Ein Personenzug kollidierte mit einem umgestürzten Baum, verursacht durch ein Unwetter. Trotz erheblicher Schäden wurde niemand verletzt.
Freilassing/Fridolfing: Zug kollidiert mit Baum, Keine Verletzten

Freilassing/Fridolfing (ost)
Die Ermittler der Bundespolizeiinspektion Freilassing haben die Untersuchungen zur Ursache des Bahnbetriebsunfalls am Mittwochnachmittag (16. September 2026) übernommen und die Spurensicherung durchgeführt.
Am gestrigen Mittwoch um 16:40 Uhr ging bei der Bundespolizei Freilassing die Meldung über eine Kollision zwischen einem Zug und einem umgefallenen Baum auf der Bahnstrecke Mühldorf-Freilassing bei Fridolfing ein.
Ein Personenzug, der dort fuhr, kollidierte mit hoher Geschwindigkeit mit dem auf den Gleisen liegenden Baum. Der Zug entgleiste kurzzeitig, sprang jedoch anschließend wieder zurück auf die Gleise. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich laut bisherigen Erkenntnissen neben dem Lokführer 39 Passagiere im Zug. Trotz des heftigen Aufpralls wurde niemand verletzt.
Die Streife der Bundespolizei, die sofort zum Unfallort entsandt wurde, stellte erhebliche Schäden am Zug und an den Gleisen fest.
Die Untersuchungen zur Unfallursache werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Freilassing durchgeführt. Es wird derzeit vermutet, dass der Baum höchstwahrscheinlich aufgrund eines Unwetters und möglicher Wurzelfäule umgestürzt ist. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden.
Die betroffene Bahnstrecke wurde für den Zugverkehr gesperrt. Die Passagiere konnten den Zug verlassen und wurden mit Bussen weiterbefördert. Zudem wurde ein Ersatzverkehr für die Strecke Freilassing-Garching eingerichtet. Die Sperrung bleibt aufgrund der erheblichen Schäden an den Gleisen vorerst bestehen.
Durch die professionelle und reibungslose Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte der Bundespolizei, der bayerischen Landespolizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG konnte der Unfallort schnell und sicher abgesichert werden, und die Passagiere im Zug wurden versorgt und betreut.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 7.460, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,55% aus, mit insgesamt 2.153 Fällen. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 84,81% aller Unfälle, also 329.741. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 20.411 (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 (1,29%). Die Anzahl der Getöteten betrug 499, Schwerverletzte 9.257 und Leichtverletzte 53.102.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








