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Erlangen: Verkehrskontrolle führt zu Haftantrag

Ein Pkw-Fahrer wurde auf der A3 kontrolliert und wegen Betäubungsmitteln festgenommen. Ermittlungsrichter erließ Untersuchungshaftbefehl.

Foto: Depositphotos

Erlangen (ost)

Am Sonntagmorgen (01.02.2026) haben Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen auf der A3 einen Autofahrer überprüft. Aufgrund des Auffindens einer großen Menge Betäubungsmittel im Fahrzeug des 28-Jährigen stellte die Staatsanwaltschaft einen Haftantrag.

Um 01:40 Uhr wurde ein Citroën von einer Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Erlangen auf der A3 in Richtung Passau kontrolliert, in Höhe der Rastanlage Aurach-Süd. Im Fahrzeug des 28-jährigen albanischen Fahrers wurden mehrere verdächtige Pakete entdeckt. Erste Tests deuteten darauf hin, dass es sich bei dem Inhalt der Pakete um Opium handeln könnte.

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Da er anscheinend auch unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Staatsanwaltschaft stellte einen Haftantrag gegen den 28-Jährigen. Er wurde dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei übernommen. Der 28-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten.

Verfasst von: Kai Schmidt

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 im Jahr 2022 auf 46959 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen hingegen ging von 41572 im Jahr 2022 auf 40924 im Jahr 2023 zurück. Insgesamt gab es 13630 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022 und 15083 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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