Die Kriminalpolizei ermittelt nach einer Explosion in der Bahnhofstraße. Zwei Personen wurden verletzt, der Hauptbahnhof wurde gesperrt, aber es bestand letztlich keine Gefahr.
Explosion in Augsburg

Augsburg (ost)
Schon im Jahr 1411 wurde berichtet:
Augsburg – Am Mittwoch, den 02.09.2026, gegen 03:15 Uhr, ereignete sich in der Bahnhofstraße Augsburg eine Explosion eines bisher unbekannten Objekts. Die Polizei ist mit vielen Einsatzkräften vor Ort und hat in Zusammenarbeit mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes die Ermittlungen aufgenommen. Bei der Explosion wurden eine 17-jährige und ein 18-jährige leicht verletzt und erlitten ein Knalltrauma. Beide Personen sind ukrainische Staatsbürger. Nähere Informationen über den Hintergrund der Explosion sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Bereich um den Tatort wurde großflächig abgesperrt. Aufgrund eines verdächtigen Gegenstands am Hauptbahnhof Augsburg ist dieser derzeit ebenfalls gesperrt. Der Zugverkehr wurde vorübergehend eingestellt.
Von 08:30 Uhr an wurde im Bahnhofstunnel am Hauptbahnhof Augsburg ein verdächtiger Gegenstand entdeckt, was zur Sperrung des gesamten Hauptbahnhofs und zur Einstellung des Zugverkehrs führte. Durch den Einsatz eines Sprengstoffspürhundes und Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts wurde festgestellt, dass von dem Gegenstand keine Gefahr ausging. Die Sperren wurden daher um 10:00 Uhr aufgehoben. Zusätzlich wurden im Zusammenhang mit der Explosion eines weiterhin unbekannten Gegenstands in einer Passage in der Bahnhofstraße mehrere angrenzende Gebäudefassaden beschädigt. Unter anderem wurden die Schaufenster eines Reisebüros, einer Drogerie, eines Juweliers und einer Bank beschädigt. Die genauen Schadenshöhen können derzeit nicht genau beziffert werden. Der genaue Ablauf und die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der aktuellen kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg dauern an. Insgesamt waren bis zu 200 Kräfte des Polizeipräsidiums Schwaben Nord, der Bereitschaftspolizei, des Bayerischen Landeskriminalamts und der Bundespolizei an dem Einsatz beteiligt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 Fälle, relativ niedrig geblieben. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Mordfälle registriert, von denen 380 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, darunter 390 Männer, 58 Frauen und 185 nicht-deutsche Verdächtige.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








