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BMW-Fahrer flüchtet vor Polizei in Nürnberg

Am frühen Sonntagmorgen flüchtete ein BMW-Fahrer vor einer Streife der Nürnberger Polizei. Der Fahrer gefährdete Polizeibeamte und weitere Geschädigte werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Früh am Sonntagmorgen (15.03.2026) floh ein BMW-Fahrer vor einer Streife der Nürnberger Polizei. Auf seiner riskanten Flucht brachte der Fahrer mehrere Polizeibeamte in Gefahr – weitere Betroffene werden gesucht.

Ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bemerkte gegen 00:45 Uhr einen BMW M4, der am Plärrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren. Statt stehen zu bleiben, beschleunigte der Fahrer jedoch und flüchtete vor dem Streifenwagen in Richtung Fürther Straße.

Kurz darauf wurde das Fahrzeug erneut in der Ludwigstraße in Nürnberg von Beamten des Unterstützungskommandos (USK) gesichtet. Auch hier flüchtete der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit vor den Einsatzkräften. Ein Polizeibeamter zu Fuß versuchte ebenfalls, das Fahrzeug anzuhalten, musste jedoch ausweichen, um nicht vom BMW angefahren zu werden.

Der Fahrer setzte seine Flucht über den Frauentorgraben fort. Dabei überfuhr er mehrere Ampeln bei Rotlicht und brachte mindestens einen unbekannten Fußgänger am Opernhaus in Gefahr, als dieser die Kreuzung bei Grünlicht überquerte.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hat Ermittlungen wegen eines illegalen Straßenrennens, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung eingeleitet. Es wird nun nach weiteren Betroffenen gesucht, insbesondere nach dem Fußgänger, der vom BMW-Fahrer am Opernhaus gefährdet wurde.

Zeugen und Betroffene werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 / 2112 – 6115 zu melden.

Verfasst von: Oliver Trebing

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen wurden 5.035 Unfälle registriert (1,29%). Die Anzahl der Getöteten betrug 499, Schwerverletzte wurden 9.257 gezählt und 53.102 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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