Zwei falsche Handwerker erschlichen sich Bargeld in Eckental. Polizei ermittelt 32-jährigen Tatverdächtigen und findet Beweismittel für weitere Taten.
Erlangen-Land: Handwerker ergaunerten Bargeld – Tatverdächtiger ermittelt

Erlangen-Land (ost)
Am Mittwochmittag (30.09.2026) haben zwei anfänglich Unbekannte in Eckental (Lkrs. Erlangen-Höchstadt) unter Vortäuschung falscher Tatsachen Bargeld erlangt. Ein Tatverdächtiger konnte von der Polizei ermittelt werden.
Um 12:30 Uhr läuteten die Männer an der Tür eines Einfamilienhauses in der Klingenstraße und gaben sich der Bewohnerin gegenüber als Handwerker einer Baustelle in der Nähe aus. Sie behaupteten, auf dem Grundstück der Seniorin einen Marder entdeckt zu haben, während sie Arbeiten auf einem benachbarten Grundstück durchführten. Um ihre Geschichte glaubwürdig zu machen, zeigten sie der Frau ein Bild, das angeblich mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurde und den Marder auf dem Dach ihres Hauses zeigte. Da Marder bekanntermaßen Schäden verursachen, boten die Männer an, diese zu beheben.
Daraufhin erhielten die Männer eine Vorauszahlung in Höhe von mehreren Hundert Euro und vereinbarten, das Dach zu einem späteren Zeitpunkt zu reparieren. Anschließend nahmen die Männer das Bargeld an sich und kehrten nicht zurück.
Im Rahmen der Ermittlungen der Polizeiinspektion Erlangen-Land und der Kriminalpolizei Nürnberg konnte ein 32-jähriger Tatverdächtiger (deutscher Staatsbürger) identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Bei dem Mann wurden zudem Beweismittel gefunden, die auf weitere ähnliche Taten hindeuten.
Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg ermittelt nun gegen den 32-Jährigen wegen des Verdachts des Betrugs und prüft, ob der Mann mit weiteren Taten in Verbindung gebracht werden kann. Die Ermittlungen dauern an.
Verfasst von: Michael Petzold
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant bei 449 im Jahr 2022 und 448 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 370 männlich und 79 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 390 männliche und 58 weibliche Verdächtige gab. Interessanterweise blieb die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen konstant bei 185 in beiden Jahren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








