Feuerwehr kämpft gegen Großbrand in Waldgebiet mit massiver Rauchentwicklung. Rund 380 Einsatzkräfte im Einsatz.
Brand in ehemaligem „Westerndorf“ in Nürnberg-Langwasser

Nürnberg (ost)
Am Freitagabend, dem 10. Juli 2026, erhielt die Feuerwehr gegen 22:00 Uhr einen Alarm für einen Waldbrand im Waldgebiet zwischen der Großen Straße und der Beuthener Straße. Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, sahen sie eine starke Brandentwicklung mit viel Rauch. Gleichzeitig wurden mehrere Teams unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Es wurde auch ein massiver Löschangriff mit mehreren Löschrohren gestartet. Aufgrund der Ausbreitung des Brandes wurden zusätzliche Feuerwehren aus den benachbarten Landkreisen alarmiert. Zur Brandbekämpfung wurden auch große wasserführende Fahrzeuge mit Wasserwerfern eingesetzt. Das Technische Hilfswerk unterstützt die laufenden Maßnahmen mit einem Radlader und Beleuchtungsgerät. Es gab keine Verletzten durch das Feuer. Etwa 380 Feuerwehrleute, etwa 60 Rettungskräfte und etwa 15 Polizeibeamte sind im Einsatz. Die Brandursache wird von der zuständigen Fachabteilung der Kriminalpolizei Nürnberg untersucht. Aufgrund der extremen Trockenheit und der heißen Sommerhitze ist der Einsatz für die Einsatzkräfte anstrengend und schwierig. Der Bereich zwischen dem Max-Morlock-Stadion, der Karl-Schönleben-Straße, der Gleiwitzer Straße und der Beuthener Straße wurde weiträumig abgesperrt. Auf einem benachbarten Campingplatz wurden vorsichtshalber 25 Personen evakuiert. Die Wasserversorgung war zu Beginn des Einsatzes schwierig, konnte aber schnell durch nachrückende Einsatzkräfte sichergestellt werden. Der Einsatz wird voraussichtlich bis in die frühen Mittagsstunden andauern. [JT/FS]
Quelle: Presseportal








