Unbekannte täuschten Polizeikontrolle vor, entführten den Mann und entwendeten seinen Mercedes-Maybach GLS 400 D 4Matic. Opfer wurde über Stunden festgehalten.
Entführung in Schwaig b. Nürnberg, Unbekannte entwendeten hochwertigen Pkw nach Täuschung des Opfers. Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Schwaig b. Nürnberg (ost)
Am Dienstagabend (22.09.2026) wurde ein 22-Jähriger in Schwaig b. Nürnberg (Lkrs. Nürnberger Land) von Unbekannten entführt, zu einer unbekannten Adresse gebracht und sein hochwertiger Pkw gestohlen. Die Kriminalpolizei Schwabach ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Um 23:00 Uhr fuhr der spätere Geschädigte (22, deutsch) mit seinem smaragdgrünen Mercedes-Maybach GLS 400 D 4Matic, amtliches Kennzeichen N-L 597, auf dem Bahndamm in Schwaig b. Nürnberg. Ein grauer VW T5 oder T6 soll sich vor sein Fahrzeug gesetzt haben und mit einer LED-Anzeige “Polizei folgen” ein Anhaltesignal gegeben haben.
Der 22-Jährige folgte der Aufforderung und stieg aus seinem Fahrzeug aus. Drei Männer, die sich im VW-Bus befanden und angeblich wie SEK-Beamte gekleidet waren, gaben sich als LKA-Beamte aus, legten ihm Handschellen an und brachten ihn in das Fahrzeug.
Der Mercedes des Geschädigten wurde zunächst am Bahndamm abgestellt und war bei späterer Überprüfung nicht mehr vor Ort.
Nach einer etwa 20-minütigen Fahrt Richtung Leinburg/Diepersdorf brachten die drei Männer den Geschädigten in eine unbekannte Wohnung, wo sie ihn über mehrere Stunden festhielten.
Um 04:30 Uhr fuhr einer der Männer den 22-Jährigen in einem dunklen Pkw (Marke unbekannt) mit Stuttgarter Kennzeichen (S-) nach Diepersdorf und ließ ihn “Am Rangen” aussteigen. Der Fahrer des Pkw entfernte sich dann schnell in unbekannte Richtung, und der Geschädigte suchte Hilfe bei einem Passanten.
Die Hintergründe der Tat sind bisher völlig unklar. Laut aktuellen Ermittlungen bestand keine Beziehung zwischen den Tätern und dem Opfer.
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen wegen Geiselnahme, erpresserischem Menschenraub und Freiheitsberaubung übernommen. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise und haben folgende Fragen an die Öffentlichkeit:
Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Quelle: Presseportal








