Das Polizeipräsidium vollzog Durchsuchungsbeschlüsse nach Gewalttätigkeiten bei Versammlung in Nürnberg. Eine Person vorläufig festgenommen.
Erlangen: Polizei durchsucht 24 Objekte in Mittelfranken

Nürnberg (ost)
Wie in den Pressemeldungen 422 und 613 aus dem Jahr 2025 erwähnt, ereigneten sich am 26. April 2025 bei einer Versammlung in der Nürnberger Innenstadt gewalttätige Vorfälle, die von einer Menschenmenge ausgingen. Es besteht der Verdacht auf Landfriedensbruch gemäß § 125 StGB. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und das Kommissariat 14 der Kriminalpolizei Nürnberg führen die Ermittlungen durch. Basierend auf den bisherigen Ermittlungsergebnissen hat das Amtsgericht Nürnberg Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Bei einem anderen Objekt ordnete die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth während des Einsatzes eine Durchsuchung aufgrund von Gefahr im Verzug an. Das Polizeipräsidium Mittelfranken setzte die Anordnungen heute mit vielen Einsatzkräften um. Insgesamt wurden 24 Objekte durchsucht, hauptsächlich in Nürnberg. Weitere Objekte befanden sich in Erlangen, Fürth, Hersbruck, Heroldsbach, Baiersdorf, Passau, Senden, Leipzig und Münster. Alle Durchsuchungen verliefen ohne besondere Zwischenfälle. Bei zwei Objekten musste die Tür gewaltsam geöffnet werden, wodurch leichte Schäden entstanden. Es gab keine Verletzten. Während der Maßnahmen wurde eine Verdächtige im Nürnberger Stadtgebiet angetroffen. Sie versuchte, sich der Festnahme zu entziehen, wurde jedoch vorläufig festgenommen. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel wie Tatkleidung und Mobiltelefone sichergestellt. In einem Fall wurde ein Mobiltelefon beschlagnahmt, nachdem eine Verdächtige versucht hatte, das Gerät zu manipulieren. Außerdem wurden mehrere erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und des Kommissariats 14 der Kriminalpolizei Nürnberg dauern an.
Verfasst von: Oliver Trebing
Quelle: Presseportal








