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Bedrohung und Festnahme in Nürnberg Reichelsdorf

Nachbarn alarmierten wegen Randalierer im Hochhaus. Spezialeinsatzkommando nahm Mann fest, der Schusswaffe androhte.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Die Nachbarn eines Mannes in Nürnberg Reichelsdorf alarmierten am Donnerstagabend (17.04.2025) den Notruf, nachdem er in einem Hochhaus randalierte und die Bewohner bedrohte. Da er auch den Polizisten drohte, eine Schusswaffe zu benutzen, wurde er schließlich von Beamten des Spezialeinsatzkommandos festgenommen.

Anwohner riefen gegen 22:00 Uhr die Polizeieinsatzzentrale an und berichteten, dass ein Nachbar in dem Gebäude im Einsteinring randalierte. Der 80-Jährige schrie herum und schlug auf Gegenstände ein. Außerdem beleidigte er einen Bewohner und bedrohte ihn mit dem Tod. Als eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd eintraf, hatte sich der Mann bereits in seine Wohnung zurückgezogen. Er weigerte sich, den Beamten die Tür zu öffnen und behauptete, eine Waffe zu besitzen, die er gegen die Einsatzkräfte einsetzen würde.

Aufgrund dieser Situation wurden zusätzliche Einsatzkräfte hinzugezogen. Der Mann wurde schließlich von Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) in seiner Wohnung überwältigt und vorläufig festgenommen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen, die vor Ort vom Rettungsdienst behandelt wurden. Es wurde keine Schusswaffe gefunden.

Der 80-Jährige befand sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand. Die Beamten brachten ihn daher nach den polizeilichen Maßnahmen in ein Fachkrankenhaus.

Verfasst von: Marc Siegl

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen deutlich niedriger. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord registriert, wovon 380 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, von denen 405 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 fast gleich, wobei 390 Männer, 58 Frauen und wiederum 185 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Mordfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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