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Feuerwehr München unterstützt im Mittelmeer

Feuerwehr München entsendet Experten zur Unterstützung nach Brand auf Flüssiggastanker im Mittelmeer. Experten sollen Brand- und Explosionsgefahr einschätzen und Handlungsempfehlungen geben.

Bildrechte: Europäische Union
Foto: Presseportal.de

München (ost)

Am Dienstag, den 7. April 2026

München / Mittelmeer

Nach einem Feuer an Bord des Flüssiggastankers Arctic Metagaz vor der Küste Libyens am 3. März erhält die Feuerwehr München Unterstützung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Das Schiff treibt immer noch führerlos im Mittelmeer mit 450 Tonnen Schweröl, 250 Tonnen Diesel und seiner Ladung. Die Besatzung wurde evakuiert. Ein Austritt dieser Stoffe könnte schwerwiegende Folgen für die Meeresökosysteme haben und die lokale Fischerei sowie die Küstenwirtschaft stark beeinträchtigen. Der Schutz dieser sensiblen Umwelt hat höchste Priorität. Die libyschen Behörden haben die Europäische Union um Unterstützung bei den Rettungsmaßnahmen gebeten. Deshalb wurde ein Expertenteam zur Remote-Unterstützung durch die EU zusammengerufen. Seit dem 1. April 2026 arbeitet ein Experte der Feuerwehr München gemeinsam mit Kollegen aus Italien, Slowenien und Deutschland in diesem sechsköpfigen Team. Der Fokus des Experten liegt auf der Bewertung der Brand- und Explosionsgefahr der beschädigten Flüssiggastanks des Schiffes und der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen. Dieser Einsatz ist für die Feuerwehr München besonders, da sie erstmals aktiv am EU-Katastrophenschutzverfahren teilnimmt. Es ist noch unklar, wie lange der Einsatz des Münchner Experten dauern wird.

Über das EU-Katastrophenschutzverfahren

Das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde im Jahr 2001 eingeführt, um die Zusammenarbeit im Katastrophenschutz zwischen den EU-Mitgliedstaaten und zehn weiteren Ländern zu stärken. Es ermöglicht Ländern weltweit, um Soforthilfe zu bitten, während die Europäische Kommission die Koordinierung der Maßnahmen übernimmt. Seit seiner Einführung wurde der Mechanismus über 830 Mal aktiviert und hat sich als entscheidend für eine effektive Reaktion auf Notfälle erwiesen. Koordinierte Ansätze wie dieser fördern den Austausch bewährter Verfahren und tragen zur Stärkung der Katastrophenvorsorge und -reaktion in Europa und darüber hinaus bei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle waren. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 329.741, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 84,81% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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