Die Erlanger Polizei konnte drei Einbrecher festnehmen, die zuvor einen Tresor aus einer Schule und Werkzeug von einer Baustelle gestohlen hatten.
Erlangen: Einbrecher festgenommen

Erlangen (ost)
In den frühen Morgenstunden des Dienstags (28.07.2026) wurden drei Verdächtige von der Polizei in Erlangen festgenommen. Zuvor hatten sie einen Safe aus einer Schule und Werkzeuge von einer Baustelle gestohlen.
Um 05:30 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf, dass drei Männer unbefugt das Gelände einer Baustelle in der Damaschkestraße betreten hatten. Laut dem Anruf hatten die Männer Werkzeuge gestohlen und waren in Richtung Wiesengrund geflohen.
Die alarmierten Streifenbeamten konnten kurz darauf zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren in der Nähe des Tatorts festnehmen. Das gestohlene Werkzeug wurde neben einem gewaltsam geöffneten Safe am Wiesengrund gefunden. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Männer zuvor in das Schulgebäude in der Loschgestraße eingebrochen waren und den Safe gestohlen hatten. Das Werkzeug wurde benötigt, um den Safe zu öffnen, in dem sich nur eine geringe Menge Bargeld befand.
Während die Spurensicherung vor Ort war, entdeckte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt einen weiteren 19-jährigen Verdächtigen in einem Gebüsch in der Nähe des Safes am Wiesengrund und nahm ihn fest.
Die drei Verdächtigen (alle deutsche Staatsangehörige) müssen sich nun wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls vor Gericht verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Erlangen durchgeführt.
Verfasst von: Michael Petzold / mc
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Bayern stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 2844 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3436 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 599 im Jahr 2022 auf 888 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 654 auf 757, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 533 auf 655 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 121 auf 102 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 284 auf 422. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.844 | 3.436 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 599 | 888 |
| Anzahl der Verdächtigen | 654 | 757 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 533 | 655 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 121 | 102 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 284 | 422 |
Quelle: Bundeskriminalamt








