Das Polizeipräsidium Schwaben Nord beteiligt sich am 13. Bayerischen 24-Stunden-Blitzmarathon, um die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren hoher Geschwindigkeiten aufmerksam zu machen.
Donauwörth: Blitzmarathon im PP SWN

Augsburg (ost)
Im Zuge des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 ‚Bayern mobil-sicher ans Ziel‘ findet auch in diesem Jahr der 13. Bayerische 24-Stunden-Blitzmarathon statt, von 15. April, 06.00 Uhr bis 16. April, 06.00 Uhr. Das Polizeipräsidium Schwaben Nord beteiligt sich mit mehreren Messstellen an den europaweit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen. Im Jahr 2025 verloren 37 Verkehrsteilnehmer in Nordschwaben bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Bei zwölf dieser Verkehrsteilnehmer war überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Ursache für den tödlichen Ausgang. Der 24-Stunden-Blitzmarathon soll die Verkehrsteilnehmer für das Thema – nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit – sensibilisieren und aufwecken. Ziel ist es, der Unfallursache überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit entgegenzuwirken und auf gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr hinzuweisen. „Im Straßenverkehr entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod. Das Ziel unserer Aktion ist es, Raser zu stoppen, Leben zu schützen und die Menschen für verantwortungsvolles Fahren zu sensibilisieren.“ -Innenstaatssekretär Sandro Kirchner- Bei dieser Aktion geht es nicht darum, viele Autofahrer zu bestrafen, sondern den Verkehrsteilnehmern die Gefahren hoher Geschwindigkeiten aufzuzeigen und die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu verbessern. Alle Messstellen sind ab sofort im Internet unter folgendem Link verfügbar: Messstellenliste 2026
Grundlegende Informationen zum Thema finden Sie auch unter dem nachfolgenden Link: Bayernweiter Blitzmarathon 2026
Das Polizeipräsidium Schwaben Nord lädt interessierte Medienvertreter am Mittwoch (15.04.2026) um 09:00 Uhr zur Kontrollstelle an der B300 am Parkplatz „Parking Tirol“ (Kühbach) herzlich ein, die Kontrollstelle aktiv zu begleiten. Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wird ebenfalls vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Für den nördlichen Präsidiumsbereich lädt die Verkehrspolizeiinspektion Donauwörth interessierte Medienvertreter am Mittwoch (15.04.2026) um 10:00 Uhr zur Kontrollstelle an der B16/Posthof herzlich ein, an der Kontrollstelle teilzunehmen.
Für beide Kontrollstellen bitten wir um vorherige Anmeldung bei der Pressestelle des PP SWN unter der E-Mail-Adresse: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de Abschließend senden wir Ihnen noch den Link zur kürzlich veröffentlichten Verkehrslage 2025
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Bayern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 15889 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 16397 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 5068 im Jahr 2022 auf 5737 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3974 auf 4098, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 2795 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 1303. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 1266 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.889 | 16.397 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 5.068 | 5.737 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.974 | 4.098 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.801 | 2.795 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.173 | 1.303 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.276 | 1.266 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon entfallen 49.463 Unfälle auf Personenschäden, was 12,72% der Gesamtanzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Tote, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








