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Callcenterbetrug: Tatverdächtiger festgenommen

Ein 87-jähriger Mann wurde Opfer eines versuchten Callcenterbetrugs. Ein 17-Jähriger wurde bei der Geldübergabe vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Augsburg (ost)

Haunstetten-Siebenbrunn – Am Mittwoch (05.08.2026) wurde ein 87-jähriger Mann Opfer eines versuchten Callcenterbetrugs in der Landsberger Straße.

Zwischen 11.50 Uhr und 15.15 Uhr erhielt der ältere Herr einen Anruf von einem bisher unbekannten Täter, der sich fälschlicherweise als Polizist ausgab. Unter dem Vorwand, dass Betrüger in der Nachbarschaft aktiv seien, wurde dem Mann geraten, sein Vermögen zu sichern und Bargeld von der Bank abzuheben.

Als der 87-Jährige versuchte, einen vierstelligen Betrag von seiner Bank abzuheben, wurden die aufmerksamen Bankangestellten misstrauisch und alarmierten sofort die Polizei.

Bei der Geldübergabe an der Wohnadresse des Seniors konnte die Polizei einen 17-jährigen Verdächtigen auf frischer Tat vorläufig festnehmen. Bei dem Jugendlichen wurde Pfefferspray gefunden.

Die Ermittlungen wegen versuchten Betrugs wurden von der Kriminalpolizei Augsburg übernommen.

Der 17-jährige Verdächtige hat keine Staatsangehörigkeit.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin:

Die Polizei wird Sie niemals telefonisch auffordern, Geld oder Wertgegenstände zu übergeben oder zur Abholung bereitzustellen. Geben Sie niemals Geld an Unbekannte weiter, legen Sie sofort auf, wenn Sie solche Anrufe erhalten, und informieren Sie die Polizei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht erhöht. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, von denen 380 gelöst wurden. 2023 stieg die Zahl auf 420 Fälle, wobei 405 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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