Nach 30 Fahndungstreffern am Vortag hatten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing auch am Dienstag reichlich zu tun. Ein Georgier mit vier Haftbefehlen wurde verhaftet.
Freilassing: Bundespolizei erfolgreich bei Grenzkontrollen

Freilassing (ost)
Nach 30 Treffern bei der Fahndung (einschließlich 11 Haftbefehlen) am Tag zuvor (12. Oktober) hatten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing auch am Dienstag (13. Oktober) wieder viel zu tun.
Ein 41-jähriger Georgier wurde am frühen Morgen bei Grenzkontrollen auf der A8 von der Bundespolizei überprüft. Bei der Überprüfung der Daten im Fahndungssystem stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den 41-Jährigen gleich vier Haftbefehle vorlagen. Die Staatsanwaltschaft Essen suchte nach dem Mann, da er noch 61 Tage Freiheitsstrafe wegen besonders schweren Diebstahls, 31 Tage wegen Diebstahls, 92 Tage wegen Diebstahls mit Waffen und eine Geldstrafe wegen Diebstahls verbüßen musste. Diese Strafen waren noch nicht vollständig abgesessen, da der Georgier zuvor aus der Haft abgeschoben worden war. Daher lag auch ein gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für das Bundesgebiet gegen den georgischen Staatsbürger vor, weshalb er unter dem Verdacht des versuchten illegalen Grenzübertritts stand. Er wurde festgenommen und inhaftiert.
Bei Grenzkontrollen am Vormittag stellten Bundespolizisten einen 33-jährigen Ukrainer fest, der ebenfalls ein Einreiseverbot hatte. Der Mann versuchte mit einem internationalen Zug einzureisen und wurde von Bundespolizeikräften gestoppt. Der Mann, der wegen Bandendiebstahls, Diebstahls mit Waffen und Einbruchsdiebstahls bekannt war, wurde Ende 2025 aus Deutschland ausgewiesen. Der 33-Jährige wurde festgenommen und nach Österreich zurückgeschickt, nachdem ihm die Einreise verweigert wurde.
Am Nachmittag wurde am Bahnhof in Freilassing ein 42-jähriger Italiener bei Grenzkontrollen überprüft. Die Staatsanwaltschaft München I hatte einen Haftbefehl gegen den Mann wegen Körperverletzung erlassen. Er wurde von Bundespolizisten festgenommen und dem Amtsgericht München vorgeführt. Der 42-Jährige war kein Unbekannter im Gefängnis. Erst Anfang 2026 wurde er wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs aus der Haft entlassen.
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing stellte am Dienstag 22 Fahndungstreffer (darunter 6 Haftbefehle) bei Grenzkontrollen fest. Damit bleiben die Fahndungstreffer knapp unter dem Wert vom Montag (12. Oktober).
Früh wurde eine 40-jährige Weißrussin in einem internationalen Einreisezug entdeckt. Sie wurde von der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Diebstahls und Betrugs in drei Fällen gesucht. Die geforderten Geldstrafen und Verfahrenskosten in Höhe von knapp 6.500 Euro konnte sie nicht bezahlen. Sie wurde von der Bundespolizei verhaftet und inhaftiert.
Quelle: Presseportal







