Kriminalpolizei nahm zwei Männer fest und fand Rauschgift in Erlangen. Tatverdächtige werden dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Erlangen: Polizei stellt Betäubungsmittel sicher

Erlangen (ost)
Am Montag (13.07.2026) wurden in Erlangen zwei Männer von der Kriminalpolizei festgenommen und eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Die beiden Verdächtigen werden nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Das Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei, das für Betäubungsmitteldelikte zuständig ist, konnte am Montag zwei mutmaßliche Drogenhändler festnehmen. Die beiden deutschen Männer im Alter von 23 und 24 Jahren wurden in einem Wohnhaus im Erlanger Osten angetroffen.
Während der Festnahme, die vom Spezialeinsatzkommando (SEK) durchgeführt wurde, versuchte der 23-Jährige, durch einen Sprung aus dem 2. Stock des Gebäudes zu entkommen. Aufgrund der erlittenen Verletzungen musste er medizinisch versorgt werden. Der 24-jährige Mann ließ sich widerstandslos festnehmen.
In der Wohnung wurden verschiedene Betäubungsmittel in nicht geringer Menge gefunden und sichergestellt.
Die Männer werden nun wegen des Verdachts des Handels mit einer beträchtlichen Menge Betäubungsmitteln untersucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth werden die Verdächtigen im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
Verfasst von: Michael Petzold / bl
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Unter den Verdächtigen waren 35704 Männer und 5868 Frauen, wobei 13630 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








