In Erlangen-Büchenbach ereigneten sich exhibitionistische Handlungen vor Kindern. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen für den Täter.
Erlangen: Exhibitionist vor Kindern, Kriminalpolizei sucht Zeugen

Erlangen (ost)
In Erlangen-Büchenbach ereigneten sich letzte Woche zwei exhibitionistische Vorfälle vor Kindern. Die Polizei geht von demselben Täter aus und sucht nach Zeugen.
Ein unbekannter Mann fiel zum ersten Mal am Montag (25.05.2026) – Pfingstmontag – gegen 15.00 Uhr auf einem Sportplatz in der Steigerwaldallee auf. Zu einem zweiten Vorfall kam es am Freitag (29.05.2026) gegen 12.30 Uhr auf einem Spielplatz Am Kornfeld.
In beiden Fällen zeigte der Täter den Kindern unanständiges Verhalten. Er sprach die Kinder nicht an.
Der Täter flüchtete vom Tatort Am Kornfeld mit einem weißen VW. An beiden Tagen starteten die alarmierten Beamten der Polizeiinspektion Erlangen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, die jedoch erfolglos blieben.
Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen zu dem Mann oder den Taten.
Beschreibung der Person:
Der unbekannte Täter ist männlich, ungefähr 55 Jahre alt und zwischen 175 und 180 cm groß. Er hat eine kräftige bis dicke Statur. Am Montag trug er beige Shorts, ein hellblaues T-Shirt und vermutlich eine schwarze Basecap. Am Freitag trug er auffällige Arbeitskleidung in Neongelb oder Neonorange.
Zeugen, die Hinweise geben können oder denen im Bereich Erlangen-Büchenbach eine verdächtige Person aufgefallen ist, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Verfasst von: Oliver Trebing
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








