Rückblick auf ruhigen Dienstbetrieb ohne besondere Einsätze. Einsatzzahlen des Rettungsdienstes auf Vorjahresniveau.
Feuerwehr München auf dem Oktoberfest

München (ost)
Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, um 13:00 Uhr
Theresienwiese
In Bezug auf die vergangenen 15 Tage kann die Feuerwehr München eine ruhige Einsatzzeit verzeichnen und meldet keine besonderen Vorfälle.
Die bis zu 29 Feuerwehrleute der Feuerwehr München, die täglich auf dem Oktoberfest im Einsatz sind, konnten dank des ruhigen Festplatzes ihre Aufgaben ohne größere Unterbrechungen erledigen.
Während des Festbetriebs waren bis zu sechs Mitarbeiter*innen des Vorbeugenden Brandschutzes auf dem Festgelände unterwegs und überprüften bei ihren Kontrollgängen die Aufbauten in den Festzelten, Mittelbetrieben und deren Außenbereichen. Insgesamt gab es dieses Jahr 75 Beanstandungen (59 im Vorjahr), die größtenteils direkt vor Ort in Absprache mit den Betreibern behoben werden konnten.
Die Feuerwache 11 “Wiesnwache”, die nur für 17 Tage im Jahr eingerichtet ist, verzeichnete in ihrem Alarmbuch dieses Jahr 14 Einsätze (14 im Vorjahr).
Zu diesen Einsätzen gehörten unter anderem das stecken gebliebene Fahrgeschäft am ersten Sonntag des Oktoberfests. Des Weiteren waren die Einsatzkräfte am Morgen des zweiten Wiesnsonntags bei einem brennenden Abfallcontainer auf dem Festgelände aktiv. Abgesehen davon beschränkten sich die Einsätze auf kleinere Hilfestellungen und Unterstützungen für die Polizei und den Sanitätsdienst.
Zwei Tiere sorgten noch für Aufmerksamkeit bei den Einsatzkräften. Ein Vogel landete etwas unsanft auf dem Dach des Behördenhofs. Gerade als die Einsatzkräfte das Tier einfangen wollten, entschied es sich, seine Freiheit nicht aufgeben zu wollen und flog davon. Ein anderer Artgenosse, ein Nymphensittich, hatte sichtlich Spaß am bunten Treiben im Hofbräu Festzelt. Er war sehr zutraulich, so dass er freiwillig mit den Einsatzkräften mitging und sogar für ein Foto posierte.
Aufgrund des fast durchgehend schönen Wetters und der höheren Besucher*innenzahlen bewegten sich die Rettungseinsätze im öffentlichen Rettungsdienst insgesamt auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren. Bis heute Morgen um 3:00 Uhr leisteten die Einsatzkräfte 1678 Rettungsdiensteinsätze (2024: 1474, 2025: 1534). Besonders die Samstage hatten mehr Einsätze als in den Vorjahren. Die bis zu drei zusätzlichen Notarztteams hatten im selben Zeitraum 118 Einsätze (2024: 121, 2025: 136). Sie deckten auch in den vergangenen zwei Wochen das gesamte notärztliche Spektrum von Reanimationen über Betriebsunfälle bis hin zu chirurgischen und internistischen Notfällen ab.
Am Sonntag, dem 04.10.2026, ereignete sich um 10:15 Uhr auf der Oiden Wiesn ein Betriebsunfall bei einem Schaustellerbetrieb. Ein 47-jähriger Mitarbeiter des Betriebs wurde dabei schwer verletzt. Ein Notarztteam der Feuerwehr und der Sanitätsdienst der Aicher Ambulanz begannen am Unfallort mit der Erstversorgung und Reanimation des Patienten. Anschließend wurde der schwerverletzte Mann in eine Münchner Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt den genauen Unfallhergang.
Trotz der fast verdoppelten Anzahl von Personen in München kam es dank der erhöhten Einsatzmittel der Feuerwehr München zu keinen Engpässen im restlichen Stadtgebiet.
Ein Dank geht auch an unsere ausländischen Kolleginnen und Kollegen, die die Feuerwehr in den letzten Tagen unterstützt haben.
Zum Abschluss wünscht die Feuerwehr München einen ruhigen Ausklang des 191. Oktoberfests.
(pyz)
Quelle: Presseportal







