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Frankfurt am Main: Zugbegleiter am Würzburger Hauptbahnhof angegriffen

Ein 33-jähriger Bulgare griff einen Zugbegleiter mit einer Bierflasche an und wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Würzburg (ost)

Schon am Mittwochnachmittag (1. April) wurde ein Verdächtiger nach einem Angriff auf einen Zugbegleiter am Hauptbahnhof Würzburg festgenommen. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde der Verdächtige dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt und befindet sich nun in Haft.

Ein 33-jähriger Bulgare soll ohne gültigen Fahrschein in der ersten Klasse eines ICE von Frankfurt nach Würzburg gereist sein. Bereits zuvor soll er an diesem Tag in einem anderen Zug ohne Fahrschein erwischt worden sein. Da ihm vermutlich der Fahrschein fehlte, wurde ihm am Hauptbahnhof Würzburg die Weiterfahrt verweigert. Daraufhin soll er aggressiv reagiert haben, einen Zugbegleiter beleidigt, mit einer Bierflasche bedroht und nach hinten geschubst haben. Dabei stieß der Zugbegleiter gegen einen Mülleimer und erlitt leichte Verletzungen.

In Würzburg stieg der Mann zunächst aus dem Zug aus. Kurz darauf soll er sich jedoch umgedreht und eine Bierflasche in Richtung des Zugbegleiters geworfen haben. Die Flasche traf den 28-jährigen Zugbegleiter am Arm und zerbrach dann auf dem Boden.

Sicherheitskräfte der DB AG griffen sofort ein, brachten den Mann zu Boden und alarmierten die Bundespolizei. Die Beamten nahmen den Angreifer vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,4 Promille. Der Zugbegleiter klagte nach dem vermeintlichen Angriff über Schmerzen, stand unter Schock und musste seinen Dienst vorzeitig beenden.

Der Verdächtige wurde am Donnerstagmittag auf Anweisung der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Aufgrund des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen ordnete dieser die Untersuchungshaft gegen den Bulgaren an. Anschließend wurde er in die Justizvollzugsanstalt überführt.

Quelle: Presseportal

nf24