Unbekannte brachen in zwei Einfamilienhäuser ein und verursachten Sachschaden, jedoch wurde offenbar nichts entwendet. Polizei bittet um Hinweise.
Einbrüche in Rothenburg ob der Tauber – Zeugen gesucht

Rothenburg ob der Tauber (ost)
Am Samstagnachmittag (31.01.2026) drangen bislang unbekannte Täter in zwei Einfamilienhäuser in Rothenburg ob der Tauber ein. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nachbarn eines Hauses im Wilhelm-Ziegler-Weg alarmierten abends die Polizei, als sie feststellten, dass Unbekannte gewaltsam in ihr Haus eingedrungen waren und Schränke durchsucht hatten. Eine Streife der Polizeiinspektion Rothenburg ob der Tauber kam vorbei und nahm den Einbruch auf. Dabei stellten die Beamten fest, dass zwar ein Sachschaden von über Tausend Euro entstanden war, die Täter jedoch offenbar nichts gestohlen hatten.
Während der Untersuchung fanden die Polizisten Spuren im Schnee vom betroffenen Haus in Richtung des Nachbargrundstücks. Eine Überprüfung des Nachbarhauses ergab, dass die Täter anscheinend auch dort eingebrochen waren. Ob sie dort Beute gemacht haben, ist noch unklar.
Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernommen. Die Beamten bitten Zeugen, die am Nachmittag (vermutlich 14:45 Uhr bis 19:30 Uhr) verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333 zu melden.
Verfasst von: Marc Siegl
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Bayern stiegen zwischen 2022 und 2023 von 2844 auf 3436 Fälle an. Im Jahr 2022 wurden 599 Fälle gelöst, während es 2023 bereits 888 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 654 auf 757 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 533 auf 655 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 121 auf 102 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 284 auf 422. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.844 | 3.436 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 599 | 888 |
| Anzahl der Verdächtigen | 654 | 757 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 533 | 655 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 121 | 102 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 284 | 422 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








