ein. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr gelang es den Tätern, Zugang zum Haus am Kirchmauerweg im Gemeindeteil Indernbuch zu erhalten. Danach durchsuchten sie mehrere Schränke und stahlen Bargeld.
Die Kriminalpolizei Ansbach führte eine Spurensicherung vor Ort durch. Das zuständige Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei hat nun die weitere Bearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich unter der Rufnummer 0911 2112 3333 an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu wenden.
Verfasst von: Gloria Güßbacher
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HZA-SW: Ermittlungs- und Strafverfahren wegen Schwarzgeldzahlungen beim bayerischen Fußball-Regionalligisten TSV Aubstadt e.V. gegen die dortigen Verantwortlichen erfolgreich rechtskräftig abgeschlossen
Schweinfurt / Würzburg / Aubstadt (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Würzburg und dem Hauptzollamt Schweinfurt
Das umfangreiche Verfahren der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Würzburg gegen Verantwortliche des bayerischen Fußball-Regionalligisten TSV Aubstadt e.V. wurde abgeschlossen. Das Resultat: Zahlreiche Verurteilungen, harte Strafen und eine umfassende Schadenswiedergutmachung.
Die Ermittler des Zolls konnten in enger Kooperation mit der Justiz nachweisen, dass der Verein von 2018 bis 2023 ein verstecktes, illegales Entlohnungssystem für die 1. Herrenmannschaft betrieben hatte. Offiziell waren Spieler und Trainer oft nur als Minijobber gemeldet, erhielten jedoch tatsächlich beträchtliche Summen in bar. Neben sogenannten Handgeldern wurden auch Prämien für Punkte, Aufstiege und Einsätze als nicht gemeldete Barzahlungen systematisch an den Sozialkassen vorbeigeschleust.
Um die Anschuldigungen vollständig aufzuklären, wurden mehr als 200 Beweisstücke vom Hauptzollamt Schweinfurt ausgewertet, darunter etwa 20 Mobiltelefone und andere digitale Geräte. Diese wurden im Mai 2023 bei der Durchsuchung von über 60 Wohn- und Geschäftsräumen beschlagnahmt. Dadurch war es möglich, die individuellen Daten und Zahlungsströme der Spieler, Trainer und Vereinsmitarbeiter zu rekonstruieren und mit den tatsächlichen Leistungen sowie den offiziell geleisteten Zahlungen abzugleichen.
Der entstandene Schaden durch dieses System der Schwarzlohnzahlungen für die Sozialkassen belief sich insgesamt auf etwa 1,13 Millionen Euro. Dazu kommt ein Steuerschaden, hauptsächlich durch hinterzogene Lohnsteuern, in sechsstelliger Höhe. Die vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträge wurden bereits im Laufe des Verfahrens vollständig an die entsprechenden Sozialversicherungsträger gezahlt. Nach der Durchsuchung im Mai 2023 kooperierten die Verurteilten. Sie gestanden den Sachverhalt ein und halfen bei der Aufklärung mit. Auch bei der steuerlichen Aufarbeitung arbeiteten die Verurteilten umfassend mit. Alle bisher aufgrund dieses Sachverhalts festgesetzten Steuern wurden von den Verurteilten oder dem Verein beglichen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Würzburg nun Strafbefehle gegen die Verantwortlichen für das Verhalten des Vereins. Nach umfassenden Geständnissen der Verurteilten verhängte das Gericht neben jeweils einjährigen Freiheitsstrafen, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden, auch die Zahlung von zusätzlichen Geldstrafen zwischen 90 und 300 Tagessätzen. Das Gesamtvolumen dieser zusätzlich zu den Freiheitsstrafen verhängten Geldstrafen liegt im niedrigen siebenstelligen Bereich. Die Verurteilungen aufgrund der Strafbefehle sind mittlerweile rechtskräftig.
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Staatsanwaltschaft Würzburg
Pressesprecher
Michael Weiskopf
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E-Mail: pressestelle@sta-wue.bayern.de
Hauptzollamt Schweinfurt
Pressesprecher
Benedikt Danz
Tel.: 09721/6464-1030
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Bundespolizeidirektion München: 9.000 Euro Schaden: Rucksack aus ICE entwendet
München (ost)
Am Donnerstag (23. Juli) wurde einem Reisenden am Münchner Hauptbahnhof ein Rucksack im Wert von etwa 9.000 Euro gestohlen. Dank der schnellen Anzeigeerstattung konnte die Bundespolizei zeitnah einen Verdächtigen auf Videoaufzeichnungen identifizieren. Ein 61-jähriger deutscher Staatsbürger aus Saarbrücken erschien gegen 16:15 Uhr bei der Bundespolizeiinspektion München und erstattete Anzeige. Er gab an, dass er zuvor mit dem ICE von Karlsruhe nach München gereist war. Beim Aussteigen vergaß er seinen Rucksack im Zug. Als er den Verlust bemerkte und sofort zum Zug zurückkehrte, war der Rucksack bereits verschwunden. Im Rucksack befanden sich unter anderem ein Tablet, Bargeld und persönliche Gegenstände. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro. Durch die schnelle Meldung des Geschädigten konnten die Videoaufzeichnungen des Bahnsteigs zeitnah überprüft werden. Dabei geriet ein bisher unbekannter Mann in den Fokus der Ermittlungen. Die Bundespolizei führt nun Ermittlungen wegen Diebstahls.
In Anbetracht des bevorstehenden Beginns der bayerischen Sommerferien weist die Bundespolizei darauf hin, dass Reisende ihr Gepäck und Wertsachen jederzeit im Auge behalten sollten. Gerade an stark frequentierten Bahnhöfen und in Zügen nutzen Diebe kurze Momente der Unaufmerksamkeit gezielt aus. Wenn ein Verlust des Gepäcks bemerkt wird, sollte dies sofort der Bundespolizei oder dem Zugpersonal gemeldet werden. Eine schnelle Reaktion kann dazu beitragen, Taten aufzuklären und Verdächtige zu identifizieren.
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Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
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HZA-A: Augsburger Zoll deckt mehrfachen Warenschmuggel aufMehrere tausend Zigaretten und gefälschte Textilien sichergestellt
Augsburg/Schwaben (ost)
Bei einer Überprüfung eines Reisebusses auf der Autobahn 8 in den Abendstunden entdeckte die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Hauptzollamts Augsburg insgesamt 144 gefälschte Markentextilien und 8.280 versteckte Zigaretten.
Der Linienbus mit 17 Fahrgästen wurde kontrolliert, wobei weder die Busfahrer noch die Passagiere aus der Türkei zollpflichtige Waren angemeldet hatten. Die Kontrolleure bemerkten, dass die Wartungsklappen in den Überkopf-Ablagefächern der vorderen Sitze nicht ordnungsgemäß befestigt waren. Dort fanden sie bereits mehrere Zigaretten. Daraufhin durchsuchten sie die Sitzpolster und fanden weitere versteckte Zigaretten. Auch in der Reisetasche des Fahrers wurden Tabakwaren entdeckt. Insgesamt wurden 8.280 Zigaretten von den Zollbeamten aus Augsburg sichergestellt.
Des Weiteren wurden 144 gefälschte Markentextilien wie T-Shirts, Trikots und Hosen in einem Karton gefunden. Der Markeninhaber bestätigte den Verdacht der Fälschung und die Textilien wurden beschlagnahmt. Gegen die Busfahrer wurden Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Markenrechtsverletzung eingeleitet.
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